Veranstaltungen von Jörg Scheele

Seminar

Gehörbildung III (SS 2022)

Lehrende: Scheele
Start: 13.04.2022
Tag: Mittwoch 14:00–16:00 Raum: wird noch bekannt gegeben
Raum: wird noch bekannt gegeben | Bitte in GLAREAN anmelden!
Zielgruppe:

Pflichtfach im Bachelor Kirchenmusik (BC) sowie im Bachelor Musik (BM) mit Hauptfach "Chorleitung, "Komposition", "Musiktheorie" und "Orchesterleitung"; in allen Bachelor-Studiengängen muss das Fach "Gehörbildung III" in zwei verschiedenen Semestern belegt werden.

Pflichtfach im Master Kirchenmusik (MC), im Master Musik (MM) "Gehörbildung" und "Musiktheorie", im MINOR-Bachelor "Gehörbildung" und "Musiktheorie" sowie im Bachelor-Wahlmodul "Gehörbildung"; in allen Master- und allen (BM-)MINOR-Studiengängen sowie im BM-Wahlmodul "Gehörbildung" muss das Fach "Gehörbildung III" einmal belegt werden. Sollte im 4-semstrigen MM "Gehörbildung" das Seminar "Stilkunde" aus Kapazitätsgründen nicht angeboten werden können, kann stattdessen das Seminar "Gehörbildung III" ein zweites Mal belegt werden. 

·       bei sowohl regelmäßiger Teilnahme als auch bestandener Klausur mit 2 ETCS anrechenbar im Rahmen … 

       … der Bachelor-Studiengänge Bachelor Kirchenmusik (BC) 

       … des Bachelor Musik-Studiengangs mit Hauptfach "Chorleitung, "Komposition", "Musiktheorie" oder "Orchesterleitung"

·       bei sowohl regelmäßiger Teilnahme als auch bestandener Klausur mit 3 ETCS anrechenbar im Rahmen … 

       … der Master-Studiengänge "Gehörbildung" oder "Musiktheorie"

       … der MINOR-Bachelor-Studiengänge "Gehörbildung" oder "Musiktheorie"

·       bei sowohl regelmäßiger Teilnahme als auch bestandener Klausur mit 4 ETCS anrechenbar im Rahmen des Bachelor-Wahlmoduls "Gehörbildung"

·       als MM-Wahlmodul wählbar für Studierende mit überdurchschnittlicher Hörerfahrung

Modul:
Abschluss:

Klausur in der letzten Semesterwoche

Bedeutende Werke aus 19. und 20. Jahrhundert: Hören plus …

·       Analysieren (Form / Intonation)

·       Textvergleich (transponierende Instrumente / alte Schlüssel)

·       Erkennen / Wiedergeben komplexer Sachverhalte (instrumentale Klangfarben, komplexe Rhythmen)

·       Fehler-Hören

Literatur:
  • wird noch bekannt gegeben

Blockseminar

Musikpsychologie des Hörens (SS 2022)

Lehrende: Scheele
Start: 14.04.2022
Blockzeiten:
Datum Uhrzeit Ort
14.04.2022 10:00–12:00 wird noch bekannt gegeben
28.04.2022 10:00–12:00 wird noch bekannt gegeben
05.05.2022 10:00–12:00 wird noch bekannt gegeben
19.05.2202 10:00–12:00 wird noch bekannt gegeben
09.06.2022 10:00–12:00 wird noch bekannt gegeben
23.06.2022 10:00–12:00 wird noch bekannt gegeben
07.07.2022 10:00–12:00 wird noch bekannt gegeben
Raum: wird noch bekannt gegeben | Bitte in GLAREAN anmelden!
Zielgruppe: Pflichtfach im Master und MINOR "Gehörbildung"; Teil des BM-Wahlmoduls "Gehörbildung"; auch als Master-Wahlmodul wählbar; sonstige Interessenten
Modul:
Abschluss:

Zu den Anrechungs-Modalitäten

·    bei regelmäßiger Teilnahme mit 1 ECTS anrechenbar …

       ·    im Rahmen des Wahlmoduls des Polyvalenten Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengangs mit dem Fach Musik (Lehramt an Gymnasien): in Absprache mit der Studiengangleitung kann beantragt werden, dass das Fach "Musikpsychologie des Hörens" als Wahlmodul gewertet wird

