Wintersemester 2026/2027

Lehramt Musik

  • Seminar

    Open Music Education: Offene und hybride Musik-Lernräume gestalten

    Fachbereich: Lehramt Musik
    Anmeldeverfahren: Anmeldung per E-Mail an p.stade@mh-freiburg.de.
    Unterrichtszeitraum: 12. Oktober 2026 bis 1. Februar 2027  |  2 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Montag 14:15 bis 15:45 Uhr, Schöneckstraße 7, Seminarraum Schöneck
    Zielgruppe: Studierende der Lehramtsstudiengänge Musik, des Bachelor Musik, der EMP (BM und MM) sowie alle weiteren Interessierte.
    Abschluss: Mit schriftlicher Hausarbeit anrechenbar mit 3 ECTS im Poly-BA (Lehramt Musik) für die Module Musikpädagogik 1 und 2; ohne schriftliche Hausarbeit mit 2 ECTS als Wahlfach. Im MEd. mit schriftlicher Hausarbeit anrechenbar mit 3 ECTS für das Modul M3 Musikpädagogik.

    • Wie lassen sich Musikpädagogik, Musikunterricht und musikalische Lernprozesse offen, hybrid und partizipativ gestalten?
    • Welche offenen digitalen Werkzeuge unterstützen Musiklernen?
    • Wie können Lernmaterialien gemeinschaftlich entwickelt und geteilt werden?

    → Diesen Leitfragen widmen wir uns im Seminar »Open Music Education«.

    Was wird im Seminar konkret gemacht? Der Ablauf orientiert sich an einem ständigen Wechselspiel: (1) Eigene musikpädagogische Ideen (weiter-)entwickeln und ausprobieren, (2) Materialien auf der OpenMusic.Academy veröffentlichen und überarbeiten. Inhaltlich ist das Seminar nicht festgelegt. Mögliche musikpädagogische Beispiele können sein:

    • Postdigitales Improvisieren mit analogen und digitalen MusikMachDingen
    • Erstellen multimedialer musikpädagogischer Inhalte (Podcasts, Unterrichtseinheiten et cetera)
    • Produzieren von Lernvideos für offene Musiklernräume
    • Musikmachen mit Open-Source-Software
    • Auseinandersetzung mit Künstlicher Intelligenz in musikpädagogischen Kontexten

    Wie kann das auf der OMA aussehen? Wer sich bereits existierende Beispiele anschauen möchte, wie Lernmaterialien auf der Plattform OpenMusic.Academy als digitaler Lern- und Veröffentlichungsraum aussehen können, findet hier Lernangebote:

    Begleitend werden Fragen des Urheberrechts, von Creative-Commons Lizenzen, der Remix-Kultur und des Teilens von Bildungsinhalten kritisch diskutiert. Es soll möglichst konsequent mit Open-Source-Software gearbeitet werden. 

    Das Seminar versteht Musikpädagogik als experimentellen Gestaltungsraum und ist geprägt von Mitgestaltung, Ausprobieren und gemeinsamer Entwicklung. Im Zentrum steht die Frage, wie Musikpädagogik offen, hybrid und partizipativ gestaltet werden kann.

    Hinweis: Vorkenntnisse im Programmieren oder technische Spezialkenntnisse sind nicht erforderlich. Das Seminar versteht sich ausdrücklich als offener Experimentier- und Lernraum, in dem digitale Werkzeuge gemeinsam ausprobiert, reflektiert und kreativ genutzt werden. Neugier und Bereitschaft zur kollaborativen Arbeit stehen im Vordergrund.

    Qualifikations- und Kompetenzziele

    Die Studierenden …

    • … reflektieren Möglichkeiten und Grenzen hybrider Musiklernräume im Kontext aktueller musikpädagogischer Entwicklungen.

    • … entwickeln kreative Unterrichtsideen für offene, kollaborative und digitale Musik-Lernsettings.

    • … erproben Open-Source-Software und postdigitale Werkzeuge für musikalische und musikpädagogische Arbeitsprozesse.

    • … gestalten und veröffentlichen Open Educational Resources (OER) für den Musikunterricht auf der OpenMusic.Academy (OMA).

    • … produzieren Lernvideos und multimediale Unterrichtsmaterialien.

    • … reflektieren urheberrechtliche Fragestellungen sowie den Einsatz von Creative-Commons-Lizenzen in der musikpädagogischen Praxis.

    • … arbeiten projektorientiert und kollaborativ in Hackathon-Formaten.

  • Seminar

    Klassensingen

    Fachbereich: Lehramt Musik
    Anmeldeverfahren: Anmeldung per E-Mail an s.jakob@mh-freiburg.de.
    Unterrichtszeitraum: 12. Oktober 2026 bis 1. Februar 2027  |  1 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Montag 16 bis 18 Uhr, Schöneckstraße 7, Raum 007
    Zielgruppe: Studierende in den Lehramtsstudiengängen, Pflichtmodul im Bachelor Lehramt (Musik) im Modul Stimme 1; offen für Interessierte
    Modul: Pflichtmodul für Bachelor Lehramt im Modul Stimme 1
    Abschluss: Studienbegleitende Modulprüfung

    Das Seminar bietet einen Überblick zum Themenbereich Umgang mit der Stimme im Musikunterricht. Die Studierenden kennen

    • methodische, didaktische und stimmphysiologische Grundlagen des Singens mit Schülerinnen und Schülern
    • erproben und reflektieren verschiedene Unterrichtskonzepte von Chor- und Singeklassen
    • hospitieren in einer Musikklasse mit Singklassenkonzept und reflektieren ihre Beobachtungen
    • beschäftigen sich mit dem aktuellen Forschungsstand im Bereich Singen in der Schule
    • haben die Möglichkeit ausgewählte Inhalte in einer Schulklasse anzuleiten.

    Der genaue Hospitationstermin in der Schule kann erst mit dem Schuljahresbeginn bekanntgegeben werden, er liegt in der Woche vom 19. bis 23. Oktober 2026.

    Das Seminar findet doppelstündig an folgenden Terminen statt:

    12.10./02.11./16.11./30.11./14.12./11.01./25.01.

    Anmeldung per Mail bitte bis zum 29. September 2026.

