Wintersemester 2026/2027

Musiktheorie und Gehörbildung

  • Vorlesung

    Einführung in die tonale Mehrstimmigkeit I

    Anmeldeverfahren: Anmeldung über die Lernplattform Glarean
    Unterrichtszeitraum: 15. Oktober 2026 bis 18. Februar 2027  |  1 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Donnerstag 9 bis 10 Uhr, Hauptgebäude, Raum 117
    Zielgruppe: Studierende des Studiengangs Bachelor Musik im 1. Fachsemester (außer Chorleitung, Komposition, Musiktheorie und Orchesterleitung)
    Modul: BM Musiktheorie I
    Abschluss: Regelmäßige Hausaufgaben während des Semesters sowie schriftlicher und klavierpraktischer Test am Semesterende

  • Vorlesung

    Einführung in die tonale Mehrstimmigkeit II

    Lehrende: N. N.
    Anmeldeverfahren: Anmeldung über die Lernplattform Glarean
    Unterrichtszeitraum: 15. Oktober 2026 bis 18. Februar 2027  |  1 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Donnerstag 10 bis 11 Uhr, Hauptgebäude, Raum 117
    Zielgruppe: Studierende des Studiengangs Bachelor Musik im 2. Fachsemester (außer Chorleitung, Komposition, Musiktheorie und Orchesterleitung)
    Modul: BM Musiktheorie II
    Abschluss: Regelmäßige Hausaufgaben während des Semesters sowie schriftlicher und klavierpraktischer Test am Semesterende

    Literatur
    Alle Materialien werden auf Glarean zur Verfügung gestellt.
  • Seminar

    Instrumentation II

    Anmeldeverfahren: Anmeldung per E-Mail an p.teriete@mh-freiburg.de.
    Unterrichtszeitraum: 12. Oktober 2026 bis 15. Februar 2027  |  2 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Montag 10 bis 12 Uhr, Hauptgebäude, Raum 322
    Zielgruppe: Interessierte aller Fachrichtungen. Für Studierende im Studiengang Bachelor of Music gilt der Abschluss der Module Musiktheorie I bis III als Teilnahmevoraussetzung, für Studierende im Bachelor Lehramt und im Bachelor Kirchenmusik der Abschluss der Module Musiktheorie 1 und 2.
    Abschluss: Benoteter Leistungsnachweis

    Im Zentrum des Seminares stehen Prinzipien der Instrumentation in der Musik des mittleren 19. Jahrhunderts  bis frühen 20. Jahrhunderts – von sinfonischen Orchesterstücken der Romantik und des Impressionismus über Kammermusikwerke der Zweiten Wiener Schule bis hin zu Werken für Jazz-Big-Band. Anhand der Analyse von Literaturbeispielen und eigener Instrumentationen wird die stiltypische Verwendung gängiger Orchesterinstrumente erarbeitet. Das Seminar baut auf dem Kurs Instrumentation I auf. Grundlegende Kenntnisse von Notationsprogrammen (MuseScore, Sibelius, Dorico) sind erwünscht. 

    Literatur
    Berlioz, Hector: Instrumentationslehre, ergänzt und rev. von R. Strauss, 2 Bde., Leipzig 1905.
    Rimski-Korsakow, Nikolai: Grundlagen der Orchestration (1913), dt. Ausgabe, Berlin 1922.
    Piston, Walter: Orchestration, New York 1955.
    Erpf, Hermann: Lehrbuch der Instrumentation und Instrumentenkunde, Mainz 1959.
    Adler, Samuel: The Study of Orchestration, New York 1982.
    Jost, Peter: Instrumentation, Kassel 2004.
    Lange, Arthur: Arranging for the Modern Dance Orchestra, New York 1926.
    Weirick, Paul: Dance Arranging, New York 1926?.
    Miller, Glenn: Method for Orchestral Arranging, New York 1943.
    Wright, Rayburn: Inside the Score. Delevan 1982.
    Philharmonia Instrument Guides https://www.youtube.com/playlist?list=PLqR22EoucCyccs5J639SCefaM7mD9dMSz
    Thomas Goss: Massive Open Online Orchestration Course (MOOOC) https://www.youtube.com/playlist?list=PLleBmAodXIiMKviufFuYB1wuNtA87Xw3-
    Instrument Studies for Eyes and Ears (Flash Player benötigt) http://resources.music.indiana.edu/isfee/
  • Seminar

    Bart´ók, Stravinskij, Schönberg: Das Streichquartett in der klassischen Moderne

    Anmeldeverfahren: Anmeldung über die Lernplattform Glarean
    Unterrichtszeitraum: 12. Oktober 2026 bis 15. Februar 2027  |  2 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Montag 10:15 bis 11:45 Uhr, Schöneckstraße 7, Raum 2.007
    Zielgruppe: alle Interessierte
    Modul: Seminar Musiktheorie

    Seit Beethoven besitzt das Streichquartett den Nimbus einer "Königsgattung" der Kammermusik. Im frühen 20. Jahrhundert hat es diese Bedeutung noch nicht verloren - im Gegenteil: Bei zahlreichen Komponist:innen sind Streichquartette Schlüsselwerke ihres Oeuvres. Im Seminar wollen wir sowohl bekannte als auch weniger bekannte Kompositionen betrachten und ihre unterschiedlichen Poetiken und die jeweiligen kulturellen Kontexte, denen sie entstammen, miteinander vergleichen. Wie unter einem Brennspiegel werden dabei oft zentrale Charakteristika der klassischen Moderne sichtbar, wodurch das Seminar auch für Nicht-Streicher interessant sein kann. Ziel ist es, das Wechselspiel zwischen Ästhetik, Kultur- und Kompositionsgeschichte zu verfolgen; ein inhaltlicher Fokus wird dabei auf der musikalischen Analyse liegen. 

    Dieses Seminar gilt nicht als Einführung in die Musikwissenschaft. Literatur und Materialien werden zum Teil online bereitgestellt. Das Seminar kann als musiktheoretisches oder musikwissenschaftliches Seminar belegt werden.

    Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

    Literatur
    Finscher, Ludwig: Artikel "Streichquartett", in: MGG online
    Krummacher, Friedhelm: Das Streichquartett. Teilbd. 2 : Von Mendelssohn bis zur Gegenwart, Laaber 2003
    Fanning, David: Shostakovich : string quartet no. 8, Aldershot 2004
    Obert, Simon (Hrsg.): Wechselnde Erscheinung : sechs Perspektiven auf Anton Weberns sechste Bagatelle, Wien 2012
    Antokoletz, Elliott: The music of Béla Bartók : a study of tonality and progression in twentieth-century music, Berkeley 1984
    Obert, Simon: Musikalische Kürze zu Beginn des 20. Jahrhunderts, Stuttgart 2004
    Jones,Evan: Intimate voices : the twentieth-century string quartet, Rochester 2009
  • Seminar

    Der Mozart-Stil – Analyse, Stilübung, Improvisation

    Anmeldeverfahren: Anmeldung per E-Mail an g.thoma@mh-freiburg.de.
    Unterrichtszeitraum: 12. Oktober 2026 bis 15. Februar 2027  |  2 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Montag 14 bis 16 Uhr, Hauptgebäude, Raum 105
    Abschluss: Werkmappe (Kompositionen/schriftlich oder Improvisationen/Audio/Video) oder Hausarbeit

    Das Seminar widmet sich dem Werk W.  A. Mozarts (und Zeitgenossen).

