Sommersemester 2026

Veranstaltungen von Jörg Scheele

  • Blockseminar

    1_ Musikpsychologie des Hörens

    Anmeldeverfahren: Anmeldung über die Lernplattform Glarean
    Unterrichtszeitraum: 16. April 2026 bis 9. Juli 2026  |  14 Semesterwochenstunden
    Blockzeiten:
    Datum Uhrzeit Ort Hinweise
    16. April 2026 17 bis 19 Uhr Hauptgebäude, Raum 105
    30. April 2026 17 bis 19 Uhr Hauptgebäude, Raum 105
    7. Mai 2026 17 bis 19 Uhr Hauptgebäude, Raum 105
    21. Mai 2026 17 bis 19 Uhr Hauptgebäude, Raum 105
    18. Juni 2026 17 bis 19 Uhr Hauptgebäude, Raum 105
    2. Juli 2026 17 bis 19 Uhr Hauptgebäude, Raum 105
    Zielgruppe: Pflichtfach im Master und Minor »Gehörbildung«; Teil des BM-Wahlmoduls »Gehörbildung«; auch als Master-Wahlmodul wählbar; sonstige Interessenten
    Abschluss: Bei regelmäßiger Teilnahme mit 1 ECTS anrechenbar im Rahmen des Wahlmoduls des Polyvalenten Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengangs mit dem Fach Musik (Lehramt an Gymnasien); in Absprache mit der Studiengangleitung kann beantragt werden, dass das Fach »Musikpsychologie des Hörens« als Wahlmodul gewertet wird. Mit 1 ECTS anrechenbar im Rahmen des Master-Studiengangs »Gehörbildung«. Mit 1 ECTS anrechenbar für sonstige Interessenten. Bei sowohl regelmäßiger Teilnahme als auch Abgabe einer Hausarbeit mit 2 ETCS anrechenbar im Rahmen des Wahlmoduls des Polyvalenten Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengangs mit dem FachMusik (Lehramt an Gymnasien), des Bachelor-Wahlmoduls »Gehörbildung«, des Minor-Bachelor-Studiengangs »Gehörbildung«, des Master-Wahlmoduls (Hauptfach »Musiktheorie« / »Gesang« / »Instrument«). Bei sowohl regelmäßiger Teilnahme als auch Abgabe einer Hausarbeit mit 3 ETCS anrechenbar im Rahmen des Master-Studiengangs »Gehörbildung«.

    Neben einer kurzen Einführung in die Grundlagen der Musikpsychologie liegt unser Schwerpunkt auf Experimenten und Theorien zur Wahrnehmung von Tonhöhe, Klangfarbe und von musikalischen Klängen sowie zur auditiven Tonalitätsbestimmung in Melodien. Ausgehend von den psychoakustischen Grundlagen aus unserer vorausgegangen Veranstaltung wird deutlich werden, dass die physikalischen und physiologischen Voraussetzungen des Gehörs nicht 1:1 mit unserer Hörwahrnehmung korrelieren, sondern eine Aktivität des Hörens im Sinne Riemanns (»Tonvorstellungen«) und damit eine auf Erfahrung aufbauende Hörerziehung erst recht notwendig machen.

    Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist die Beherrschung der Unterrichtssprache Deutsch in Wort und Schrift.

    Literatur
    (siehe Semesterapparat)
    Bruhn et al.: "Musikpsychologie – Ein Handbuch", 1993.
    Bruhn et al.: "Musikpsychologie – Das neue Handbuch", 2011.
    Ebeling: "Tonhöhe", 1999.
    Auhagen: "Experimentelle Untersuchungen zur auditiven Tonalitätsbestimmung in Melodien", 1994.
    Eberlein: "Theorien und Experimente", 1994.
    Szende: "Intervallic Hearing", 1977.
  • Übung

    2_ Praxis der Intonation (Einführung)