  • Seminar

    Teilhabe und Musikvermittlung: Diskurse, Praxis und Forschung

    Fachbereich: Lehramt Musik
    Anmeldeverfahren: Anmeldung per E-Mail an thalia.kellmeyer@gmail.com.
    Unterrichtszeitraum: 12. Oktober 2026 bis 8. Februar 2027  |  2 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Montag 18 bis 20 Uhr, Schöneckstraße 7, Seminarraum
    Zielgruppe: offen für alle, besonders für Studierende im Lehramt Musik
    Modul: Musikpädagogik 1 und 2 (Poly-BA), Wahlfach (Poly-BA) und M3 Wissenschaft (MEd.)
    Abschluss: mit schriftlicher Hausarbeit mit 3 ECTS anrechenbar als wissenschaftliches Seminar in Musikpädagogik im Modul Musikpädagogik 1 und 2 (Poly-BA) und M3 Wissenschaft (MEd.), ohne Hausarbeit anrechenbar mit 2 ECTS als Wahlfach (Poly-BA)

    Das in Präsenz stattfindende Seminar beleuchtet theoretische und praxisorientierte Perspektiven auf Teilhabe in der Musikvermittlung. Dabei werden verschiedene schulische und außerschulische Musikvermittlungformate im Rahmen von Hospitationen kennengelernt (Musikvermittlungskonzepte des Theater Freiburg, Montessori Zentrum Angell/Community Oper Freiburg kennen gelernt. Flankiert wird das Seminar von der Online-Ringvorlesung Musikvermittlung, in der zentrale Diskurse des Feldes von den Autor*innen des Handbuch Musikvermittlung (Petri-Preis/Voit 2023) vermittelt werden. In den anwendungsorientierten Präsenzsitzungen erfolgt eine vertiefende Auseinandersetzung mit Forschungsperspektiven, spezifischen Diskursen und Einblicken in die Projektpraxis. Rückfragen und Anmeldung bitte an thalia.kellmeyer@gmail.com.

    Die Studierenden 

    -       kennen partizipative musikalische und musiktheatrale Praxen schulischer und außerschulischer Musikvermittlung durch Hospitationen

    -       kennen zentrale Diskurse, Begriffe und Forschungsansätze zu Teilhabe und Musikvermittlung 

    -       analysieren musikvermittelnde Projekte im Hinblick auf Partizipationspotenziale, Zielgruppenorientierung und kulturelle Diversität im schulischen und außerschulischen Kontext

    -       erhalten Einblicke in methodische Zugänge musikvermittelnder Forschung

    -       reflektieren die Begriffe Partizipation und Teilhabe im Hinblick auf ihre Bedeutung für musikalische Projektpraxis

    -       konzipieren ein eigenen partizipativen Musikvermittlungsformats (im schulischen oder außerschulischen Kontext)

  • Seminar

    Musik machen mit Maschinen? Generative KI als Herausforderung für musikalische Bildung

    Fachbereich: Lehramt Musik
    Anmeldeverfahren: Anmeldung per E-Mail an johannes.tress@ph-freiburg.de.
    Unterrichtszeitraum: 20. Oktober 2026 bis 9. Februar 2027  |  2 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Dienstag 10 bis 12 Uhr, PH, KG 6
    Zielgruppe: Lehramtsstudierende, EMP, offen für alle
    Modul: Musikpädagogik 1 und 2 (Poly-BA); Wahlfach (Poly-BA); M3 Wissenschaft (MEd.)
    Abschluss: mit schriftlicher Hausarbeit mit 3 ECTS anrechenbar als wissenschaftliches Seminar in Musikpädagogik im Modul Musikpädagogik 1 und 2 (Poly-BA) und M3 Wissenschaft (MEd.), ohne Hausarbeit anrechenbar mit 2 ECTS als Wahlfach (Poly-BA)

    KI, Kreativität und Kritik: Generative KI im Musikunterricht zwischen Exploration, Reflexion und Gestaltung

    Generative Künstliche Intelligenz verändert gegenwärtig musikalische Praxis, kulturelle Produktion und Bildungsprozesse. KI-Systeme komponieren Musik, erzeugen Songtexte, unterstützen kreative Arbeitsprozesse und werden zunehmend Teil schulischer und außerschulischer Lebenswelten. Damit stellt sich für uns auch die Frage, wie diese Entwicklungen fachlich fundiert, kritisch reflektiert und pädagogisch verantwortungsvoll aufgegriffen werden können.

    Das Seminar bietet eine Einführung in aktuelle Entwicklungen generativer KI im Kontext von Musik und Musikunterricht. Ausgehend von technischen Grundlagen werden gesellschaftliche, ästhetische, ethische und musikpädagogische Fragestellungen diskutiert. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Kreativität, Autorschaft, Urteilsbildung, Machtverhältnissen und professioneller Verantwortung. Neben der Analyse aktueller KI-Anwendungen erproben die Studierenden eigene kreative Zugänge und entwickeln Perspektiven für einen kritisch-konstruktiven Umgang mit KI im Musikunterricht.

    Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der gemeinsamen Konzeption und Durchführung eines studentisch organisierten Barcamps am 19.1.2027 zum Thema „KI, Musik und Bildung“, das den Höhepunkt des Semesters bildet.

    Im Seminar werden insbesondere folgende Kompetenzen entwickelt:

    • Grundlegende Kenntnisse über Funktionsweisen und Einsatzfelder generativer KI
    • Fähigkeit zur kritischen Analyse gesellschaftlicher, kultureller und bildungspolitischer KI-Diskurse
    • Reflexionsfähigkeit hinsichtlich Kreativität, Autorschaft und ästhetischer Praxis im Kontext von KI
    • Entwicklung musikpädagogischer Konzepte für einen reflektierten Einsatz von KI im Unterricht
    • Planung, Moderation und Durchführung partizipativer Bildungsformate
    • Fähigkeit zur begründeten Positionierung in aktuellen Debatten um KI und Bildung

    Grundlagentexte

    • Selwyn, N. (2019). Should Robots Replace Teachers? AI and the Future of Education. Cambridge: Polity Press.
    • O'Leary, J. (2025). Critical AI Literacy and Music Education. In: The Oxford Handbook of AI and Music Education. Oxford press.
    • Väkevä, L. (2025). Voicing Responsible AI Pedagogy for Music and Visual Arts Education. Palgrave

     

     

  • Seminar

    Professionsorientierte Musikwissenschaft: Zeit für Sorge?! Unterricht und Practices of Care in Zeiten gesellschaftlicher Disruption

    Fachbereich: Lehramt Musik
    Anmeldeverfahren: Anmeldung per E-Mail an silke.schmid@ph-freiburg.de.
    Unterrichtszeitraum: 22. Oktober 2026 bis 11. Februar 2027  |  2 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Dienstag 14 bis 16 Uhr, PH, KG 6 Raum 109
    Zielgruppe: Lehramtsstudierende, offen für alle
    Modul: M3 Wissenschaft (MEd.); Wahlfach (Poly-BA)
    Abschluss: mit schriftlicher Hausarbeit mit 3 ECTS anrechenbar als M3 Wissenschaft (MEd.), ohne Hausarbeit anrechenbar mit 2 ECTS als Wahlfach (Poly-BA)

    Zeit für Sorge?! ist als ein interdisziplinäres Seminar (Musik & Erziehungswissenschaft) zur Frage, wie wir die Sorge für die Welt kultivieren und in einer informierten pädagogischen Praxis umsetzen können. Die Verbindung von Erziehungswissenschaft und Musik eröffnet dabei einen besonderen Reflexionsraum: Musikalische Praxis und musikalisches Hören ermöglichen ästhetische Zugänge zu Erfahrungen von Verletzlichkeit, Verbundenheit und Resonanz, während erziehungswissenschaftliche Perspektiven diese Erfahrungen theoretisch rahmen, kritisch befragen und in bildungspraktische Konzeptionen übersetzen. So wird Sorge sowohl als leiblich-ästhetische als auch als pädagogisch-reflexive Kategorie bearbeitet.