    Mögliche Inhalte auch nach individueller Schwerpunktsetzung:

    • Analyse von Sonaten, Fantasien, Streichquartetten, Sinfonien, Solokonzerten
    • Komponieren und von Menuetten, Fantasien, Sonatensätzen, Solokadenzen, Streichquartettsätzen
    • Improvisieren von Menuetten, Fantasien, Sonatensätzen, Solokadenzen

    Begrenzte Teilnehmerzahl. 

  • Seminar

    Gehörbildung L3 (Präsentationsformat)

    Anmeldeverfahren: Anmeldung per E-Mail an k.georgi@mh-freiburg.de.
    Unterrichtszeitraum: 12. Oktober 2026 bis 8. Februar 2027  |  1 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Montag 15 bis 16 Uhr, Hauptgebäude, Raum 324
    Zielgruppe: Alle Studiengänge BA und MM, die Gehörbildung L3 vorsehen.
    Modul: Gehörbildung (L3)
    Abschluss: Regelmäßige, aktive und erfolgreiche Teilnahme an der Lehrveranstaltung; Teilnahme an der Abschlusspräsentation.

    Diese einstündige Lehrveranstaltung bereitet instrumentalpraktisch auf das zum Semesterende stattfindende Präsentationsformat vor. Sie ist Teil der insgesamt 2-stündigen Lehrveranstaltung GB L3. Der Präsentationstermin wird zu Semesterbeginn bekanntgegeben.

  • Seminar

    Methodik der Gehörbildung

    Anmeldeverfahren: Anmeldung per E-Mail an g.thoma@mh-freiburg.de.
    Unterrichtszeitraum: 12. Oktober 2026 bis 15. Februar 2027  |  2 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Montag 16 bis 18 Uhr, Hauptgebäude, Raum 324
    Zielgruppe: Studierende im Master und Minor Gehörbildung sowie alle Interessierten
    Modul: Master Gehörbildung Mod. 1–4; Minor Gehörbildung Modul 3; Wahlpflichtmodule z.B. Musiktheorie 3
    Abschluss: Abgabe von Unterrichtskonzepten, Durchführung von Lehrproben

    Das Seminar widmet sich der Frage, wie man Gehörbildung unter Berücksichtigung verschiedener Hörertypen, Leistungsstufen und Zielgruppen erfolgsorientiert unterrichten kann. Neben dem Studium einschlägiger Fachliteratur werden Unterrichtseinheiten und Unterrichtssequenzen geplant, durchgeführt und reflektiert.

    Begrenzte Teilnehmerzahl.

  • Seminar

    Jazz-Theorie I

    Anmeldeverfahren: Anmeldung per E-Mail an k.georgi@mh-freiburg.de.
    Unterrichtszeitraum: 13. Oktober 2026 bis 9. Februar 2027  |  2 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Dienstag 10 bis 12 Uhr, Hauptgebäude, Raum 105
    Zielgruppe: BM-, BL- u. BA-KiMu-Studierende ab dem 3. Semester, MM-Studierende, Verbreiterungsfächer Jazztheorie und Jazzgehörbildung sowie Interessierte mit entsprechenden Vorkenntnissen. Anrechenbar in Modulen, die Wahlveranstaltungen im Bereich Musiktheorie/Gehörbildung vorsehen sowie Wahlpflichtveranstaltungen in den Verbreiterungsfächern für Jazztheorie und Jazzgehörbildung.
    Modul: Anrechenbar in Modulen, die Wahlveranstaltungen im Bereich Musiktheorie/Gehörbildung vorsehen sowie Wahlpflichtveranstaltungen in den Verbreiterungsfächern für Jazztheorie und Jazzgehörbildung.
    Abschluss: Regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme, Klausur (benoteter Schein); Anrechenbar in Modulen, die Wahlveranstaltungen im Bereich Musiktheorie/Gehörbildung vorsehen sowie Wahlpflichtveranstaltungen in den Verbreiterungsfächern für Jazztheorie. Aufbauend auf der bestandenen Klausur kann das Seminar auch über die Ausarbeitung eines vereinbarten Themas aus dem Seminar mit einer benoteten Hausarbeit abgeschlossen werden.

    Basierend auf der Akkord-Skalen-Theorie werden zunächst wesentliche Elemente der Jazzharmonik thematisiert. Praxisorientiert werden zu den jeweiligen Inhalten Analysen von Standards gefertigt, die der Ausgestaltung von Voicings stiltypischer Akkordprogressionen dienen. Themenfelder wie Harmonisation und Reharmonisation führen das Seminar schließlich zu theoretischen Hintergründen ausgewählter Personalstile. Transkriptionen und Analysen kontextbezogener Soli vervollständigen das Seminar mit Komponenten aus der Spielpraxis insbesondere auch der Jazzgehörbildung.

    Im Bereich der Jazzgehörbildung werden spielpraktische Konzeptionen thematisiert, die den Umgang mit dem Thema Transkription sowie die Transpositionsfähigkeit trainieren.

    Hierfür notwendige Software-Tools sind Gegenstand des Seminars.

    Zum Einsatz kommt unter anderem die Software:

    a) Transcribe (kostengünstige Software zum Transkribieren und punktgenauen Ansteuern relevanter Areale in einem Audiofile: https://www.seventhstring.com/ )

    b) iReal Pro (kostengünstige Software zum Spielpraktischen Erarbeiten von Jazzstandards)

    c) MuseScore 4 (kostenfreie Software zur Produktion und arrangiertechnischen Be- und Nachbearbeitung von Voicings und Satzstrukturen)

    Literatur
    Graf, Richard u. Nettles, Barrie (1997), Die Akkord-Skalen-Theorie & Jazz-Harmonik, Mainz: Advance Music 1997
    Levine, Mark, Das Jazz Theorie Buch, Mainz: Advance Music 1996
    Sikora, Frank, Neue Jazz-Harmonielehre, Mainz: Schott 2003
    Lindsay, Gary, Jazz Arranging Technique, from Quartet to Big Band, Miami: Staff Art Publishing 2005
    Georgi, Konrad, Klangfarben aus der Skalenwelt, in Philipp Teriete, Derek Remeš, Das Universalinstrument »Angewandtes Klavierspiel« aus historischer und zeitgenössischer Perspektive, Hildesheim: Olms 2020
  • Seminar

    Instrumentation I

    Anmeldeverfahren: Anmeldung über die Lernplattform Glarean
    Unterrichtszeitraum: 13. Oktober 2026 bis 12. Februar 2027  |  2 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Dienstag 10 bis 12 Uhr, Hauptgebäude, Raum 320
    Zielgruppe: Interessierte aller Fachrichtungen. Für Studierende im Studiengang Bachelor Musik gilt der Abschluss der Module Musiktheorie I bis III als Teilnahmevoraussetzung, für Studierende im Bachelor Lehramt und im Bachelor Kirchenmusik der Abschluss der Module Musiktheorie 1 und 2.

    In diesem Seminar erkunden wir Instrumentationstechniken anhand historischer Vorbilder – von der Entstehung und Entwicklungsstadien des Sinfonieorchesters bis zu stiltypischen Einsatzmöglichkeiten gängiger Orchesterinstrumente. Anhand von Literaturbeispielen erarbeiten wir uns instrumentatorische Kenntnisse und erproben diese praktisch bei der Erstellung eigener Instrumentationen.

    Die Teilnehmerzahl ist auf acht begrenzt.