    Anmeldeverfahren: Anmeldung über die Lernplattform Glarean
    Unterrichtszeitraum: 9. April 2026 bis 9. Juli 2026  |  14 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Donnerstag 14 bis 15 Uhr, Hauptgebäude, Raum 105
    Zielgruppe: Pflichtfach im Master und Minor »Gehörbildung« sowie im Bachelor Chor‑/ Orchesterleitung; Teil des BM-Wahlmoduls »Gehörbildung«; auch als Master-Wahlmodul wählbar; alle Studierenden, die sich mit Intonationsfragen beschäftigen wollen.
    Abschluss: Bei regelmäßiger Teilnahme mit 1 ECTS anrechenbar im Rahmen des Wahlmoduls des Polyvalenten Zwei‐Hauptfächer‐Bachelorstudiengangs mit dem Fach Musik (Lehramt an Gymnasien), des Bachelor‐Wahlmoduls »Gehörbildung« bei passiver (ein‐semestriger) Teilnahme an der Übung »Praxis der Intonation Ensemble« (insgesamt 2 ETCS), des Master‐Studiengangs »Gesang« / »Instrument« bei aktiver (ein‐semestriger) Teilnahme an der Übung »Praxis der Intonation Ensemble« (insgesamt 2 ETCS), des Master‐Studiengangs »Gehörbildung« bei aktiver (ein‐semestriger) Teilnahme an der Übung »Praxis der Intonation Ensemble« (insgesamt 3 ETCS). Bei sowohl regelmäßiger Teilnahme als auch Abgabe einer Hausarbeit mit 2 ETCS anrechenbar im Rahmen des Wahlmoduls des Polyvalenten Zwei‐Hauptfächer‐Bachelorstudiengangs mit dem Fach Musik (Lehramt an Gymnasien), des Bachelor‐Wahlmoduls »Gehörbildung« ohne Teilnahme an der Übung »Praxis der Intonation Ensemble«, des Master‐Studiengangs »Gesang« / »Instrument« bei aktiver (ein‐semestriger) Teilnahme an der Übung »Praxis der Intonation Ensemble« (insgesamt 3 ETCS), des Master‐Studiengangs »Gehörbildung« bei passiver (ein‐semestriger) Teilnahme an der Übung »Praxis der Intonation Ensemble« (insgesamt 3 ETCS), des Minor‐Bachelor‐Studiengangs »Gehörbildung« bei aktiver (ein‐semestriger) Teilnahme an der Übung »Praxis der Intonation Ensemble« (insgesamt 4 ETCS).

    Bitte vorbereiten: Theoretisches Vorwissen im Internet unter www.jshoeren.de/lehre/ueb_mat/ueb_mat_int/INT%201%20Einfuehrung%20in%20Stimmungssysteme.pdf

    Theoretische Einführung: Grundlagen der Intonation mehrstimmiger tonaler Musik (Obertonreihe; Pythagoräische, Reine und Gleichstufig-Temperierte Stimmung; Rein-Tonnetze, Cent-System; Quint- und Terzkomma); harmonische Modelle und ausgewählte Chorliteratur.

    Typische Intonationsprobleme: (a) Diatonik mit acht (!) verschiedenen Tönen für die Reinintonation aller sechs Haupt- und Nebenklänge (Terzkomma-Unterschied bei II in Dur und VII in Moll); (b) Quintfallsequenz in Moll mit Anhebung der drei Dur-Akkorde um ein Terzkomma, damit die Gesamtintonation nicht fällt; (c) Temperierung der Terzen bei vierstimmigen verminderten Dominantseptakkorden und enharmonischen Modulationswegen.

    Einstimmen (wieviel »temperieren«?); typische Kadenz- und Ausweichungs-/Modulations-Beispiele.

    Hausaufgaben unter https://glarean.mh-freiburg.de/goto_lehrplattform_crs_94161.html 

    Literatur
    Ausschnitte aus J.S. Bach, "389 Choralgesänge", Johannes Brahms, "Deutsche Volkslieder" (1864) und Felix Mendelssohn-Bartholdy, "Sechs Lieder im Freien zu singen" op. 41 – weitere Literatur aus tonaler und freitonaler Vokal- und Instrumentalmusik
  • Seminar