    Jede Sitzung startet verbindlich mit einer Bestandsaufnahme („Was geschieht gerade in der Welt – und mit mir/uns?“), gefolgt von einem fachübergreifenden Impuls und einer praktischen Sequenz. Hierbei wird es um Gegenwartsanaylsen im Sinne einer „Sorge um“ ebenso wie um ein Möglichkeitsdenken im Sinne einer „Sorge für“ gehen. Auch die praktischen Anteile kultivieren demnach das Verhältnis von Selbst- und Weltfürsorge.

    Das Seminar ist u.a. als eine Art Ringseminar angelegt: Externe Impulse von Gästen aus Praxis, Wissenschaft und gegebenenfalls künstlerischen Kontexten spielen eine zentrale Rolle. Sie bringen unterschiedliche Perspektiven auf Sorge, Bildung und Zukunftsgestaltung ein und vertiefen so den interdisziplinären Charakter des Seminars. Dafür sind Beiträge aus den Design- & Futures Studies ebenso wie der achtsamkeitsorientierten Pädagogik geplant.

    Literatur:

    • Glăveanu, V., Tromp, C., & de Saint Laurent, C. (2026). Possibilities literacy: Empowering learners for an uncertain world. Thinking Skills and Creativity, 61, 102187. https://doi.org/10.1016/j.tsc.2026.102187
    • Hobart, H. J. K., & Kneese, T. (2020). Radical care: Survival strategies for uncertain times. Social Text, 38(1), 1–16. https://doi.org/10.1215/01642472-7971067
    • Puig de la Bellacasa, M. (2017). Matters of care: Speculative ethics in more than human worlds. University of Minnesota Press.
    • Lipman, M. (1995). Caring as thinking. Inquiry: Critical Thinking Across the Disciplines, 15(1), 1–13.
    • Mohammdhosseini, M. & Schmid, S. (2025). Embodied engagement: Fostering caring thinking in a multimodal singing-based learning environment for refugee children. Frontiers in Psychology, 1–16. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2025.1602855 
    • Noddings, N. (2005) 'Caring in education', the encyclopedia of informal education, www.infed.org/biblio/noddings_caring_in_education.htm
    • Noddings, N. (2013). Caring: A relational approach to ethics and moral education (2nd ed.). University of California Press.
    • Tronto, J. C. (1993). Moral boundaries: A political argument for an ethic of care. Routledge.
    • Schmid, S. (2024). Music-related wellbeing as teaching objective: A critical interpretive synthesis.  International Journal of Music Education. 1-17. https:/doi.org/10.1177/02557614241237231.
    • Schmid, S. (2026). Transindividual music education: Music as practice of interbeing and its role in an evolutionary social change. In A. Odendaal & D. Treacy (Hrsg.), Ecological transitions. Springer.

  • Seminar

    Einführung in die Musikpädagogik

    Fachbereich: Lehramt Musik
    Anmeldeverfahren: Anmeldung über die Lernplattform Glarean
    Unterrichtszeitraum: 7. Oktober 2026 bis 10. Februar 2027  |  2 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Mittwoch 10 bis 12 Uhr, Hauptgebäude, Raum 156
    Zielgruppe: Studierende des 1. Semester BA-Lehramt Musik
    Modul: Musikpädagogik 1
    Abschluss: PL: Essay und Einstudierung eines Intermezzos

    Qualifikations- und Kompetenzziele

    Die Studierenden …

    • beschreiben und reflektieren zentrale Charakteristika und Herausforderungen des Berufsfeldes Musik in der Schule
    • kennen wichtige Modelle, Strukturen und Arbeitsformen des Musikunterrichts  
    • planen, leiten und reflektieren Prozesse von Unterricht im Rahmen erster unterrichtspraktischer Übungen

    Das Seminar dient der Einführung in das Lehramtsstudium Musik und einer ersten Annäherung an den Lehrberuf. Exemplarisch werden wichtige Unterrichtsprinzipien und Modelle von Unterricht vorgestellt und erste unterrichtspraktische Übungen durchgeführt.

  • Seminar

    Konzeptionelle Aspekte der Musikdidaktik

    Fachbereich: Lehramt Musik
    Anmeldeverfahren: Anmeldung per E-Mail an silke.schmid@ph-freiburg.de.
    Unterrichtszeitraum: 22. Oktober 2026 bis 11. Februar 2027  |  2 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Donnerstag 10 bis 12 Uhr, PH, KG 6, Raum 109
    Zielgruppe: Lehramtsstudierende
    Modul: Musikpädagogik 1 und 2 (Poly-BA); Wahlfach (Poly-BA); M3 Wissenschaft (MEd.);
    Abschluss: mit schriftlicher Hausarbeit mit 3 ECTS anrechenbar als wissenschaftliches Seminar in Musikpädagogik im Modul Musikpädagogik 1 und 2 (Poly-BA) und M3 Wissenschaft (MEd.), ohne Hausarbeit anrechenbar mit 2 ECTS als Wahlfach (Poly-BA)

    Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stehen verschiedene historische und aktuelle Konzepte, wie Musikunterricht ablaufen kann. Ausgehend von der Begriffsbestimmung werden zunächst Vorstellungen von Musikunterricht bis 1945 (z.B. Reformpädagogik, Kestenberg-Reform, Musische Bildung) in den Blick genommen. Im Zentrum stehen dann Konzeptionen nach dem Zweiten Weltkrieg wie die der sog. Neomusischen Phase, weiterhin Konzepte, die mehr das Objekt (Musikerziehung) betonen oder zwischen beiden zu vermitteln versuchen (z.B. Didaktische Interpretation, Introduktion in Musikkultur). Ebenso wird es um handlungs- und schülerorientierte Ansätze gehen und um den seit geraumer Zeit diskutierten Aufbauenden Musikunterricht (AMU). Mit unterschiedlichen Methoden werden die einzelnen Konzeptionen erschlossen und diskutiert sowie auf ihre Tauglichkeit für die Praxis reflektiert.

    Die Studierenden…

    - kennen fachspezifische und fächerübergreifende Modelle, Konzeptionen und Methodenkonzepte der Musikdidaktik sowie verschiedene Ansätze von „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ und können hinsichtlich der Konsequenzen für die Gestaltung von Unterricht und Schulleben vor allem in Bezug zu den beiden Polen „Subjekt“ und „Objekt“ reflektieren.

    - können die Bildungs- und Erziehungsaufgabe von Musiklehrkräften unter Berücksichtigung der heterogenen Lebenswelten und der individuellen Lernausgangslagen der Schüler:innen reflektieren.