    Literatur
    Erpf, Hermann: Lehrbuch der Instrumentation und Instrumentenkunde. Mainz 1959.
    Ertuğrul Sevsay: Handbuch der Instrumentations-Praxis. Kassel 2005.
    Weitere Literatur und Materialien zur Lehrveranstaltung werden auf GLAREAN zur Verfügung gestellt.
  • Seminar

    Kompositionstechniken der letzten 100 Jahre (Satztechnisches Seminar)

    Anmeldeverfahren: Anmeldung per E-Mail an p.teriete@mh-freiburg.de.
    Unterrichtszeitraum: 13. Oktober 2026 bis 16. Februar 2027  |  2 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Dienstag 10 bis 12 Uhr, Hauptgebäude, Raum 323
    Zielgruppe: Studierende im BM bzw. Master KiM, Schulmusiker/innen im Hauptstudium, Interessenten/innen für entsprechende Wahl- bzw. Wahlpflicht-Module im BA- bzw. Master-Studium sowie Studierende aller Fachrichtungen. Vorbereitung für ein entsprechendes Klausurthema in der KiM-Bachelor- oder Master-Prüfung in Musiktheorie.
    Abschluss: Benoteter Leistungsnachweis für die regelmäßige erfolgreiche Teilnahme und eine satztechnische Hausarbeit

    Im Zentrum des Seminares steht die Auseinandersetzung mit charakteristischen Satz- beziehungsweise Klangtechniken der letzten 100 Jahre, die anhand von Analysen diskutiert und in kompositorischen Skizzen/Satzübungen praktisch angewandt werden. Die behandelten Techniken umfassen unter anderem Dodekaphonie, freitonale/modale Konzepte, Mixturtechniken, serielle Techniken, clustergeprägte Klangtechniken auch in grafischer Notation, elektronische Musik, Minimal Music, Spektralismus et cetera. Kirchenmusikerinnen und -musiker (BM oder MM) können eine entsprechende Thematik für ihre Theorie-Klausur wählen. Die satztechnischen Arbeiten/Kompositionen sollen im Rahmen des Seminars aufgeführt werden, wobei sich die Besetzung nach Möglichkeit an den von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gespielten Instrumenten orientieren soll.

    Diverse Materialien zum Seminar (Partituren, Lehrbücher, Texte et cetera) werden den Teilnehmerninnen und Teilnehmern zur Verfügung gestellt (via glarean.mh-freiburg.de).

    Begrenzte Teilnehmerzahl: 8 Studierende.

    Literatur
    Lenormand, René: Étude sur l’harmonie moderne, Paris 1913
    Lange, Arthur: Arranging for the Modern Dance Orchestra, New York 1926
    Hermann, Erpf: Studien zur Harmonie- und Klangtechnik der neueren Musik, Leipzig 1927
    Karg-Elert, Sigfrid, Polaristische Klang- und Tonalitätslehre, Leipzig 1930
    Miller, Glenn: Method for Orchestral Arranging, New York 1943
    Messiaen, Olivier: Technique de mon langage musical, Paris 1944
    Eimert, Herbert: Lehrbuch der Zwölftontechnik, Wiesbaden 1950
    Cage, John: Silence: Lectures and Writings, Middletown 1961
    Persichetti, Vincent: Twentieth-Century Harmony, New York 1961
    Wright, Rayburn: Inside the Score, Delevan: Kendor, 1982
    Messiaen, Olivier: Traité de rythme, de couleur, et d’ornithologie, Bd. 7, Paris 1994–2002
    Lachenmann, Helmut: Musik als existentielle Erfahrung, Wiesbaden: Breitkopf&Härtel, 1996
    Gárdonyi, Zsolt / Hubert Nordhoff: Harmonik, Wolfenbüttel 2002
    Wünsch, Christoph: Satztechniken im 20. Jahrhundert, Kassel 2009
  • Seminar

    Formenlehre im langen 19. Jahrhundert – Musikalische Formen in der Musik der Romantik

    Anmeldeverfahren: Anmeldung über die Lernplattform Glarean
    Unterrichtszeitraum: 13. Oktober 2026 bis 9. Februar 2027  |  2 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Dienstag 12 bis 14 Uhr, Hauptgebäude, Raum 101
    Zielgruppe: Alle Studiengänge; besonders Hauptfach/Minor Musiktheorie
    Modul: Seminar Geschichte der Musiktheorie, Musiktheoretisches Seminar (ggf. Musikwissenschaftliches Seminar)
    Abschluss: Schriftliche Ausarbeitung/Hausarbeit in Musiktheorie (bzw. ggf. Musikwissenschaft)

    Formenlehre wird häufig anhand von historischen Quellen aus dem 18. Jahrhundert oder von modernen Formtheorien in der Schönbergnachfolge behandelt; in diesem Seminar sollen hingegen musiktheoretische Quellen zur Kompositions- und Formenlehre im langen 19. Jahrhundert von Anton Reicha über A.B. Marx u.a. bis zu Ernst Kurth und Hugo Leichtentritt diskutiert werden. Ein besonderer Fokus liegt auf der Analyse von Sonatenformen (auch in kammermusikalischen und sinfonischen Werken), Ouvertüren- und Konzertformen sowie Variationen und kleineren instrumentalen (und vokalen) bzw. zyklischen Formen. Auch wenn in vielen Formenlehren Beethovens Werke einen zentralen Bezugspunkt bilden, soll in diesem Seminar vorrangig romantisches und spätromantisches Repertoire bis zum Übergang zur Moderne in den Blick genommen werden.

    Das Seminar kann sowohl in »Geschichte der Musiktheorie« (Hauptfach/Minor Musiktheorie) als auch als allgemeines Seminar in Musiktheorie belegt werden.

    Literatur
    Caplin, William E. (1998), Classical Form. A Theory of Formal Functions for the Instrumental Music of Haydn, Mozart and Beethoven, Oxford.
    Caplin, William E. (2010a), »What are Formal Functions?«, in: ders., James Hepokoski und James Webster, Musical Form, Forms and Formenlehre. Three Methodological Reflections, hg. von Pieter Bergé, Leuven, 21-40.
    Hepokoski, James und Warren Darcy (2006), Elements of Sonata Theory. Norms, Types, and Deformations in the Late-Eighteenth-Century Sonata, Oxford.
    Schmalfeldt, Janet (2011), In the Process of Becoming. Analytic and Philosophical Perspectives on Form in Early Nineteenth-Century Music, Oxford.
    Wörner, Felix (2022), Konzeptualisierung von Form in Musik. Aspekte von Formvorstellungen tonaler Musik vom 19. bis zum 21. Jahrhundert, Basel.
    Vande Moortele, Steven (2017), The Romantic Overture and Musical Form from Rossini to Wagner, Cambridge.
    Musiktheoretische Quellentexte werden auf Glarean als Digitalisate zu Verfügung gestellt.
  • Seminar

    Kantaten von J. S. Bach

    Anmeldeverfahren: Anmeldung per E-Mail an w.drescher@mh-freiburg.de.
    Unterrichtszeitraum: 14. Oktober 2026 bis 17. Februar 2027  |  3 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Mittwoch 10 bis 12 Uhr, Hauptgebäude, Raum 323
    Zielgruppe: Bachelor Studierende im 5. Fachsemester
    Modul: Musiktheorie 3
    Abschluss: Benoteter Leistungsnachweis für die regelmäßige Teilnahme und eine satztechnische Arbeit oder Hausarbeit

    Dieses Seminar widmet sich den Kantaten Johann Sebastian Bachs. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Analyse der harmonischen und kontrapunktischen Gestaltung, der Instrumentation, formaler Strukturen sowie des Verhältnisses von Text und Musik.