    3_ Gehörbildung III

    Anmeldeverfahren: Anmeldung über die Lernplattform Glarean
    Unterrichtszeitraum: 9. April 2026 bis 9. Juli 2026  |  14 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Donnerstag 15 bis 17 Uhr, Hauptgebäude, Raum 105
    Zielgruppe: Pflichtfach im Bachelor Kirchenmusik (BC) sowie im Bachelor Musik (BM) mit Hauptfach »Chorleitung«, »Komposition«, »Musiktheorie« und »Orchesterleitung«; in allen Bachelor-Studiengängen muss das Fach »Gehörbildung III« in zwei verschiedenen Semestern belegt werden. Pflichtfach im Master Kirchenmusik (MC), im Master Musik (MM) »Gehörbildung« und »Musiktheorie«, im Minor-Bachelor »Gehörbildung« und »Musiktheorie« sowie im Bachelor-Wahlmodul »Gehörbildung«; in allen Master- und allen (BM-)Minor-Studiengängen sowie im BM-Wahlmodul »Gehörbildung« muss das Fach »Gehörbildung III« einmal belegt werden. Sollte im viersemstrigen MM »Gehörbildung« das Seminar »Stilkunde« aus Kapazitätsgründen nicht angeboten werden können, kann stattdessen das Seminar »Gehörbildung III« ein zweites Mal belegt werden. Bei sowohl regelmäßiger Teilnahme als auch bestandener Klausur mit 2 ETCS anrechenbar im Rahmen der Bachelor-Studiengänge Bachelor Kirchenmusik (BC), des Bachelor Musik-Studiengangs mit Hauptfach »Chorleitung«, »Komposition«, »Musiktheorie« oder »Orchesterleitung«. Bei sowohl regelmäßiger Teilnahme als auch bestandener Klausur mit 3 ETCS anrechenbar im Rahmen der Master-Studiengänge »Gehörbildung« oder »Musiktheorie«, der Minor-Bachelor-Studiengänge »Gehörbildung« oder »Musiktheorie«, bei sowohl regelmäßiger Teilnahme als auch bestandener Klausur mit 4 ETCS anrechenbar im Rahmen des Bachelor-Wahlmoduls »Gehörbildung«. Als MM-Wahlmodul wählbar für Studierende mit überdurchschnittlicher Hörerfahrung.
    Abschluss: Klausur in der (voraussichtlich) letzten Semesterwoche

    Anmeldeschluss: siehe GLAREAN-Kurs (Link siehe unten)

    Bedeutende Werke aus verschiedenen Stilrichtungen: Hören plus …

    • Analysieren (Form / Intonation)
    • Textvergleich (transponierende Instrumente / alte Schlüssel)
    • Erkennen / Wiedergeben komplexer Sachverhalte (instrumentale Klangfarben, komplexe Rhythmen)
    • Fehler-Hören

    Literatur
    – unter dem Vorbehalt möglicher Änderungen –
    Werke werden später bekannt gegeben
  • Übung

    4_ Praxis der Intonation für Ensemble I – Streicher-/Bläser-/Gesangs-Ensemble (Klassik/Jazz-Rock-Pop)

    Anmeldeverfahren: Terminplaner, siehe Link unten in der Beschreibung
    Unterrichtszeitraum: 15. April 2026 bis 10. Juli 2026  |  14 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Mittwoch 12 bis 14 Uhr, Hauptgebäude, Raum 104  |  Hinweis: Es finden freitags Termine in Raum HA3-009 nach Terminvereinbarung statt. Siehe auch https://hfm-freiburg.asimut.net/event-signup/details?categoryId=6
    Freitag 10 bis 12 Uhr, Hansastraße 3, Raum 009  |  Hinweis: nur nach Vereinbarung; siehe auch https://hfm-freiburg.asimut.net/event-signup/details?categoryId=6
    Freitag 12 bis 14 Uhr, Hansastraße 3, Raum 009  |  Hinweis: nur nach Vereinbarung; siehe auch https://hfm-freiburg.asimut.net/event-signup/details?categoryId=6
    Zielgruppe: Erster Teil des Bachelor-Wahlmoduls »Praxis derIntonation (Streicher)«, auch als (eigenständiges) Master-Wahlmodul wählbar, Streicher-Ensembles ohne Klavier (vorzugsweise Streichquartette), Bläser-Ensembles ohne Klavier, Gesangs-Ensembles ohne Klavier (auch Jazz/Rock/Pop), Dirigenten (Chor-/Orchesterleitung), Kirchenmusiker und Pianisten als Hospitanten, sonstige Interessenten (passiv)
    Modul: Pflichtmodul »BM ohne Minor: Ensemble I«, Pflichtmodul »BM mit/ohne Minor: Ensemble II« und Wahlmodul »Praxis der Intonation für Streicher« (1. Semester = "Übungs-Semester")
    Abschluss: Aufführung eines (möglichst vollständigen) Kammermusikwerkes in einem (klasseninternen) Vortragsabend