    - können im Rahmen von verschiedenen musikpraktischen Betätigungen zu den verschiedenen musikdidaktischen Konzeptionen Potentiale zur Stärkung generalisierter Widerstandsressourcen, des Kohärenzgefühls und positiver Lebenserfahrungen identifizieren, bewerten und fachdidaktisch nutzen.       

  • Seminar

    Klassenmusizieren mit Ukulelen: Popmusikalische Zugänge im Musikunterricht

    Fachbereich: Lehramt Musik
    Anmeldeverfahren: Anmeldung über die Lernplattform Glarean
    Unterrichtszeitraum: 8. Oktober 2026 bis 11. Februar 2027  |  2 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Donnerstag 12:15 bis 13:45 Uhr, Schöneckstraße 7, Seminarraum Schöneckstr 7
    Zielgruppe: Studierende der Lehramtsstudiengänge Musik, insbesondere Verbreiterungsfach Jazz-Pop, offen für Interessierte.
    Abschluss: Im Poly-BA (Lehramt Musik) mit schriftlicher Hausarbeit anrechenbar mit 3 ECTS für die Module Musikpädagogik 1 und 2, ohne schriftliche Hausarbeit mit 2 ECTS als Wahlfach. Im MEd. mit schriftlicher Hausarbeit anrechenbar mit 3 ECTS für das Modul M3 Musikpädagogik, mit 2 ECTS anrechenbar für das Modul M4. Im Verbreiterungsfach Jazz/Pop mit schriftlicher Hausarbeit anrechenbar mit 3 ECTS für die Module Musikpädagogik 1 und 2. SL (2 ECTS); PL (schriftliche Hausarbeit, 15 Seiten, 3 ECTS); Teil der studienbegleitenden Prüfungsleistung im Modul M2.

    Qualifikations- und Kompetenzziele

    Die Studierenden …

    • Können unterschiedliche Lieder aus dem Bereich Jazz und Pop auf der Ukulele begleiten.
    • Kennen Möglichkeiten, mit Ukulelen einen schülerinnen- und schüler- sowie handlungsorientierten Musikunterricht zu gestalten.
    • Kennen und reflektieren verschieden Konzepte aus dem Bereich Klassenmusizieren.
    • Kennen grundlegende Prinzipien der Jazz- und Popdidaktik und Herausforderungen und Chancen von informellem Lernen.
    • Entwickeln eigene schülerinnen- und schülerorientierte Aufgabendesigns zu Inhalten des schulischen Bildungsplans.

    In dieser Veranstaltung stehen Ukulelen als Klasseninstrumente aus dem Bereich der Popmusikkultur im Zentrum. Anhand musikpraktischer Übungen werden elementare Grundlagen des Ukulelenspiels erarbeitet, die für das schulische Klassenmusizieren von Bedeutung sind. Durch ergänzende Einblicke in empirische Erkenntnisse zum Klassenmusizieren soll der Frage nachgegangen werden, inwiefern Ukulelen Möglichkeiten bieten, einen umfassenden und zeitgemäßen Musikunterricht zu gestalten. Dafür werden unter anderem zentrale Prinzipien der Jazz- und Popdidaktik und ihre Eignung für den schulischen Musikunterricht diskutiert. Davon ausgehend werden eigene didaktische Überlegungen zum Klassenmusizieren mit Ukulelen angestellt, um kreative popmusikalische Zugängen zu verschiedensten Bildungsplaninhalten zu entwickeln.

    Achtung: Es gibt am xx. Januar einen Schulblocktermin am xx in xx. Bitte rechnen Sie damit, dass wir um 7:45 in xx anfangen und um 14 Uhr dort fertig sind. 

    Bitte um Anmeldung per Glarean (Link folgt) vom 1. Juli 2026 bis zum 1. Oktober 2026.

  • Seminar

    Musik und Herrschaft. Musikpädagogische Perspektiven auf Manipulation durch Musik im Nationalsozialismus, Populismus und Rechtsextremismus

    Fachbereich: Lehramt Musik
    Anmeldeverfahren: Anmeldung über die Lernplattform Glarean
    Unterrichtszeitraum: 15. Oktober 2026 bis 11. Februar 2027  |  2 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Donnerstag 18 bis 20 Uhr, Schöneckstraße 7, Seminarraum  |  Hinweis: Die Termine in der Schule werden zu Semesterbeginn bekannt gegeben.
    Zielgruppe: Studierende der Lehramtsstudiengänge Musik, des Bachelor Musik, der EMP (BM und MM) sowie alle weiteren Interessierte.
    Modul: Poly-BA: Musikpädagogik 1 und 2, MEd. M3 und M4
    Abschluss: Mit schriftlicher Hausarbeit anrechenbar mit 3 ECTS im Poly-BA (Lehramt Musik) für die Module Musikpädagogik 1 und 2; ohne schriftliche Hausarbeit mit 2 ECTS als Wahlfach. Im MEd. ohne Hausarbeit anrechenbar mit 2 ECTS im Modul M4, mit schriftlicher Hausarbeit mit 3 ECTS im Modul M3 Musikpädagogik.

    Qualifikations- und Kompetenzziele

    Die Studierenden …

    • … kennen historische und aktuelle Beispiele für Manipulation und Propaganda durch Musik,
    • … reflektieren und bewerten diese hinsichtlich ihrer Thematisierung im Unterricht der allgemeinbildenden Schule,
    • … kennen und reflektieren pädagogische Handlungsspielräume,
    • … planen, unterrichten und reflektieren Unterrichtseinheiten für Schulklassen unterschiedlicher Jahrgangsstufen,
    • … publizieren Unterrichtsmaterialien auf OER-Plattformen

    Im Seminar werden historische und aktuelle Beispiele für Manipulation und Propaganda durch Musik erarbeitet und hinsichtlich ihrer Thematisierung im Unterricht der allgemeinbildenden Schule reflektiert. Gemeinsam mit den Lehrenden werden Unterrichtseinheiten für Schulklassen unterschiedlicher Jahrgangsstufen entwickelt und erprobt und die entstandenen Materialien als OERs aufgearbeitet. 

  • Seminar

    Begleitendes Methodenseminar zur unterrichtspraktischen Übung

    Fachbereich: Lehramt Musik
    Anmeldeverfahren: Anmeldung über die Lernplattform Glarean
    Unterrichtszeitraum: 9. Oktober 2026 bis 12. Februar 2027  |  2 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Freitag 8:15 bis 9:45 Uhr, Schöneckstraße 7, Seminarraum
    Zielgruppe: für Schulmusikstudierende im 5. Semester; Voraussetzung für die Teilnahme ist der Abschluss des Orientierungspraktikums
    Modul: Musikdidaktik
    Abschluss: Studienbegleitende Modulprüfung

    Das Seminar dient der Vorbereitung und begleitenden Reflexion der Unterrichtserfahrungen, die Sie in den Unterrichtspraktischen Übungen in der Schule sammeln. Im Zentrum der Lehrveranstaltung stehen Aspekte des pädagogischen Handelns, der Unterrichtsplanung und Gestaltung.