    Ziel des Seminars ist die gemeinsame Erarbeitung exemplarischer Analysen sowie die Anfertigung eigener Kompositionen im Stile Bachs.

    Die endgültige Anmeldebestätigung für das Seminar erfolgt in der ersten Woche des Wintersemesters.¨¨¨¨

  • Seminar

    Didaktik und Methodik der Musiktheorie

    Anmeldeverfahren: Anmeldung über die Lernplattform Glarean
    Unterrichtszeitraum: 15. Oktober 2026 bis 11. Februar 2027  |  2 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Donnerstag 12:15 bis 13:45 Uhr, Hauptgebäude, Raum 321
    Zielgruppe: Studierende im Studiengang Bachelor Musik, Hauptfach Musiktheorie oder Minor Musiktheorie sowie alle Interessierte
    Abschluss: Leistungsnachweis je nach Studiengang zum Beispiel durch Lehrprobe, Referat, Hausarbeit oder Erstellung von Lernmaterialien

    Über musikalische Sachverhalte Bescheid zu wissen und über kompositorische und improvisatorische Fertigkeiten zu verfügen, ist das eine, aber wie können solche Kompetenzen unterschiedlichen Zielgruppen nachhaltig vermittelt werden? In diesem Seminar stellen wir musiktheoretische Konzepte auf den Prüfstand und erproben Wege zum Musiklernen.

  • Seminar

    1 Gehörbildung L3 mit Portfolio

    Anmeldeverfahren: Anmeldung über die Lernplattform Glarean
    Unterrichtszeitraum: 15. Oktober 2026 bis 11. Februar 2027  |  3 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Donnerstag 15 bis 17 Uhr, Hauptgebäude, Raum 105  |  Hinweis: https://glarean.mh-freiburg.de/goto_lehrplattform_crs_105980.html
    Modul: Gehörbildung III

    »Gehörbildung III« wird im Wintersemester 2026/2027 im Rahmen eines Übergangsmodells in zwei Varianten angeboten:

    Der Kurs »Gehörbildung III mit Präsentationsformat« bereitet gezielt darauf vor. Zum Ausgleich der fehlenden zweiten Unterrichtsstunde nehmen Studierende dieses Kurses ergänzend an 50 Prozent des Kurses »Gehörbildung III mit Portfolio« teil, ohne jedoch dessen Portfolioaufgaben bearbeiten zu müssen.

    Der Kurs »Gehörbildung III mit Portfolio« richtet sich insbesondere an Studierende, für die ein stärker schriftlich-praktisches und videobasiertes Arbeitsformat geeignet ist. Im Mittelpunkt steht die Erarbeitung eines Portfolios.

    Die Zuordnung zu einem der beiden Kurse erfolgt nach Studiengang und fachlicher Voraussetzung durch die beteiligten Dozenten.

    • Gehörbildung L3 mit Portfolio
    • Leitung: Scheele
    • Zeit: donnerstags, 15:00–17:00 Uhr
    • Raum: MBP-105
    • Gehörbildung L3 (Präsentationsformat)
    • Leitung: Georgi
    • Zeit: montags 15:00-16:00 Uhr
    • Raum: MBP-324

    Literatur
    folgt bzw. siehe GLAREAN-Kurs
  • Seminar

    2 Physiologie und Psychoakustik des Hörens

    Anmeldeverfahren: Anmeldung über die Lernplattform Glarean
    Unterrichtszeitraum: 22. Oktober 2026 bis 4. Februar 2027  |  1,5 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Donnerstag 17 bis 19 Uhr, Hauptgebäude, Raum 105  |  Hinweis: siehe Terminliste: 22. Oktober, 5. + 19. November, 3. + 17. Dezember 2026, 14. + 21. Januar und 4. Februar 2027
    Blockzeiten:
    Datum Uhrzeit Ort Hinweise
    22. Oktober 2026 17 bis 19 Uhr Hauptgebäude, Raum 105
    5. November 2026 17 bis 19 Uhr Hauptgebäude, Raum 105
    19. November 2026 17 bis 19 Uhr Hauptgebäude, Raum 105
    3. Dezember 2026 17 bis 19 Uhr Hauptgebäude, Raum 105
    17. Dezember 2026 17 bis 19 Uhr Hauptgebäude, Raum 105
    14. Januar 2027 17 bis 19 Uhr Hauptgebäude, Raum 105
    21. Januar 2027 17 bis 19 Uhr Hauptgebäude, Raum 105
    4. Februar 2028 17 bis 19 Uhr Hauptgebäude, Raum 105
    Zielgruppe: Pflichtfach im Master und Minor »Gehörbildung«; Teil des BM-Wahlmoduls »Gehörbildung«; auch als Master-Wahlmodul wählbar; sonstige Interessenten.
    Abschluss: Bei sowohl regelmäßiger Teilnahme als auch bestandener Klausur mit 2 ETCS anrechenbar im Rahmen des Wahlmoduls des Polyvalenten Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengangs mit dem Fach Musik (Lehramt an Gymnasien) (in Absprache mit der Studiengangleitung kann beantragt werden, dass das Fach »Physiologie und Psychoakustik des Hörens« als Wahlmodul gewertet wird), des Bachelor-Wahlmoduls »Gehörbildung«, des Minor-Bachelor-Studiengangs »Gehörbildung«, des Master-Wahlmoduls (Hauptfach »Musiktheorie« / »Gesang« / »Instrument«), für sonstige Interessenten. Bei sowohl regelmäßiger Teilnahme als auch bestandener Klausur mit 3 ETCS anrechenbar im Rahmen des Master-Studiengangs »Gehörbildung«.

    Neben Aufbau und Funktion des menschlichen Hörsinns beschäftigen wir uns vor allem mit psychoakustischen Methoden, Experimenten und Theorien zur Tonhöhenwahrnehmung. Dabei wird deutlich werden, dass die physikalischen und physiologischen Voraussetzungen des Gehörs nicht eins zu eins mit unserer Hörwahrnehmung korrelieren, sondern eine Aktivität des Hörens im Sinne Riemanns (»Tonvorstellungen«) und damit eine auf Erfahrung aufbauende Hörerziehung erst recht notwendig machen.

    Termine:  22. Oktober, 5. + 19. November, 3. + 17. Dezember 2026, 14. + 21. Januar und 4. Februar 2027

    Fortsetzung im Sommersemester mit »Musikpsychologie des Hörens«.

