Veranstaltungen von Philipp Teriete

Vorlesung

Instrumenten- und Partiturkunde

Lehrende: Teriete
Start: 11.04.2022
Tag: Montag 09:30–11:30
Raum: 117
Zielgruppe:

Studierende von Orchesterinstrumenten (BM) und im Fach Orchesterleitung (BM), im Hauptfach Theorie (BM) bzw. Gehörbildung (Master), Kirchenmusiker/innen (BM) und Kompositionsstudierende (BM) sowie Interessent/innen aller übrigen Fachrichtungen.

Modul:
Abschluss:

Benoteter Leistungsnachweis (Kolloquium am Ende des Semesters)

Ausgehend von Partituren und Aufnahmen werden Studien zur Instrumentenkunde (Geschichte, Bau- und Funktionsweise, Spieltechniken), zur Instrumentation bzw. Orchestration, zu Besetzungsfragen und Notationsformen (transponierende Instrumente, Spieltechniken) unternommen (mit zahlreichen Partiturdarstellungen und Klangbeispielen sowie instrumentalpraktischen Demonstrationen).

 

Sämtliche Materialien zur Vorlesung werden den Teilnehmern/innen zur Verfügung gestellt (via glarean.mh-freiburg.de).

Kursanmeldung per E-Mail: p.teriete@mh-freiburg.de

Literatur:
  • Czerny, Carl: Practical School of Composition, 3 Bde., London 1848. Berlioz, Hector: Instrumentationslehre, ergänzt und rev. von R. Strauss, 2 Bde., Leipzig 1905. Rimski-Korsakow, Nikolai: Grundlagen der Orchestration (1913), dt. Ausgabe, Berlin 1922. Lange, Arthur: Arranging for the Modern Dance Orchestra, New York 1926. Weirick, Paul: Dance Arranging, New York 1926?. Sachs, Curt: Handbuch der Musikinstrumentenkunde, Wiesbaden 1976, 3. reprograf. Nachdruck der 2. Auflage, Leipzig 1930. Miller, Glenn: Method for Orchestral Arranging, New York 1943. Piston, Walter: Orchestration, New York 1955. Kunitz, Hans: Die Instrumentation, Leipzig 1956 ff. (Mehrteilige Reihe, Einzelbände zu einzelnen Instrumenten). Erpf, Hermann: Lehrbuch der Instrumentation und Instrumentenkunde, Mainz 1959. Casella, Alfredo / V. Mortari: Die Technik des modernen Orchesters, Milano 1961. Pape, Winfried: Instrumentenhandbuch Streich-, Zupf-, Blas- und Schlaginstrumente in Tabellenform, Köln 1971. Munrow, David: Instruments of the Middle Ages and Renaissance, London 1976. Die Musikinstrumente der Welt, Bertelsmann Lexikon-Verlag, Gütersloh 1979. Fork, Günter: Schule des Partiturspiels, 2 Bde., Wolfenbüttel 1980. Kunitz, Hans: Instrumenten-Brevier, 4., erweiterte Auflage, Wiesbaden 1982. Adler, Samuel: The Study of Orchestration, New York 1982. Wright, Rayburn: Inside the Score, Delevan 1982. MGG Sachteil, 2. Neubearb. Ausgabe, entspr. Einzelartikel, Kassel 1994 ff. Jost, Peter: Instrumentation, Kassel 2004.
  • Online Ressourcen:
  • MGG Online: https://www.mgg-online.com/; Grove Music Online: https://www.oxfordmusiconline.com/grovemusic; Vienna Symphonic Library – Instrumentenkunde: https://www.vsl.info/de/academy/index; Staatsorchester Stuttgart – Musiker und ihre Instrumente: https://youtube.com/playlist?list=PLvzGYRJTzjhiZDuURzhOqGjrqN8Gz7Ouv; Philharmonia Instrument Guides: https://www.youtube.com/playlist?list=PLqR22EoucCyccs5J639SCefaM7mD9dMSz

Seminar

Jazztheorie 2

Lehrende: Teriete
Start: 22.04.2022
Tag: Freitag 10:00–12:00
Raum: Medienraum oder Raum 1 der Stadthalle
Zielgruppe:

BM-Studierende ab dem 4. Semester, Studierende mit dem Verbreiterungsfach Jazz/Pop, MM-Studierende sowie Interessierte mit entsprechenden Vorkenntnissen (idealerweise der erfolgreiche Abschluss des Seminares Jazztheorie 1)

Begrenzte Teilnehmerzahl: 8 bis max. 10 Studierende

Modul:
Abschluss:

Benoteter Leistungsnachweis für die regelmäßige erfolgreiche Teilnahme, Klausur bzw. satztechnische Hausarbeit

Der Kurs vertieft die im Seminar Jazztheorie 1 erworbenen Kenntnisse. Basierend auf der Akkord-Skalen-Theorie werden Elemente der erweiterten tonalen und modalen Jazzharmonik sowie fortgeschrittene Harmonisationstechniken (Reharmonisation, Jazzkontrapunkt etc.) thematisiert. Darüber hinaus widmet sich der Kurs auch post-tonalen/-modalen sowie zeitgenössischen Arrangier- und Kompositionstechniken. Die besprochenen Themen und Techniken werden in praktischen Übungen zur Anwendung gebracht (Analysen von Standards und neueren Jazzkompositionen, Transkriptionen, Stilkopien in ausgewählten Personalstilen sowie freien Arrangements) und durch die Lektüre von Texten zur Jazzgeschichte und -theorie vertieft.

Diverse Materialien zum Seminar (Partituren, Lehrbücher, Texte etc.) werden den Teilnehmer/innen zur Verfügung gestellt (via glarean.mh-freiburg.de).