    Qualifikations- und Kompetenzziele

    Die Studierenden …

    • kennen wichtige Modelle, Strukturen und Arbeitsformen des Musikunterrichts.
    • kennen zentrale Charakteristika von kompetenzorientiertem Musikunterricht wie Transparenz, Kriterienorientierung, Selbstständigkeit der Lernenden und so weiter.
    • planen und gestalten Unterrichtsprozesse im Fach Musik.
    • reflektieren eigene Unterrichtserfahrungen aspektorientiert und konstruktiv.

    Mit der Anmeldung zum Methodenseminar melden Sie sich auch für die unterrichtspraktischen Übungen an. Einmal die Woche begleiten Sie eine Klasse im Musikunterricht über das ganze Semester hinweg, wobei Sie erste Unterrichtserfahrungen sammeln und zusammen mit den Lehrkräften an den Schulen Unterricht planen und reflektieren. Für die Zeiten an den Schulen können Sie sich eintragen, sobald Sie sich für das Methodenseminar angemeldet haben und sobald die Schulen ihre Stundenpläne fürs zweite Schulhalbjahr fertig haben. Das kann bis Mitte  September  dauern. 

    Achtung: Die Teilnahme am Blocktermin ist verpflichtend. Eine Nicht-Teilnahme führt zur Beendigung des Seminars. Die regulären Freitags-Termine dürfen maximal dreimal versäumt werden. 

    Maximale Teilnehmenden-Zahl: 12. Sollten Sie das Seminar dringend benötigen, melden Sie sich bitte schnellstmöglich an. 

    Anmeldung vom 15. Juli 2026  bis zum 15.09. 2026 per ILIAS, (Link s. u.). Wer keinen Platz mehr erhält: Eine Warteliste wird geführt. Rückfragen bitte an v.bons@mh-freiburg.de

  • Seminar

    Lernen in Projekten

    Fachbereich: Lehramt Musik
    Anmeldeverfahren: Anmeldung per E-Mail an p.stade@mh-freiburg.de .
    Unterrichtszeitraum: 19. Oktober 2026 bis 1. Februar 2027  |  1 Semesterwochenstunden
    Blockzeiten:
    Datum Uhrzeit Ort Hinweise
    19. Oktober 2026 12:15 bis 13:45 Uhr Schöneckstraße 7, Besprechungsraum Schöneck
    2. November 2026 12:15 bis 13:45 Uhr Schöneckstraße 7, Besprechungsraum Schöneck
    16. November 2026 12:15 bis 13:45 Uhr Schöneckstraße 7, Besprechungsraum Schöneck
    30. November 2026 12:15 bis 13:45 Uhr Schöneckstraße 7, Besprechungsraum Schöneck
    14. Dezember 2026 12:15 bis 13:45 Uhr Schöneckstraße 7, Besprechungsraum Schöneck
    11. Januar 2027 12:15 bis 13:45 Uhr Schöneckstraße 7, Besprechungsraum Schöneck
    25. Januar 2027 12:15 bis 13:45 Uhr Schöneckstraße 7, Besprechungsraum Schöneck
    1. Februar 2027 12:15 bis 13:45 Uhr Schöneckstraße 7, Besprechungsraum Schöneck
    Zielgruppe: Master of Education (Lehramt)
    Modul: M2

    Das Seminar »Lernen in Projekten« begleitet die Entwicklung der eigenen künstlerisch-pädagogischen Projekte mit dem Fokus auf die Theorie und darauf basierende Reflexion von Projektarbeit. Die Studierenden setzen sich mit verschiedenen theoretischen Konzeptionen der Projektarbeit auseinander und reflektieren ihre eigene pädagogische, organisatorische und künstlerische Arbeit im Prozess der Projektarbeit vor dem Hintergrund dieser Konzepte. Sie lernen Best-Practice-Beispiele künstlerisch-pädagogischer Projekte kennen und diskutieren auch diese vor theoretischem Hintergrund. Des Weiteren dient das Seminar dem Austausch zwischen den Studierenden über ihre unterschiedlichen Projekte und zielt auf die reflektierte Präsentation der eigenen Projekte ab. Die Veranstaltung findet nicht wöchentlich, sondern an den angegebenen Terminen statt.

  • Seminar

    International Music Teacher Education Week, Levanger Norwegen

    Fachbereich: Lehramt Musik
    Anmeldeverfahren: Anmeldung per E-Mail an t.buchborn@mh-freiburg.de.
    Unterrichtszeitraum: 7. Oktober 2026 bis 18. November 2026  |  2 Semesterwochenstunden
    Blockzeiten:
    Datum Uhrzeit Ort Hinweise
    7. Oktober 2026 20 bis 22 Uhr Schöneckstraße 7, kleiner Seminarraum / hybrid hybride Sitzung mit Kolleg:innen aus Levanger
    9. November 2026 9 bis 18 Uhr Campus Levanger / Trondheim
    10. November 2026 9 bis 18 Uhr Campus Levanger/Trondheim
    11. November 2026 9 bis 18 Uhr Campus Levanger/Trondheim
    12. November 2026 9 bis 18 Uhr Campus Levanger/Trondheim
    13. November 2026 9 bis 18 Uhr Campus Levanger/Trondheim
    18. November 2026 20 bis 22 Uhr Schöneckstraße 7, Seminarraum / hybrid hybride Sitzung mit Kolleg:innen aus Levanger
    Modul: Musikpädagogik 1 und 2 im Poly-BA, M3 Musikpädagogik im MEd.
    Abschluss: 3 ECTS mit wissenschaftlicher Hausarbeit im Umfang von 15 Seiten

    International Music Teacher Education Week – Levanger (Norwegen) 9.–13. November 2026 · Nord University, Campus Levanger

    Im November 2026 lädt die Nord University Studierende zu einer einwöchigen International MTE Week auf dem Campus Levanger ein. Über fünf Tage hinweg gibt es ein gemeinsames Programm zusammen mit Musiklehramtsstudierenden der Nord University sowie weiteren internationalen Gästen.

    Im Zentrum stehen Workshops internationaler Kolleg:innen aus dem europäischen ERASMUS+-Projekt TEAM (Teacher Education Academy for Music), die zu unterschiedlichen musikpädagogischen Themen arbeiten und zugleich Einblicke in die Musiklehrer:innenbildung an ihren Hochschulen (u. a. in Berlgien, Österreich, Griechenland und Zypern) geben. Darüber hinaus bilden das gemeinsame Musizieren sowie das Kennenlernen norwegischer Besonderheiten – etwa des samischen Joik – einen Schwerpunkt der Woche.

    Die Woche bietet die Gelegenheit, andere europäische Studierende und Institutionen kennenzulernen, im interkulturellen Austausch neue pädagogische Perspektiven zu gewinnen und Norwegen sowie seine (Musik-)Kultur unmittelbar zu erleben und Aspekte der Musiklehrer:innenbildung aus Europäischer Perspektive zu reflektieren. 