    Literatur
    siehe Semesterapparat Scheele)
    Barkowsky »Einführung in die musikalische Akustik« 2009
    Stevens/Warshowsky »Schall & Gehör« 1970
    Roederer »Physikalische und psycho-akustische Grundlagen der Musik« 19932
    Hellbrück/Ellermeier »Hören« 20042
    Houtsma et.al. »Auditory Demonstrations« (CD 5203)
    CD ROM »Physiologie – Psychoakustik«
  • Seminar

    Digitalseminar: Bachchoräle

    Anmeldeverfahren: Anmeldung per E-Mail an w.drescher@mh-freiburg.de.
    Unterrichtszeitraum: 16. Oktober 2026 bis 19. Februar 2027  |  3 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Freitag 10 bis 12 Uhr, Hauptgebäude, Raum 322
    Zielgruppe: Studierende ab dem 5. Semester
    Modul: Musiktheorie 3
    Abschluss: Benoteter Leistungsnachweis für die regelmäßige Teilnahme und Mitwirkung an einem »Spezialbereich« des digitalen Projekts in ähnlichem Umfang wie eine Hausarbeit

    Dieses Seminar widmet sich der methodischen und digitalen Aufbereitung der Choräle von Johann Sebastian Bach. Gemeinsam werden Analyseansätze erarbeitet sowie geeignete digitale Formate entwickelt, um ausgewählte Aspekte der Choräle sinnvoll zu erschließen und darzustellen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Umgang mit digitalen Tools zur computergestützten Auswertung der Werke, darunter Humdrum und MuseScore, sowie auf der Annotation musikalischer Phänomene (etwa Tonarten, Kadenzen, Außenstimmen oder Dissonanzbehandlung). Darüber hinaus werden grundlegende Programmierkenntnisse vermittelt, um die erarbeiteten Ergebnisse auf einer Website präsentieren zu können (unter anderem C++, HTML, Verovio, Vue.js und Nuxt.js).

    Ziel des Seminars ist die Erstellung einer gemeinsamen Website, auf der die erarbeiteten Analysen und Methoden exemplarisch dokumentiert und zugänglich gemacht werden. Als mögliches Resultat kann die Website lassus.mh-freiburg.de als Vergleich herangezogen werden.

    Interesse am Umgang mit digitalen Tools sowie ein eigener Laptop für den Unterricht werden vorausgesetzt; Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich.

    Die endgültige Anmeldebestätigung für das Seminar erfolgt in der ersten Woche des Wintersemesters.

  • Seminar

    Jazz-Theorie II

    Anmeldeverfahren: Anmeldung per E-Mail an p.teriete@mh-freiburg.de.
    Unterrichtszeitraum: 16. Oktober 2026 bis 19. Februar 2027  |  2 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Freitag 12 bis 14 Uhr, Hauptgebäude, Raum 323
    Zielgruppe: BM-Studierende ab dem 4. Semester, Studierende mit dem Verbreiterungsfach Jazz/Pop, MM-Studierende sowie Interessierte mit entsprechenden Vorkenntnissen (idealerweise der erfolgreiche Abschluss des Seminares Jazztheorie 1)
    Abschluss: Benoteter Leistungsnachweis für die regelmäßige erfolgreiche Teilnahme, satztechnische Hausarbeit

    Der Kurs vertieft die im Seminar Jazztheorie I erworbenen Kenntnisse. Basierend auf der Akkord-Skalen-Theorie werden Elemente der erweiterten tonalen und modalen Jazzharmonik sowie fortgeschrittene Harmonisationstechniken (Reharmonisation, Jazzkontrapunkt et cetera) thematisiert. Darüber hinaus widmet sich der Kurs auch post-tonalen/-modalen sowie zeitgenössischen Arrangier- und Kompositionstechniken. Die besprochenen Themen und Techniken werden in praktischen Übungen zur Anwendung gebracht (Analysen von Standards und neueren Jazzkompositionen, Transkriptionen, Stilkopien in ausgewählten Personalstilen sowie freien Arrangements) und durch die Lektüre von Texten zur Jazzgeschichte und -theorie vertieft.

    Diverse Materialien zum Seminar (Partituren, Lehrbücher, Texte et cetera) werden den Teilnehmer/innen zur Verfügung gestellt (via glarean.mh-freiburg.de).

    Begrenzte Teilnehmerzahl: 8 Studierende.

    Literatur
    Wright, Rayburn: Inside the Score, Delevan: Kendor, 1982
    Dobbins, Bill: Jazz Arranging and Composing – a Linear Approach, Mainz: Advance, 1986
    Levine, Mark: The Jazz Theory Book, Petaluma: Sher, 1995
    Sturm, Fred: Changes over Time, Mainz: Advance, 1995
    Lindsay, Gary: Jazz Arranging Technique, from Quartet to Big Band, Miami: Staff Art, 2005
    Herborn, Peter: Jazz Arranging, Mainz: Advance, 2010
    Lawn, Richard: Jazz Score and Analysis Vol. 1, Petaluma: Sher, 2018
    Pilkington, Bob: Counterpoint in Jazz Arranging, Boston: Berklee Press, 2020
    Terefenko, Dariusz: Jazz Theory Textbook&Workbook, New York: Routledge, 2017&2019
  • Seminar

    Methodik / Didaktik der Gehörbildung

    Anmeldeverfahren: Anmeldung per E-Mail an lee3@mh-freiburg.de.
    Unterrichtszeitraum: 5. Oktober 2026 bis 19. Februar 2027  |  2 Semesterwochenstunden
    Zielgruppe: Studierende im Master und Minor Gehörbildung sowie alle Interessierten
    Modul: Master Gehörbildung Modul 1-4, Minor Gehörbildung Modul 3, Wahlpflichtmodule (z. B. Musiktheorie 3)
    Abschluss: Lehrprobe & Seminararbeit

    Das Seminar widmet sich der Frage, wie Gehörbildung unter Berücksichtigung unterschiedlicher Hörertypen, Leistungsstufen und Zielgruppen wirkungsvoll vermittelt werden kann. Dabei werden auch die spezifischen Ziele des Gehörbildungsunterrichts für die Hochschullehre sowie für verschiedene Altersgruppen betrachtet. Neben der Auseinandersetzung mit einschlägiger Fachliteratur entwickeln die Teilnehmenden eigene Unterrichtseinheiten, erproben diese in der Praxis und reflektieren sie im Anschluss.

    Anmeldung per Mail: lee3@mh-freiburg.de

  • Seminar

    Seminar zu Musik nach 1945 (Platzhalter)

    Anmeldeverfahren: Anmeldung über die Lernplattform Glarean
    Unterrichtszeitraum: 14. Oktober 2026 bis 10. Februar 2027  |  2 Semesterwochenstunden

  • Übung

    Gehörbildung II – Einführungskurs

    Anmeldeverfahren: Anmeldung über die Lernplattform Glarean
    Unterrichtszeitraum: 13. Oktober 2026 bis 9. Februar 2027  |  2 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Dienstag 14 bis 16 Uhr, Hauptgebäude, Raum 117
    Mittwoch 10 bis 11 Uhr, Hauptgebäude, Raum 117
    Zielgruppe: Studierende im 3. Semester
    Modul: Gehörbildung II
    Abschluss: Regelmäßige, aktive und erfolgreiche Teilnahme.

    Anspruchsvolle Literaturbeispiele sowie frühere Examensaufgaben. Schriftliche sowie instrumental- und vokalpraktische Gehörbildung am jeweiligen Hauptinstrument mit Nachspiel- und Transpositionsaufgaben.

    Kursteilnahme, Anmeldung für den Kurs auf der Lehr- und Lernplattform Glarean: Sie werden in den Kurs aufgenommen und müssen sich nicht anmelden. Sollte dies bis zum Ende der ersten Vorlesungswoche noch nicht erfolgt sein, so melden Sie sich bitte unter: k.georgi@mh-freiburg.de

    Zu dieser Lehrveranstaltung gehört eine dritte Unterrichtsstunde, der sogenannte »Gehörbildungs-Workspace«. Wahlweise können hier Termine am Montag oder Freitag, jeweils zwischen 11 und 13 Uhr (nach Vereinbarung mit den Tutoren) in Raum 324 wahrgenommen werden. Im Workspace geht es um die praktische Gehörbildung am Instrument sowie um das Einspielen von Nachspiel- und Transpositionsaufgaben, die examensrelevant aufgenommen werden.