       ·    im Rahmen des Master-Studiengangs "Gehörbildung"

       ·    für sonstige Interessenten

·      bei sowohl regelmäßiger Teilnahme als auch Abgabe einer Hausarbeit mit 2 ETCS anrechenbar im Rahmen …

       ·    des Wahlmoduls des Polyvalenten Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengangs mit dem Fach Musik (Lehramt an Gymnasien)

       ·    des Bachelor-Wahlmoduls "Gehörbildung"

       ·    des MINOR-Bachelor-Studiengangs "Gehörbildung"

       ·    des Master-Wahlmoduls (Hauptfach "Musiktheorie" / "Gesang" / "Instrument")

·      bei sowohl regelmäßiger Teilnahme als auch Abgabe einer Hausarbeit mit 3 ETCS anrechenbar im Rahmen des Master-Studiengangs "Gehörbildung"

Neben einer kurzen Einführung in die Grundlagen der Musikpsychologie liegt unser Schwerpunkt auf Experimenten und Theorien zur Wahrnehmung von Tonhöhe, Klangfarbe und von musikalischen Klängen sowie zur auditiven Tonalitätsbestimmung in Melodien. Ausgehend von den psychoakustischen Grundlagen aus unserer vorausgegangen Veranstaltung wird deutlich werden, dass die physikalischen und physiologischen Voraussetzungen des Gehörs nicht 1:1 mit unserer Hörwahrnehmung korrelieren, sondern eine Aktivität des Hörens im Sinne Riemanns ("Tonvorstellungen") und damit eine auf Erfahrung aufbauende Hörerziehung erst recht notwendig machen.

Literatur:
  • (siehe Semesterapparat) Bruhn et.al. "Musikpsychologie – Ein Handbuch" 1993; Bruhn et.al. "Musikpsychologie – Das neue Handbuch" 2011; Ebeling "Tonhöhe" 1999; Auhagen "Experimentelle Untersuchungen zur auditiven Tonalitätsbestimmung in Melodien" 1994; Eberlein "Theorien und Experimente" 1994; Szende "Intervallic Hearing" 1977

Übung

Praxis der Intonation (Ensemble I) (SS 2022)

Lehrende: Scheele
Start: 13.04.2022
Tag: Mittwoch 12:00–14:00 Raum: Raum 104
Raum: Raum 104
Zielgruppe:

-    erster Teil des Bachelor-Wahlmoduls "Praxis der Intonation (Streicher)"

-    auch als (eigenständiges) Master-Wahlmodul wählbar

-    Streicher-Ensembles ohne Klavier, vorzugsweise Streichquartette

-    Bläser-Ensembles ohne Klavier

-    Gesangs-Ensembles ohne Klavier (auch Jazz/Rock/Pop)

-    Dirigenten (Chor-/Orchesterleitung), Kirchenmusiker und Pianisten als Hospitanten

-    sonstige Interessenten (passiv)

Modul:
Abschluss:

Aufführung von mehreren Einzelsätzen in hochschulinternem Vorspiel

·  Erstes Ziel: Tonhöhe vs. Tonspannung (Ruhe-/Spannungstöne). Anstatt nur davon zu reden, einen Ton "höher" oder "tiefer" zu spielen, wird "saubere" Intonation erlernt als ein Ausbalancieren zwischen tatsächlicher, physischer Tonhöhe (je nach Harmoniestufe "höher" oder "tiefer") und verschiedenen, eher psychologischem Spannungszuständen von Melodien, welche der Idee des musikalischen Werkes folgen.

·  Zweites Ziel: Einzelstimme vs. Gesamtharmonie (harmonie-eigene vs. harmonie-fremde Töne). Beim Üben von Einzelstimmen ist oft nicht klar, welche Funktion jede Note hat: Die eine ist harmonisch-relevant und muss eher "rein", die andere eher melodisch-verzierend und "darf" eher "pythagoräisch" intoniert werden. Hierzu notwendig sind sowohl eine tonalitäts-bezogene, harmonisch-formelle Werk-Analyse als auch das Eintragen aller dazu notwendigen Tonhöhen in "Tonnetze".