    Die Woche in Trondheim wird über Erasmus+ finanziert. Das Stipendium deckt in der Regel die Reise- und Unterkunftskosten. Aus diesem Grund ist die Teilnahme limitiert auf 6 Studierende. 

    Anmeldung bis zum 15.7.2026 via eMail an t.buchborn@mh-freiburg.de Bitte geben Sie uns in einem kurzen Motivationsschreiben Einblick in ihre bisherigen Belegungen in Musikpädagogik und Ihre Motivation das Seminar zu belegen. 

    Ablauf: 

    7.10.2026, 20:00-22:00 Einführung (hybride Sitzung, gemeinsam mit Kolleg:innen aus Levanger)

    9.-13.11.2026 Exkursion nach Levanger und Trondheim

    18.11.2026, 20:00-22:00 Reflexion und Nachbereitung (hybride Sitzung, gemeinsam mit Kolleg:innen aus Levanger)

    Als Hausarbeit sollte eine musikpädagogische Thematik ausgearbeitet werden, die sie in dieser Woche erleben - vorzugsweise ein musikpädagogisches Konzept bzw. eine musikpraktische Umgangsweise, die Ihnen neu ist.

  • Seminar

    Forschen in der musikpädagogischen Praxis 2

    Fachbereich: Lehramt Musik
    Anmeldeverfahren: Anmeldung über die Lernplattform Glarean
    Unterrichtszeitraum: 10. Oktober 2026 bis 12. Februar 2027  |  1 Semesterwochenstunden
    Blockzeiten:
    Datum Uhrzeit Ort Hinweise
    10. Oktober 2026 9 bis 13 Uhr Schöneckstraße 7, Seminarraum
    9. Januar 2027 9 bis 13 Uhr Schöneckstraße 7, Seminarraum
    Zielgruppe: Lehramt (1. Mastersemester)
    Modul: Forschen in der musikpädagogischen Praxis
    Abschluss: Studienbegleitende Modulprüfung

    »Forschen in der musikpädagogischen Praxis 2« richtet sich an die Masterstudierenden im Lehramt (2. Mastersemester) und ist Teil des dreisemestrigen Moduls »Forschen in der musikpädagogischen Praxis« (M5).

    Dieses Seminar begleitet die in der Regel im Praxissemester oder im Anschluss ans Praxissemester stattfindende Erhebung im Rahmen des Moduls »Forschen in der musikpädagogischen Praxis« (M5). In einem Block vor Beginn des Semesters werden die Forschungsprojekte noch einmal hinsichtlich ihrer Durchführbarkeit beleuchtet, Fragen geklärt und letzte Vorbereitungen für die Erhebungen getroffen. In einem Block nach dem Praxissemester sprechen wir über die Auswertung der Daten, sodass bis zu Beginn des nächsten Semesters die Zeit genutzt werden kann. Dazwischen werden je nach inhaltlichem Bedarf Termine ausgemacht, in denen wir ins in Kleingruppen zusammensetzen und organisatorische Dinge diskutieren, uns zu den erstellten Leitfäden und Erzählstimuli beraten et cetera.

    Qualifikationsziele und Inhalte

    Absolventinnen und Absolventen dieses Moduls

    • kennen Methoden der empirischen musikpädagogischen Forschung
    • können eine eigene musikpädagogische Fragestellung und ein geeignetes Forschungsdesign entwickeln
    • können eigene Erfahrungen und Beobachtungen in musikpädagogischen Kontexten reflektieren

    Um Anmeldung bis zum 1. September 2026 wird gebeten, Link folgt.

  • Blockseminar

    Acoustic Singer-Songwriter Band

    Fachbereich: Lehramt Musik
    Anmeldeverfahren: Anmeldung per E-Mail an simon.krickl@ph-freiburg.de.
    Unterrichtszeitraum: 19. Oktober 2026 bis 25. Januar 2027  |  2 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Montag 16 bis 18 Uhr, PH Raum 006  |  Hinweis: findet 14-tägig statt
    Zielgruppe: Studierende der Lehramtsstudiengänge Musik, EMP (BM und MM); offen für Interessierte
    Modul: In Kombination mit "Gitarre spielen Lernen oder Gitarre für Fortgeschrittene" anrechenbar als "Klassenmusizieren Jazz/Pop" im Verbreiterungsfach Jazz/Pop
    Abschluss: Im Poly-BA (Lehramt Musik) oder MEd. ohne schriftliche Hausarbeit anrechenbar mit 1 ECTS als Wahlfach.

    In diesem Ensemblekurs erarbeiten wir gemeinsam ein Repertoire aus Pop-, Folk- und Soul-Songs in akustischer bzw. halb-akustischer Besetzung. Alle Instrumente sind willkommen; der Schwerpunkt liegt auf klassischem Bandinstrumentarium (Gitarre, Bass, Piano, Percussion/Drums sowie Gesang).

    Im Mittelpunkt stehen das Zusammenspiel als Band, das gemeinsame Singen und Spielen sowie die Entwicklung von Timing, Groove und musikalischem Ausdruck. Wir arbeiten unplugged bzw. minimal verstärkt und gestalten die Songs in einem transparenten, akustisch geprägten Sound.

    Ein besonderer Fokus liegt auf Mehrstimmigkeit, Arrangementarbeit und dem sensiblen Aufeinander-Hören im Ensemble. Schritt für Schritt entsteht ein kleines, stilistisch vielfältiges Programm, das wir im Laufe des Semesters gemeinsam entwickeln und verfeinern.

    Am Ende des Semesters mündet die Arbeit in ein kleines „Tiny Desk“-inspiriertes Live-Recording im Wohnzimmer-Konzert-Stil (Bild und Ton), in dem das erarbeitete Repertoire in einer konzentrierten Live-Session präsentiert wird.

    Voraussetzungen:

    Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Offenheit für gemeinsames Musizieren, Singen und Ausprobieren im Bandkontext ist ausreichend.                                                                                                                              

    Die Teilnehmer:innen ….                                                                                                                              

    1. realisieren musikalische Arrangements im Ensemble unter Einbezug verschiedener akustischer und halb-akustischer Instrumente.

    2. entwickeln ein gemeinsames Timing- und Groove-Verständnis im Bandkontext.

    3. gestalten Mehrstimmigkeit und interpretative Elemente in Songs aus Pop, Folk und Soul.

    4. präsentieren ein erarbeitetes Repertoire in einer professionell dokumentierten Live-Session (Audio/Video).            