 

Kursanmeldung per E-Mail: p.teriete@mh-freiburg.de

Literatur:
  • Wright, Rayburn: Inside the Score, Delevan: Kendor, 1982. Dobbins, Bill: Jazz Arranging and Composing – a Linear Approach, Mainz: Advance, 1986. Levine, Mark: The Jazz Theory Book, Petaluma: Sher, 1995. Sturm, Fred: Changes over Time, Mainz: Advance, 1995. Lindsay, Gary: Jazz Arranging Technique, from Quartet to Big Band, Miami: Staff Art, 2005. Herborn, Peter: Jazz Arranging, Mainz: Advance, 2010. Lawn, Richard: Jazz Score and Analysis Vol. 1, Petaluma: Sher, 2018. Pilkington, Bob: Counterpoint in Jazz Arranging, Boston: Berklee Press, 2020. Terefenko, Dariusz: Jazz Theory Textbook&Workbook, New York: Routledge, 2017&2019.

Seminar

Kompositionstechniken der letzten 100 Jahre (Satztechnisches Seminar)

Lehrende: Teriete
Start: 12.04.2022
Tag: Dienstag 10:00–12:00
Raum: 323
Zielgruppe:

Studierende im BM bzw. Master KiM, Schulmusiker/innen im Hauptstudium, Interessenten/innen für entsprechende Wahl- bzw. Wahlpflicht-Module im BA- bzw. Master-Studium sowie Studierende aller Fachrichtungen. Vorbereitung für ein entsprechendes Klausurthema in der KiM-Bachelor- oder Master-Prüfung in Musiktheorie.   

Begrenzte Teilnehmerzahl: 7 Studierende.

Modul:
Abschluss:

Benoteter Leistungsnachweis für die regelmäßige erfolgreiche Teilnahme und eine satztechnische Hausarbeit

Im Zentrum des Seminares steht die Auseinandersetzung mit charakteristischen Satz- bzw. Klangtechniken der letzten 100 Jahre, die anhand von Analysen diskutiert und in kompositorischen Skizzen/Satzübungen praktisch angewandt werden. Die behandelten Techniken umfassen u.a. Dodekaphonie, freitonale/modale Konzepte, Mixturtechniken, serielle Techniken, clustergeprägte Klangtechniken auch in grafischer Notation, elektronische Musik, Minimal Music, Spektralismus etc. Kirchenmusiker/innen (BM oder MM) können eine entsprechende Thematik für ihre Theorie-Klausur wählen. Die satztechnischen Arbeiten/Kompositionen sollen im Rahmen des Seminars aufgeführt werden, wobei sich die Besetzung nach Möglichkeit an den von den Teilnehmer/innen gespielten Instrumenten orientieren soll. 

 

Diverse Materialien zum Seminar (Partituren, Lehrbücher, Texte etc.) werden den Teilnehmern/innen zur Verfügung gestellt (via glarean.mh-freiburg.de).

 

Kursanmeldung per E-Mail: p.teriete@mh-freiburg.de

Literatur:
  • Lenormand, René: Étude sur l’harmonie moderne, Paris 1913. Lange, Arthur: Arranging for the Modern Dance Orchestra, New York 1926. Hermann, Erpf: Studien zur Harmonie- und Klangtechnik der neueren Musik, Leipzig 1927. Karg-Elert, Sigfrid, Polaristische Klang- und Tonalitätslehre, Leipzig 1930. Miller, Glenn: Method for Orchestral Arranging, New York 1943. Messiaen, Olivier: Technique de mon langage musical, Paris 1944. Eimert, Herbert: Lehrbuch der Zwölftontechnik, Wiesbaden 1950. Cage, John: Silence: Lectures and Writings, Middletown 1961 Persichetti, Vincent: Twentieth-Century Harmony, New York 1961. Wright, Rayburn: Inside the Score, Delevan: Kendor, 1982. Messiaen, Olivier: Traité de rythme, de couleur, et d’ornithologie, Bd. 7, Paris 1994–2002. Lachenmann, Helmut: Musik als existentielle Erfahrung, Wiesbaden: Breitkopf&Härtel, 1996. Gárdonyi, Zsolt / Hubert Nordhoff: Harmonik, Wolfenbüttel 2002. Wünsch, Christoph: Satztechniken im 20. Jahrhundert, Kassel 2009.

Übung

Musiktheorie am Klavier/Partimento/Generalbass

Start: 04.04.2022
Raum: nach Absprache
Zielgruppe:

Alle Interessierten (Anzahl der Plätze ist begrenzt) 

Modul:
Abschluss:

(benoteter) Übungsschein, regelmäßige Vor- und Nachbereitung sowie praktische Prüfung Ende des Semesters

Diese Übung folgt der von den neapolitanischen Konservatorien ausgehenden Lehrmethode des Spielens von Partimenti. Dabei handelt es sich um Werke in steigendem Schwierigkeitsgrad bis hin zu ganzen Sonaten und Partimentofugen, die in der Regel nur mit einer bezifferten oder unbezifferten Bassstimme als Teil ("part-") des Werks notiert wurden. Durch mehrstimmige Realisierung von überlieferten und eigens aus Werken erstellten Partimenti werden zentrale harmonisch-kontrapunktische Modelle eingeübt sowie das stilistische und gattungsspezifische Empfinden geschult. Diese Übung richtet sich darum besonders an diejenigen, die ihre Improvisations-, Auswendigspiel- und Blattspielfähigkeiten verbessern wollen. Teil des Unterrichtes und Voraussetzung zur Teilnahme ist die regelmäßige Vor- und Nachbereitung der im Unterricht besprochenen Beispiele. Bitte schreiben Sie bei Interesse an der Veranstaltung eine Mail an t.spatz@mh-freiburg.de. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.