    Der Unterricht findet entweder mittwochs 12:00-14:00 Uhr in Raum MBP-104 oder fritags nach Terminvereinbarung in Raum HA3-009 statt.

    Der Intonationsproben-Zeitraum mittwochs von 12 bis 14 Uhr ist normalerweise für Studierende des BM-Wahlmoduls »Praxis der Intonation für Streichquartett« reserviert (siehe unten nachfolgende Beschreibung).

    Kommt kein Wahlmodul zustande, kann er auch für alle im Sommersemester 2026 aktiven Streicher-/Bläser-/Gesangs-Ensembles (Klassik/Jazz-Rock-Pop) genutzt werden; dann bitte in ASIMUT > Anmeldung zu Ereignissen > Ensembleprobe eintragen.

    Das Bachelor-Wahlmodul geht über zwei Semester, das zweite Semester ist das Literatur-Semester. Dort werden – in Absprache mit den Lehrenden – Kammermusikwerke erarbeitet und zur Aufführung gebracht.

    Weitere Informationen unter

    Literatur
    Literatur-Vorschläge der Studierenden in Absprache mit dem Lehrenden
  • Übung

    5_ Praxis der Intonation für alle

    Anmeldeverfahren: Terminplaner, siehe den Link unten in der Beschreibung
    Unterrichtszeitraum: 15. April 2026 bis 9. Juli 2026  |  14 Semesterwochenstunden
    Die Unterrichtstermine werden mit den Studierenden individuell vereinbart.
    Zielgruppe: Pflichtfach für Dirigenten; Wahlfach für alle Kammermusik-Ensembles. Kammermusik-Ensembles (Duos, Trios oder größere Besetzungen mit oder ohne Klavier); Solisten (Sänger/Instrumentalisten) mit Klavier; Konzertvorbereitung. Bachelor-Studierende mit Hauptfach Dirigieren (Chor-/Orchesterleitung, Pflichtnebenfach). Master-Studierende mit Hauptfach Dirigieren (fakultativ). Bachelor-Studierende des Wahlmoduls Korrepetition (Pflichtnebenfach).
    Abschluss: -

    Bitte in Terminliste in ASIMUT > Anmeldung zu Ereignissen > Einzelunterricht eintragen (immer zum frühestmöglichen nächsten Termin; erst nach dessen Ablauf sollte wieder ein neuer Termin gebucht werden); siehe auch QR-Code an den Räumen 104 und 324.

    Alle Komponistinnen und Komponisten der Epochen tonaler Musik hatten mindestens ein Grundwissen über die akustisch-intonatorischen Phänomene ihrer Zeit, so zum Beispiel auch Wolfgang Amadeus Mozart, der seinen Kompositionsschüler Thomas Attwood über die reinen Intervalle oder den Unterschied zwischen einem »tiefen Dis« und einem »hohen Es« aufgeklärt hat.

    • In dieser Übung haben alle Teilnehmenden die Gelegenheit, die Intonation unsicherer Passagen / ganzer Sätze bereits erarbeiteter Werke zu verbessern.
    • Intonations-Fragen von »Hauptfach Dirigieren«-Studierenden werden anhand von mitzubringenden Partituren/Tonaufnahmen besprochen, Korrepetitions-Studierende werden bei ihrer Probenarbeit mit einem Instrumental-/Gesangs-Partner gecoacht (beides in Einzelterminen).

    Bitte vorbereiten: Theoretisches Vorwissen im Internet unter: www.jshoeren.de/lehre/ueb_mat/ueb_mat_int/INT%201%20Einfuehrung%20in%20Stimmungssysteme.pdf

    Literatur
    Literatur nach Absprache