  • Blockseminar

    Festival Saitenspiele: Ein Musikvermittlungsprojekt von Studierenden für Schülerinnen und Schüler

    Fachbereich: Lehramt Musik
    Anmeldeverfahren: Anmeldung per E-Mail an s.kreuzwieser@mh-freiburg.de.
    Unterrichtszeitraum: 17. Juli 2026 bis 9. November 2026  |  2 Semesterwochenstunden
    Blockzeiten:
    Datum Uhrzeit Ort Hinweise
    17. Juli 2026 17 bis 20 Uhr Schöneckstraße 7, Seminarraum
    18. Juli 2026 10 bis 13 Uhr Schöneckstraße 7, Seminarraum
    18. September 2026 17 bis 20 Uhr Schöneckstraße 7, Seminarraum
    19. September 2026 10 bis 13 Uhr Schöneckstraße 7, Seminarraum
    1. November 2026 10 bis 13 Uhr Hauptprobe
    7. November 2026 10 bis 13 Uhr Generalprobe
    9. November 2026 9 bis 12 Uhr Hauptgebäude, Kammermusiksaal Konzerttermin

    Im November 2026 wird das Festival »Saitenspiele II – 3 Ungerade«, initiiert von Muriel Cantoreggi, stattfinden. Neben einem Solo-/Trio-/Quintettabend soll in dieser Festivalwoche erstmals ein Konzertangebot von Studierenden für Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen geschaffen werden: Ziel ist es, dass Studierende im Rahmen dieses Blockseminars ein inspirierendes und neuartiges Konzertangebot konzipieren, das am Montag, den 9. November 2026 für Schulklassen (Sternwartschule, Waldorfschule Freiburg) zur Aufführung gebracht wird.

    Als Streicherfestival richtet sich das Blockseminar explizit an Studierende, die ein Streichinstrument spielen. Doch auch diejenigen, die keine streichertechnische Vorerafahrung haben, aber Freude an der Konzeption und praktischen Aufführung eines Konzertprogramms haben, sind herzlich willkommen.

    Gespielt wird André Caplet - Conte fantastique (angelehnt an Edgar Allan Poe's Schauergeschichte "Le masque de la mort rouge").

    Begleitet wird das Seminar von Wolfgang Lessing, Christine Löbbert, Isabel Stegner und Stefanie Kreuzwieser.

    Aufgrund des früh im Semester stattfindenden Konzerttermins ist eine Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldungen per Mail möglich.

  • Übung

    Gitarre spielen lernen: Akkorde & Liedbegleitung (Guitar for Beginners)

    Fachbereich: Lehramt Musik
    Anmeldeverfahren: Anmeldung per E-Mail an simon.krickl@ph-freiburg.de.
    Unterrichtszeitraum: 19. Oktober 2026 bis 25. Januar 2027  |  1 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Montag 13:30 bis 15 Uhr, PH, Raum 006  |  Hinweis: findet 14-tägig statt
    Zielgruppe: EMP BM und MM; Lehramt Musik und Jazz/Pop
    Modul: Poly-BA (Lehramt Musik) oder MEd. Wahlfach
    Abschluss: In Kombination mit Acoustic Singer-Songwriter Band anrechenbar als Klassenmusizieren Jazz/Pop im Verbreiterungsfach Jazz/Pop ; anrechenbar mit 1 ECTS als Wahlfach (MEd.)

    Inhalt:

    Einstieg in Akkordspiel, Liedbegleitung sowie Spielen & Singen.

    In diesem Kurs lernen wir die Grundlagen des Gitarrenspiels kennen und legen den Fokus auf einfaches Akkordspiel und erste Schritte in der Liedbegleitung. Anhand bekannter Songs aus verschiedenen Stilrichtungen (z. B. Pop und Folk) erarbeiten wir grundlegende Akkorde, einfache Schlagmuster und erste Begleitformen.

    Im Zentrum steht das praktische Musizieren: Schon nach kurzer Zeit werden erste Lieder gemeinsam gespielt und gesungen, wobei das Zusammenspiel von Gitarre und Stimme schrittweise aufgebaut wird. Dabei entwickeln wir ein Gefühl für Rhythmus, Timing und grundlegende musikalische Abläufe.

    Voraussetzungen:

    Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Der Kurs richtet sich an absolute Anfänger:innen sowie an alle, die einen systematischen und praxisnahen Einstieg in das Gitarrenspiel suchen.                                                                                             

    Die Teilnehmer:innen                                                                                                                                                          

    1. beherrschen grundlegende Akkorde in der ersten Lage und können diese sicher im Wechsel spielen.

    2. wenden einfache Schlag- und Begleitmuster in der Liedbegleitung an.

    3. sind in der Lage, einfache Songs singend zu begleiten und Koordination zwischen Stimme und Instrument aufzubauen.

    4. entwickeln ein grundlegendes Verständnis für Rhythmus, Timing und musikalische Struktur im praktischen Musizieren.

  • Übung

    Gitarre für Fortgeschrittene: Akkord- und Liedbegleitung in Pop, Soul und Jazz

    Fachbereich: Lehramt Musik
    Anmeldeverfahren: Anmeldung per E-Mail an simon.krickl@ph-freiburg.de.
    Unterrichtszeitraum: 20. Oktober 2026 bis 26. Januar 2027  |  1 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Dienstag 13:30 bis 15 Uhr, PH, Raum 006
    Zielgruppe: EMP BM und MM, Lehramt Musik, Jazz/Pop
    Modul: Poly-BA (Lehramt Musik) oder MEd. Wahlfach
    Abschluss: In Kombination mit Acoustic Singer-Songwriter Band anrechenbar als Klassenmusizieren Jazz/Pop im Verbreiterungsfach Jazz/Pop; anrechenbar mit 1 ECTS als Wahlfach (MEd.)

    Inhalt:

    In diesem Kurs stehen das Akkordspiel und die Liedbegleitung im Pop- und Jazzbereich im Mittelpunkt. Ausgangspunkt sind praxisnahe Songs, anhand derer wir verschiedene Begleitansätze kennenlernen und anwenden. Dabei erweitern wir das harmonische Vokabular durch Gitarren-Voicings und Akkorderweiterungen und übertragen diese direkt in das Spiel.

    Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Rhythmus, Timing und Groove sowie auf der Fähigkeit, Gitarre und Gesang miteinander zu verbinden.

    Voraussetzungen:

    Grundkenntnisse gängiger Akkorde in der ersten Lage sowie erste Erfahrungen mit Barré-Akkorden sollten vorhanden sein. Erste Begleitungserfahrung ist hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich                                                                    

    Die Teilnehmer:innen…                                                                                                                              

    1. erweitern ihr harmonisches Repertoire durch den Einsatz von Barré-Akkorden, Voicings und Akkorderweiterungen.

    2. gestalten stilistisch differenzierte Liedbegleitungen in verschiedenen Kontexten der Popularmusik.

    3. setzen rhythmische Konzepte wie Groove, Timing und Phrasierung gezielt im Spiel um.

    4. verbinden Gesang und Gitarrenspiel zu einer musikalisch kohärenten Performance.        