·  Basisthemen der Streicher-Intonation: Intervallableitung über Flageolett, Kontrolle über benachbarte leere Saiten (bevorzugte Tonorte), Doppelgriffe / "Differenztöne" (Tartini) als Intonationskontrolle; Kadenzübungen

·  Übungen: Einstimmen (wieviel "temperieren"?); typische Kadenz- und Modulations-Übungen

·  Literatur: s.u.

Literatur:
  • Literatur-Vorschläge der Studierenden in Absprache mit dem Dozenten

Übung

Praxis der Intonation für Alle (Pflichtfach für Dirigenten und Korrepetitoren; Wahlfach für alle Kammermusik-Ensembles) (SS 2022)

Lehrende: Scheele
Start: 13.04.2022
Raum: nach Vereinbarung (siehe Terminliste: https://terminplaner4.dfn.de/Praxis-der-Intonation-fuer-Alle Passwort: "Reinintonation")
Zielgruppe:

·      Kammermusik-Ensembles (Duos, Trios oder größere Besetzungen mit oder ohne Klavier); Solisten (Sänger/Instrumentalisten) mit Klavier; Konzertvorbereitung

·      Bachelor-Studierende mit Hauptfach Dirigieren (Chor-/Orchesterleitung, Pflichtnebenfach)

·      Master-Studierende mit Hauptfach Dirigieren (fakultativ)

·      Bachelor-Studierende des Wahlmoduls Korrepetition (Pflichtnebenfach)

Modul:
Abschluss:

Bitte in Termin-Liste https://terminplaner4.dfn.de/Praxis-der-Intonation-fuer-Alle eintragen (Passwort: "Reinintonation"; immer zum frühestmöglichen nächsten Termin; erst nach dessen Ablauf sollte wieder ein neuer Termin gebucht werden); siehe auch QR-Code an den Räumen 104 und 324

Alle Komponisten der Epochen tonaler Musik hatten mindestens ein Grundwissen über die akustisch-intonatorischen Phänomene ihrer Zeit, so z.B. auch Wolfgang Amadeus Mozart, der seinen Kompositionsschüler Thomas Attwood über die reinen Intervalle oder den Unterschied zwischen einem "tiefen Dis" und einem "hohen Es" aufgeklärt hat.

·  In dieser Übung haben alle Teilnehmer die Gelegenheit, die Intonation unsicherer Passagen / ganzer Sätze bereits erarbeiteter Werke zu verbessern.

·  Intonations-Fragen von "Hauptfach Dirigieren"-Studierenden werden anhand von mitzubringenden Partituren / Tonaufnahmen besprochen, Korrepetitions-Studierende werden bei ihrer Probenarbeit mit einem Instrumental-/Gesangs-Partner gecoacht (beides in Einzelterminen).

(Bitte vorbereiten) Theoretisches Vorwissen im Internet unter: www.jshoeren.de/lehre/ueb_mat/ueb_mat_int/INT%201%20Einfuehrung%20in%20Stimmungssysteme.pdf

Literatur:
  • Literatur nach Absprache

Seminar

Praxis der Intonation I (Einführung) (SS 2022)

Lehrende: Scheele
Start: 14.04.2022
Tag: Donnerstag 12:00–13:00 Raum: wird noch bekannt gegeben
Raum: wird noch bekannt gegeben | Bitte in GLAREAN anmelden!
Zielgruppe:

Pflichtfach im Master und Minor "Gehörbildung" sowie im Bachelor Chor‑/ Orchesterleitung; Teil des BM-Wahlmoduls "Gehörbildung"; auch als Master-Wahlmodul wählbar; alle Studierenden, die sich mit Intonationsfragen beschäftigen wollen

Modul:
Abschluss:

Zu den Anrechnungsmodalitäten 

·   bei regelmäßiger Teilnahme mit 1 ECTS anrechenbar im Rahmen … 

    ·   des Wahlmoduls des Polyvalenten Zwei‐Hauptfächer‐Bachelorstudiengangs mit dem Fach Musik (Lehramt an Gymnasien) 