    Abschluss/Vergabe von Leistungspunkten: Regelmäßige, aktive und erfolgreiche Teilnahme.

  • Übung

    Gehörbildung II – Examenskurs

    Anmeldeverfahren: Anmeldung über die Lernplattform Glarean
    Unterrichtszeitraum: 13. Oktober 2026 bis 9. Februar 2027  |  2 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Dienstag 15 bis 16 Uhr, Hauptgebäude, Raum 117
    Zielgruppe: Studierende im 4. Semester
    Modul: Gehörbildung II
    Abschluss: Regelmäßige, aktive und erfolgreiche Teilnahme, benotete Examensklausur und mündliche instrumental-/vokalpraktische Prüfung

    Anspruchsvolle Literaturbeispiele sowie frühere Examensaufgaben. Schriftliche sowie instrumental- und vokalpraktische Gehörbildung am jeweiligen Hauptinstrument mit Nachspiel- und Transpositionsaufgaben.

    Kursteilnahme, Anmeldung für den Kurs auf der Lehr- und Lernplattform Glarean: Sie werden in den Kurs aufgenommen und müssen sich nicht anmelden. Sollte dies bis zum Ende der ersten Vorlesungswoche noch nicht erfolgt sein, so melden Sie sich bitte unter: k.georgi@mh-freiburg.de

    Zu dieser Lehrveranstaltung gehört eine dritte Unterrichtsstunde, der sogenannte »Gehörbildungs-Workspace«. Wahlweise können hier Termine am Montag oder Freitag, jeweils zwischen 11 und 13 Uhr (nach Vereinbarung mit den Tutoren) in Raum 324 wahrgenommen werden. Im Workspace geht es um die praktische Gehörbildung am Instrument sowie um das Einspielen von Nachspiel- und Transpositionsaufgaben, die examensrelevant aufgenommen werden.

    Abschluss/Vergabe von Leistungspunkten: Regelmäßige, aktive und erfolgreiche Teilnahme, benotete Examensklausur und mündliche instrumental-/vokalpraktische Prüfung.

  • Übung

    Gehörbildung I.b. – Einführungskurs (1. Semester)

    Anmeldeverfahren: Sie werden in den Kurs aufgenommen und müssen sich nicht anmelden. Sollte dies bis zum Ende der ersten Vorlesungswoche noch nicht erfolgt sein, so melden Sie sich bitte unter: lee3@mh-freiburg.de
    Unterrichtszeitraum: 7. Oktober 2026 bis 17. Februar 2027  |  2 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Mittwoch 12 bis 14 Uhr, Hauptgebäude, Raum 117
    Zielgruppe: Studierende im 1. Semester
    Modul: Gehörbildung I
    Abschluss: Testat für regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme

    Musiktheoretisch reflektierte und methodisch vielfältige Einführung in die Gehörbildung. Erkennen und Notieren leichterer Rhythmen sowie melodisch-harmonischer Verläufe in modalen, dur-moll-tonalen und posttonalen Musiksprachen, Erweiterung der Repertoire- und Stilkenntnisse, Vernetzung von »horizontalem« und »vertikalem« Hören, Transponieren am Instrument. Lernziel ist ferner die Kenntnis der C-Schlüssel. Zentraler Bestandteil des Kurses sind Verknüpfungen mit Musiktheorie und Solfège.

    Zu dieser Veranstaltung gibt es einen Glarean-Kurs. Sie werden in diesen Kurs aufgenommen und erhalten bei Aufnahme eine Benachrichtigung per E-Mail auf Ihre Hochschuladresse. Sie müssen sich nicht anmelden. Sollte dies bis zum Ende der ersten Vorlesungswoche noch nicht erfolgt sein, so melden Sie sich bitte unter: lee3@mh-freiburg.de

    Zu dieser Lehrveranstaltung gehört eine 3. Unterrichtsstunde, der sogenannte »Gehörbildungs-Workspace«. Wahlweise können hier Termine am Montag oder Freitag wahrgenommen werden. Im Workspace geht es um die praktische Gehörbildung am Instrument sowie um das Einspielen von Nachspiel- und Transpositionsaufgaben, die examensrelevant aufgenommen werden.

  • Übung

    4 Praxis der Intonation für Ensemble I – Streicher-/Bläser-/Gesangs-Ensemble (Klassik/Jazz-Rock-Pop)

    Anmeldeverfahren: Terminplaner, siehe Link unten in der Beschreibung
    Unterrichtszeitraum: 14. Oktober 2026 bis 10. Februar 2027  |  14 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Mittwoch 12 bis 14 Uhr, Hauptgebäude, Raum 104
    Zielgruppe: Erster Teil des Bachelor-Wahlmoduls »Praxis derIntonation (Streicher)«, auch als (eigenständiges) Master-Wahlmodul wählbar, Streicher-Ensembles ohne Klavier (vorzugsweise Streichquartette), Bläser-Ensembles ohne Klavier, Gesangs-Ensembles ohne Klavier (auch Jazz/Rock/Pop), Dirigenten (Chor-/Orchesterleitung), Kirchenmusiker und Pianisten als Hospitanten, sonstige Interessenten (passiv)
    Modul: Pflichtmodul »BM ohne Minor: Ensemble I«, Pflichtmodul »BM mit/ohne Minor: Ensemble II« und Wahlmodul »Praxis der Intonation für Streicher« (1. Semester = "Übungs-Semester")
    Abschluss: Aufführung eines (möglichst vollständigen) Kammermusikwerkes in einem (klasseninternen) Vortragsabend

    Der Unterricht findet entweder mittwochs von 12 bis 14 Uhr in Raum 104 oder freitags nach Terminvereinbarung in der Hansastraße 3 in Raum 9 statt.

    Der Intonationsproben-Zeitraum mittwochs von 12 bis 14 Uhr ist normalerweise für Studierende des BM-Wahlmoduls »Praxis der Intonation für Streichquartett« reserviert (siehe unten nachfolgende Beschreibung).

    Kommt kein Wahlmodul zustande, kann er auch für alle im Sommersemester 2026 aktiven Streicher-/Bläser-/Gesangs-Ensembles (Klassik/Jazz-Rock-Pop) genutzt werden; dann bitte in Asimut > Anmeldung zu Ereignissen > Ensembleprobe eintragen.

    Das Bachelor-Wahlmodul geht über zwei Semester, das zweite Semester ist das Literatur-Semester. Dort werden – in Absprache mit den Lehrenden – Kammermusikwerke erarbeitet und zur Aufführung gebracht.

    Weitere Informationen unter

    Literatur
    Literatur-Vorschläge der Studierenden in Absprache mit dem Lehrenden
  • Übung

    Gehörbildung I.a. – Einführungskurs (1. Semester)

    Anmeldeverfahren: Sie werden in den Kurs aufgenommen und müssen sich nicht anmelden. Sollte dies bis zum Ende der ersten Vorlesungswoche noch nicht erfolgt sein, so melden Sie sich bitte unter: lee3@mh-freiburg.de
    Unterrichtszeitraum: 7. Oktober 2026 bis 17. Februar 2027  |  2 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Mittwoch 14 bis 16 Uhr, Hauptgebäude, Raum 117
    Zielgruppe: Studierende im 1. Semester
    Modul: Gehörbildung I
    Abschluss: Testat für regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme

    Musiktheoretisch reflektierte und methodisch vielfältige Einführung in die Gehörbildung. Erkennen und Notieren leichterer Rhythmen sowie melodisch-harmonischer Verläufe in modalen, dur-moll-tonalen und posttonalen Musiksprachen, Erweiterung der Repertoire- und Stilkenntnisse, Vernetzung von »horizontalem« und »vertikalem« Hören, Transponieren am Instrument. Lernziel ist ferner die Kenntnis der C-Schlüssel. Zentraler Bestandteil des Kurses sind Verknüpfungen mit Musiktheorie und Solfège.