  • Übung

    Schreib- und Forschungswerkstatt Musikpädagogik (offen für alle)

    Fachbereich: Lehramt Musik
    Anmeldeverfahren: Anmeldung über die Lernplattform Glarean
    Unterrichtszeitraum: 16. Oktober 2026 bis 12. Februar 2027
    Wöchentliche Termine: Freitag 10:15 bis 11:45 Uhr, Schöneckstraße 7, Seminarraum
    Zielgruppe: Bachelor Lehramt, Master Lehramt, Promovierende, Interessierte

    Diese Übung richtet sich einerseits an alle, die in der Musikpädagogik wissenschaftliche Texte erstellen wollen/müssen/sollen (Hausarbeiten, Bachelorarbeiten, Ausarbeitungen zu Lecture Recitals, Masterarbeiten, Dissertationen) und ihre Kompetenzen zum wissenschaftlichen Arbeiten erweitern wollen (siehe unten). Andererseits richtet sich die Übung auch an alle, die musikpädagogische Forschungsprojekte durchführen (zum Beispiel  Studierende des Moduls »Forschen in der Musikpädagogischen Praxis«, Promovierende, an Forschung Interessierte).

    Wir werden sprechen über:

    • Recherche, Lese- und Schreibstrategien, die den Einstieg in ein Thema deutlich erleichtern (Angst vor dem leeren Dokument? Aufschieben bis kurz vor knapp? Muss nicht sein!)
    • Zitationsregeln: Warum sie Sinn ergeben und welche Unterstützungsmöglichkeiten existieren (Zitationssoftware)
    • Texte strukturieren: Welche Funktion haben einzelne Kapitel? Wo ist eigene Meinung gefragt, wo nicht und wieso eigentlich? Wie nehme ich Lesende »an die Hand«, ohne ins »Schwafeln« zu kommen?
    • Möglichkeiten und Grenzen von KI beim Schreiben und Forschen: Wie können wir KI als Sparringspartner oder -partnerin verwenden? Warum kann KI bestimmte Dinge (nicht)? Worauf müssen wir daher beim Arbeiten mit KI achten? (Wenn wir einige technische Details von KI kennen, verstehen wir eher, weshalb manche Dinge gut oder schlecht funktionieren!)
    • Forschungsprojekte planen und durchführen: Organisationsstrategien, Forschungsdesign klären (Mit welcher »Linse« muss ich meinen Forschungsgegenstand anschauen, um die Fragestellung zu beantworten?), Erhebungen erfolgreich durchführen, Datenmanagement, Datenauswertung, Datenschutz et cetera.

    Es besteht auch die Möglichkeit, Feedback aus der Gruppe zu bereits geschriebenen Texten, zu Präsentationen et cetera zu bekommen.

    Die Übung ist freiwillig und versteht sich als begleitendes (beratendes) Angebot. Die Übung möchte einen Raum eröffnen für all die Fragen zum Lesen, Schreiben und Forschen, die Ihnen relevant erscheinen – es gibt keine »blöden« Fragen und zu vielen Problemen, die zunächst unlösbar erscheinen oder die Lese-/Schreib-/Forschungsmotivation trüben, gibt es Lösungen.

    Ziel ist, sowohl gemeinsame Anliegen zu klären als auch individuelle Beratung zu ermöglichen. Bitte melden Sie sich daher frühzeitig an.

    Anmeldung: Bitte per Glarean dem Kurs beitreten und per E-Mail kurz beschreiben, was Sie persönlich bräuchten, welche Projekte Sie umtreiben, worin Schwierigkeiten bestehen et cetera. Falls Sie zum Beispiel erst im kommenden Sommer/Herbst Ihre Masterarbeit schreiben, aber wissen, dass Sie dafür noch Unterstützungsbedarf haben könnten, dann melden Sie sich trotzdem jetzt zur Übung an und geben bei der Anmeldung per Mail gegebenenfalls direkt Thema (oder Themenfeld), eigene Herausforderungen, Wünsche an die Übung et cetera an.

    An der ersten Sitzung sollten alle Interessierten teilnehmen, damit wir uns einen Überblick verschaffen können, wer welche Anliegen hat, wie wir diese bündeln können et cetera. Ich werde anschließend einen »Fahrplan« entwickeln, sodass Sie sehen, an welchem Termin welche Themen anstehen oder ob individuelle Beratungszeit zur Verfügung steht. Kommen Sie daher bitte nicht erst in die letzte Sitzung 😉 Ich freue mich auf eine konstruktive gemeinsame Arbeit!

  • Übung

    Übung zum Lecture Recital

    Fachbereich: Lehramt Musik
    Anmeldeverfahren: Anmeldung über die Lernplattform Glarean
    Unterrichtszeitraum: 16. Oktober 2026 bis 12. Februar 2027  |  1 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Freitag 12:15 bis 13:45 Uhr, Schöneckstraße 7, Seminarraum
    Zielgruppe: Lehramt Musik (Bachelorstudierende, die Lecture Recital planen)

    Die Übung zum Lecture Recital bietet die Plattform einer kollegialen Projektberatung. Ideen, Probleme und Fragestellungen werden vorgestellt und gemeinsam in der Gruppe diskutiert. Neben der Begleitung des Prozesses werden auch Proben gegenseitig besucht und das Prüfungskolloquium thematisiert und erprobt. Für die Etablierung einer produktiven Beratungsatmosphäre ist es sinnvoll, an den Terminen möglichst durchgängig zu erscheinen – aber keine Pflicht.

  • Kolloquium

    Doktorandenkolloquium

    Fachbereich: Lehramt Musik
    Anmeldeverfahren: Anmeldung per E-Mail an t.buchborn@mh-freiburg.de.
    Unterrichtszeitraum: 14. Oktober 2026 bis 11. Februar 2027  |  2 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Donnerstag 14:30 bis 17 Uhr, Schöneckstraße 7, Seminarraum
    Zielgruppe: Für Doktorandinnen und Doktoranden

    Gemeinsames Forschungskolloquium mit Prof. Dr. Wolfgang Lessing, Prof. Dr. Silke Schmid und Prof. Dr. Johannes Treß.

  • Kolloquium

    Kolloquium Musikpädagogik

    Fachbereich: Lehramt Musik
    Anmeldeverfahren: Anmeldung über die Lernplattform Glarean
    Unterrichtszeitraum: 5. Oktober 2026 bis 12. Februar 2027  |  2 Semesterwochenstunden
    Zielgruppe: Für alle Studierenden, vor allem aber für diejenigen, die am Ende des Wintersemesters 2024/2025 oder Anfang des Sommersemesters 2025 die Modulprüfung M3 in Musikpädagogik machen werden.
    Modul: Master of Education, M3 Musikpädagogik
    Abschluss: Mündliche Modulprüfung M3

    Im Kolloquium werden in der ersten Sitzung allgemeine Informationen zu Abschlussprüfungsformaten im Bachelor- und Masterstudium Lehramt Musik gegeben (offen für alle).

    In weiteren Verlauf werden Themenfelder für die Modulabschlussprüfung M3 Musikpädagogik erarbeitet, das Format der wissenschaftlichen mündlichen Prüfung thematisiert und trainiert. Zudem entwickeln die Teilnehmenden eine individuelle Prüfungsplanung und -strategie.

    Bitte melden Sie sich bis zum 1. Oktober 2026 über Glarean an, damit ich die Veranstaltung auch auf Grundlage der Gruppengröße planen kann.