    ·   des Bachelor‐Wahlmoduls "Gehörbildung" bei passiver (ein‐semestriger) Teilnahme an der Übung "Praxis der Intonation Ensemble" (insgesamt 2 ETCS) 

    ·   des Master‐Studiengangs "Gesang" / "Instrument" bei aktiver (ein‐semestriger) Teilnahme an der Übung "Praxis der Intonation Ensemble" (insgesamt 2 ETCS) 

    ·   des Master‐Studiengangs "Gehörbildung" bei aktiver (ein‐semestriger) Teilnahme an der Übung "Praxis der Intonation Ensemble" (insgesamt 3 ETCS) 

·   bei sowohl regelmäßiger Teilnahme als auch Abgabe einer Hausarbeit mit 2 ETCS anrechenbar im Rahmen …  

    ·   des Wahlmoduls des Polyvalenten Zwei‐Hauptfächer‐Bachelorstudiengangs mit dem Fach Musik (Lehramt an Gymnasien) 

    ·   des Bachelor‐Wahlmoduls "Gehörbildung" ohne Teilnahme an der Übung "Praxis der Intonation Ensemble" 

    ·   des Master‐Studiengangs "Gesang" / "Instrument" bei aktiver (ein‐semestriger) Teilnahme an der Übung "Praxis der Intonation Ensemble" (insgesamt 3 ETCS) 

    ·   des Master‐Studiengangs "Gehörbildung" bei passiver (ein‐semestriger) Teilnahme an der Übung "Praxis der Intonation Ensemble" (insgesamt 3 ETCS) 

    ·   des MINOR‐Bachelor‐Studiengangs "Gehörbildung" bei aktiver (ein‐semestriger) Teilnahme an der Übung "Praxis der Intonation Ensemble" (insgesamt 4 ETCS) 

Bitte vorbereiten: Theoretisches Vorwissen im Internet unter: www.jshoeren.de/lehre/ueb_mat/ueb_mat_int/INT%201%20Einfuehrung%20in%20Stimmungssysteme.pdf

·  Theoretische Einführung: Grundlagen der Intonation mehrstimmiger tonaler Musik (Obertonreihe; Pythagoräische, Reine und Gleichstufig-Temperierte Stimmung; Rein-Tonnetze, Cent-System; Quint- und Terzkomma); harmonische Modelle und ausgewählte Chorliteratur

·  Typische Intonationsprobleme: (a) Diatonik mit acht (!) verschiedenen Tönen für die Reinintonation aller sechs Haupt- und Nebenklänge (Terzkomma-Unterschied bei II in Dur und VII in Moll); (b) Quintfallsequenz in Moll mit Anhebung der drei Dur-Akkorde um ein Terzkomma, damit die Gesamtintonation nicht fällt; (c) Temperierung der Terzen bei vierstimmigen verminderten Dominantseptakkorden und enharmonischen Modulationswegen

·  Einstimmen (wieviel "temperieren"?); typische Kadenz- und Ausweichungs-/Modulations-Beispiele

Hausaufgaben unter https://glarean.mh-freiburg.de/goto_lehrplattform_crs_XXXXX.html

Literatur:
  • Ausschnitte aus J.S. Bach, "389 Choralgesänge", Johannes Brahms, "Deutsche Volkslieder" (1864) und Felix Mendelssohn-Bartholdy, "Sechs Lieder im Freien zu singen" op. 41 – weitere Literatur aus tonaler und freitonaler Vokal- und Instrumentalmusik

Übung

Praxis der Intonation II (Analysen für Fortgeschrittene)

Lehrende: Scheele
Start: 13.04.2022
Tag: Mittwoch 16:00–17:00 Raum: Stadthalle, Raum 2
Raum: Stadthalle, Raum 2
Zielgruppe:

für intonatorisch vorgebildete Studierende von Master und Minor "Gehörbildung" sowie Bachelor/Minor "Musiktheorie", "Chorleitung" und "Orchesterleitung"; auch als Master-Wahlmodul wählbar; alle Interessenten, die komplexere Intonationsprobleme vertiefen und erweitern wollen

Modul:
Abschluss:

Zu den Anrechnungsmodalitäten

·   bei regelmäßiger Teilnahme mit 1 ECTS anrechenbar im Rahmen …

·   … des Wahlmoduls des Polyvalenten Zwei‐Hauptfächer‐Bachelorstudiengangs mit dem Fach Musik (Lehramt an Gymnasien)

·   … des Bachelor‐Wahlmoduls "Gehörbildung" bei passiver (ein‐semestriger) Teilnahme an der Übung "Praxis der Intonation Ensemble" (insgesamt 2 ETCS)

·   … des Master‐Studiengangs "Gesang" / "Instrument" bei aktiver (ein‐semestriger) Teilnahme an der Übung "Praxis der Intonation Ensemble" (insgesamt 2 ETCS)

·   … des Master‐Studiengangs "Gehörbildung" bei aktiver (ein‐semestriger) Teilnahme an der Übung "Praxis der Intonation Ensemble" (insgesamt 3 ETCS)

·   bei sowohl regelmäßiger Teilnahme als auch Abgabe einer Hausarbeit mit 2 ETCS anrechenbar im Rahmen …

·   … des Wahlmoduls des Polyvalenten Zwei‐Hauptfächer‐Bachelorstudiengangs mit dem Fach Musik (Lehramt an Gymnasien)

·   … des Bachelor‐Wahlmoduls "Gehörbildung" ohne Teilnahme an der Übung "Praxis der Intonation Ensemble"

·   … des Master‐Studiengangs "Gesang" / "Instrument" bei aktiver (ein‐semestriger) Teilnahme an der Übung "Praxis der Intonation Ensemble" (insgesamt 3 ETCS)

·   … des Master‐Studiengangs "Gehörbildung" bei passiver (ein‐semestriger) Teilnahme an der Übung "Praxis der Intonation Ensemble" (insgesamt 3 ETCS)

… des MINOR‐Bachelor‐Studiengangs "Gehörbildung" bei aktiver (ein‐semestriger) Teilnahme an der Übung "Praxis der Intonation Ensemble" (insgesamt 4 ETCS)

Als theoretisches Vorwissen vorausgesetzt wird mindestens: www.jshoeren.de/lehre/ueb_mat/ueb_mat_int/INT%201%20Einfuehrung%20in%20Stimmungssysteme.pdf

Seitdem die Vielfalt individueller Tasteninstrumenten-Stimmungen durch die modernen Klavier-Instrumente des 19. Jahrhunderts abgelöst wurde, stehen Ensemble-Musiker bis heute vor der alltäglichen Herausforderung, zwischen harmonisch-reiner und temperierter Stimmung notwendige Kompromisse finden zu müssen. Ziel des Kurses ist, die Weiter-Entwicklung von Harmonieverläufen in klassisch-romantischen Werken, welche in unterschiedlichste Art und Weise auch intonatorisch wirksam werden, analytisch nachvollziehen und als entsprechend-typische Probleme lösen zu können. Schwerpunkte bilden dabei neben Orchester- und Chorwerken vor allem Kammermusik-Werke ohne/mit Klavier. Neben regelmäßiger Teilnahme ist die Analyse eines größeren Werkes / Werk-Ausschnitts als Hausarbeit möglich (vgl. u.).

Literatur:
  • Studierende mit Hauptfach "Musiktheorie", "Chorleitung" oder "Orchesterleitung" können – in Absprache mit dem Kursleiter – eigene Vorschläge für intonatorisch anspruchsvolle und interessante Stellen tonaler Werke / Werkausschnitte einbringen. Byrd, Ausschnitte aus "Cantiones Sacrae" I (1589); Mozart, Ausschnitte aus dem Requiem KV 626; Bruckner, "Agnus Dei" aus der e-Moll-Messe; Poulenc, Kantate "Un Soir de Neige"; Ausschnitte aus: Streichquartetten von Mozart, Beethoven und Schubert, Beethovens Sextett für 2 Hörner und Streichqwuartett op. 81b, Tscherepnin-Hornquartett etc.; Choralgesänge von J.S.Bach (Nr. 91 "Es ist genug", Nr. 110 "Gelobet seist du, Jesu Christ" (Weihnachts-Oratorium), Nr. 111 "Gieb dich zufrieden und sei stille"), Take 6 "A quiet place"