    Zu dieser Veranstaltung gibt es einen Glarean-Kurs. Sie werden in diesen Kurs aufgenommen und erhalten bei Aufnahme eine Benachrichtigung per E-Mail auf Ihre Hochschuladresse. Sie müssen sich nicht anmelden. Sollte dies bis zum Ende der ersten Vorlesungswoche noch nicht erfolgt sein, so melden Sie sich bitte unter: lee3@mh-freiburg.de

    Zu dieser Lehrveranstaltung gehört eine 3. Unterrichtsstunde, der sogenannte »Gehörbildungs-Workspace«. Wahlweise können hier Termine am Montag oder Freitag wahrgenommen werden. Im Workspace geht es um die praktische Gehörbildung am Instrument sowie um das Einspielen von Nachspiel- und Transpositionsaufgaben, die examensrelevant aufgenommen werden.

  • Übung

    Gehörbildung II (mündlich/praktisch, 4. Semester)

    Anmeldeverfahren: Anmeldung per E-Mail an lee3@mh-freiburg.de.
    Unterrichtszeitraum: 15. Oktober 2026 bis 18. Februar 2027  |  1 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Donnerstag 12 bis 14 Uhr, Hauptgebäude, Raum 101
    Zielgruppe: BM 4. Semester
    Modul: Gehörbildung II mündlich/praktisch
    Abschluss: Modulprüfung im 4. Semester

    Im Zentrum dieser Veranstaltung stehen Hör-, Nachspiel- und Transpositionsübungen auf der Grundlage von Literaturbeispielen unterschiedlicher Gattungen und Besetzungen ab dem 18. Jahrhundert bis hin zur erweiterten Tonalität / Freitonalität. Die ausgewählten Werke werden mithilfe der Stimme, des Klaviers und des jeweiligen Hauptfachinstruments erarbeitet, um die zentralen Ziele der Gehörbildung (melodisches, harmonisches und rhythmisches Hören, Höranalyse sowie die Verknüpfung dieser Bereiche) differenziert und methodisch vielfältig zu fördern. Besonderer Wert wird auf die praktische Umsetzung der Lehrinhalte gelegt: Die enge Verzahnung von Gehörbildung, Musiktheorie und Instrumental-/Vokalpraxis fördert ein ganzheitliches musikalisches Verständnis, das analytische, hörpraktische und interpretatorische Fähigkeiten gleichermaßen stärkt.

    Im Rahmen der Prüfung werden Höraufgaben anhand musikalischer Beispiele verschiedener Werkgattungen gestellt, die sich sowohl auf das Hauptfachinstrument beziehungsweise Hauptfach Gesang als auch auf das Klavier beziehen:

    • Nachspielen/-singen ausgewählter Passagen unter Berücksichtigung der Phrasierung sowie artikulatorischer, dynamischer und agogischer Aspekte
    • Vokal-/instrumentalpraktische Darstellung vorgespielter mehrstimmiger Passagen nach Gehör sowie deren analytische Beschreibung.

    Zu dieser Veranstaltung gibt es einen Glarean-Kurs. Sie werden in diesen Kurs aufgenommen und erhalten bei Aufnahme eine Benachrichtigung per E-Mail auf Ihre Hochschuladresse. Sollte dies bis zum Ende der ersten Vorlesungswoche noch nicht erfolgt sein, so melden Sie sich bitte unter: lee3@mh-freiburg.de

  • Übung

    3 Praxis der Intonation (Einführung)

    Anmeldeverfahren: Anmeldung über die Lernplattform Glarean
    Unterrichtszeitraum: 15. Oktober 2026 bis 11. Februar 2027  |  1 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Donnerstag 14 bis 15 Uhr, Hauptgebäude, Raum 105
    Zielgruppe: Pflichtfach im Master und Minor »Gehörbildung« sowie im Bachelor Chor‑/ Orchesterleitung; Teil des BM-Wahlmoduls »Gehörbildung«; auch als Master-Wahlmodul wählbar; alle Studierenden, die sich mit Intonationsfragen beschäftigen wollen.
    Abschluss: Bei regelmäßiger Teilnahme mit 1 ECTS anrechenbar im Rahmen des Wahlmoduls des Polyvalenten Zwei‐Hauptfächer‐Bachelorstudiengangs mit dem Fach Musik (Lehramt an Gymnasien), des Bachelor‐Wahlmoduls »Gehörbildung« bei passiver (ein‐semestriger) Teilnahme an der Übung »Praxis der Intonation Ensemble« (insgesamt 2 ETCS), des Master‐Studiengangs »Gesang« / »Instrument« bei aktiver (ein‐semestriger) Teilnahme an der Übung »Praxis der Intonation Ensemble« (insgesamt 2 ETCS), des Master‐Studiengangs »Gehörbildung« bei aktiver (ein‐semestriger) Teilnahme an der Übung »Praxis der Intonation Ensemble« (insgesamt 3 ETCS). Bei sowohl regelmäßiger Teilnahme als auch Abgabe einer Hausarbeit mit 2 ETCS anrechenbar im Rahmen des Wahlmoduls des Polyvalenten Zwei‐Hauptfächer‐Bachelorstudiengangs mit dem Fach Musik (Lehramt an Gymnasien), des Bachelor‐Wahlmoduls »Gehörbildung« ohne Teilnahme an der Übung »Praxis der Intonation Ensemble«, des Master‐Studiengangs »Gesang« / »Instrument« bei aktiver (ein‐semestriger) Teilnahme an der Übung »Praxis der Intonation Ensemble« (insgesamt 3 ETCS), des Master‐Studiengangs »Gehörbildung« bei passiver (ein‐semestriger) Teilnahme an der Übung »Praxis der Intonation Ensemble« (insgesamt 3 ETCS), des Minor‐Bachelor‐Studiengangs »Gehörbildung« bei aktiver (ein‐semestriger) Teilnahme an der Übung »Praxis der Intonation Ensemble« (insgesamt 4 ETCS).

    Bitte vorbereiten: Theoretisches Vorwissen im Internet unter www.jshoeren.de/lehre/ueb_mat/ueb_mat_int/INT%201%20Einfuehrung%20in%20Stimmungssysteme.pdf

    Theoretische Einführung: Grundlagen der Intonation mehrstimmiger tonaler Musik (Obertonreihe; Pythagoräische, Reine und Gleichstufig-Temperierte Stimmung; Rein-Tonnetze, Cent-System; Quint- und Terzkomma); harmonische Modelle und ausgewählte Chorliteratur.

    Typische Intonationsprobleme: (a) Diatonik mit acht (!) verschiedenen Tönen für die Reinintonation aller sechs Haupt- und Nebenklänge (Terzkomma-Unterschied bei II in Dur und VII in Moll); (b) Quintfallsequenz in Moll mit Anhebung der drei Dur-Akkorde um ein Terzkomma, damit die Gesamtintonation nicht fällt; (c) Temperierung der Terzen bei vierstimmigen verminderten Dominantseptakkorden und enharmonischen Modulationswegen.

    Einstimmen (wieviel »temperieren«?); typische Kadenz- und Ausweichungs-/Modulations-Beispiele.

    Hausaufgaben unter https://glarean.mh-freiburg.de/goto_lehrplattform_crs_105445.html 

    Literatur
    Ausschnitte aus J. S. Bach, »389 Choralgesänge«, Johannes Brahms, »Deutsche Volkslieder« (1864) und Felix Mendelssohn-Bartholdy, »Sechs Lieder im Freien zu singen« op. 41 – weitere Literatur aus tonaler und freitonaler Vokal- und Instrumentalmusik
  • Übung

    Gehörbildung I – Examenskurs (2. Semester)

    Anmeldeverfahren: Anmeldung über die Lernplattform Glarean
    Unterrichtszeitraum: 15. Oktober 2026 bis 11. Februar 2027  |  2 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Donnerstag 14 bis 16 Uhr, Hauptgebäude, Raum 117
    Zielgruppe: Studierende im Bachelor, 2. Semester
    Modul: Gehörbildung I
    Abschluss: Regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme, benotete Examensklausur und mündliche instrumental-/vokalpraktische Prüfung

    Vorbereitung auf die Klausur Gehörbildung I, unter anderem anhand früherer Prüfungsaufgaben. Erkennen und Notieren anspruchsvollerer Rhythmen (inklusive Taktwechsel und X-tolen) sowie melodisch-harmonischer Verläufe in tonalen und posttonalen Musiksprachen, Erweiterung der Repertoire- und Stilkenntnisse, Vernetzung von »horizontalem« und »vertikalem« Hören, Transponieren am Instrument. Lernziele sind ferner die Kenntnis der C-Schlüssel sowie der gebräuchlichsten transponierenden Instrumente. Zentraler Bestandteil des Kurses sind Verknüpfungen mit Musiktheorie und Solfège.

    Zu dieser Veranstaltung gibt es einen Glarean-Kurs. Sie werden in diesen Kurs aufgenommen und erhalten bei Aufnahme eine Benachrichtigung per E-Mail auf Ihre Hochschuladresse. Sie müssen sich nicht anmelden. Sollte dies bis zum Ende der ersten Vorlesungswoche noch nicht erfolgt sein, so melden Sie sich bitte unter: lee3@mh-freiburg.de

    Zu dieser Lehrveranstaltung gehört eine 3. Unterrichtsstunde, der sogenannte »Gehörbildungs-Workspace«. Wahlweise können hier Termine am Montag oder Freitag wahrgenommen werden. Im Workspace geht es um die praktische Gehörbildung am Instrument sowie um das Einspielen von Nachspiel- und Transpositionsaufgaben, die examensrelevant aufgenommen werden.

  • Übung

    Gehörbildung II mündlich/praktisch (3. Semester)

    Anmeldeverfahren: Anmeldung per E-Mail an w.drescher@mh-freiburg.de.
    Unterrichtszeitraum: 16. Oktober 2026 bis 19. Februar 2027  |  2 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Freitag 12 bis 14 Uhr, Hauptgebäude, Raum 105
    Zielgruppe: Bachelor Studierende im 3. Fachsemester
    Modul: Gehörbildung II
    Abschluss: Mündliche Modulprüfung Gehörbildung II im Sommersemester 2027 (Anmeldung im Sekretariat erforderlich)

  • Übung

    5 Praxis der Intonation für alle

    Anmeldeverfahren: Terminplaner, siehe den Link unten in der Beschreibung
    Unterrichtszeitraum: 14. Oktober 2026 bis 12. Februar 2027  |  14 Semesterwochenstunden
    Die Unterrichtstermine werden mit den Studierenden individuell vereinbart.
    Zielgruppe: Pflichtfach für Dirigenten; Wahlfach für alle Kammermusik-Ensembles. Kammermusik-Ensembles (Duos, Trios oder größere Besetzungen mit oder ohne Klavier); Solisten (Sänger/Instrumentalisten) mit Klavier; Konzertvorbereitung. Bachelor-Studierende mit Hauptfach Dirigieren (Chor-/Orchesterleitung, Pflichtnebenfach). Master-Studierende mit Hauptfach Dirigieren (fakultativ). Bachelor-Studierende des Wahlmoduls Korrepetition (Pflichtnebenfach).
    Abschluss: -

    Bitte in Terminliste in Asimut > Anmeldung zu Ereignissen > Einzelunterricht eintragen (immer zum frühestmöglichen nächsten Termin; erst nach dessen Ablauf sollte wieder ein neuer Termin gebucht werden); siehe auch QR-Code an den Räumen 104 und 324.

    Alle Komponistinnen und Komponisten der Epochen tonaler Musik hatten mindestens ein Grundwissen über die akustisch-intonatorischen Phänomene ihrer Zeit, so zum Beispiel auch Wolfgang Amadeus Mozart, der seinen Kompositionsschüler Thomas Attwood über die reinen Intervalle oder den Unterschied zwischen einem »tiefen Dis« und einem »hohen Es« aufgeklärt hat.

    • In dieser Übung haben alle Teilnehmenden die Gelegenheit, die Intonation unsicherer Passagen / ganzer Sätze bereits erarbeiteter Werke zu verbessern.
    • Intonations-Fragen von »Hauptfach Dirigieren«-Studierenden werden anhand von mitzubringenden Partituren/Tonaufnahmen besprochen, Korrepetitions-Studierende werden bei ihrer Probenarbeit mit einem Instrumental-/Gesangs-Partner gecoacht (beides in Einzelterminen).

    Bitte vorbereiten: Theoretisches Vorwissen im Internet unter: www.jshoeren.de/lehre/ueb_mat/ueb_mat_int/INT%201%20Einfuehrung%20in%20Stimmungssysteme.pdf

    Literatur
    Literatur nach Absprache
  • Übung

    Musiktheorie am Klavier – Partimento/Generalbass

    Anmeldeverfahren: Anmeldung per E-Mail an p.teriete@mh-freiburg.de.
    Unterrichtszeitraum: 12. Oktober 2026 bis 19. Februar 2027  |  0,5 Semesterwochenstunden
    Die Unterrichtstermine werden mit den Studierenden individuell vereinbart.
    Zielgruppe: Alle Studierenden und Interessierten
    Abschluss: Benoteter Übungsschein (unter anderem praktische Prüfung am Ende des Semesters)

    Diese Übung folgt der Lehrmethode an den neapolitanischen Konservatorien (und weit darüber hinaus) des 18. und 19. Jahrhunderts, dem Spielen von Partimenti. Dabei handelt es sich um Werke in steigendem Schwierigkeitsgrad bis hin zu ganzen Sonaten und Partimentofugen, die in der Regel nur mit einer bezifferten oder unbezifferten Bassstimme als Teil (»part-«) des Werks notiert wurden. Durch die mehrstimmige Realisierung von überlieferten und eigens aus Werken erstellten Partimenti werden zugleich zentrale harmonisch-kontrapunktische Modelle eingeübt sowie das stilistische und gattungsspezifische Empfinden geschult. Diese Übung richtet sich darum besonders auch an diejenigen, die ihre Improvisations-, Auswendigspiel- und Blattspielfähigkeiten verbessern wollen.