Wintersemester 2026/2027
Veranstaltungen von Cosima Linke
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Formenlehre im langen 19. Jahrhundert – Musikalische Formen in der Musik der Romantik
Lehrende: Cosima Linke (linke@mh-freiburg.de)Fachbereich: Musiktheorie und GehörbildungAnmeldeverfahren: Anmeldung über die Lernplattform GlareanUnterrichtszeitraum: 13. Oktober 2026 bis 9. Februar 2027 | 2 SemesterwochenstundenWöchentliche Termine: Dienstag 12 bis 14 Uhr, Hauptgebäude, Raum 101
Zielgruppe: Alle Studiengänge; besonders Hauptfach/Minor MusiktheorieModul: Seminar Geschichte der Musiktheorie, Musiktheoretisches Seminar (ggf. Musikwissenschaftliches Seminar)Abschluss: Schriftliche Ausarbeitung/Hausarbeit in Musiktheorie (bzw. ggf. Musikwissenschaft)Formenlehre wird häufig anhand von historischen Quellen aus dem 18. Jahrhundert oder von modernen Formtheorien in der Schönbergnachfolge behandelt; in diesem Seminar sollen hingegen musiktheoretische Quellen zur Kompositions- und Formenlehre im langen 19. Jahrhundert von Anton Reicha über A.B. Marx u.a. bis zu Ernst Kurth und Hugo Leichtentritt diskutiert werden. Ein besonderer Fokus liegt auf der Analyse von Sonatenformen (auch in kammermusikalischen und sinfonischen Werken), Ouvertüren- und Konzertformen sowie Variationen und kleineren instrumentalen (und vokalen) bzw. zyklischen Formen. Auch wenn in vielen Formenlehren Beethovens Werke einen zentralen Bezugspunkt bilden, soll in diesem Seminar vorrangig romantisches und spätromantisches Repertoire bis zum Übergang zur Moderne in den Blick genommen werden.
Das Seminar kann sowohl in »Geschichte der Musiktheorie« (Hauptfach/Minor Musiktheorie) als auch als allgemeines Seminar in Musiktheorie belegt werden.
Literatur
Caplin, William E. (1998), Classical Form. A Theory of Formal Functions for the Instrumental Music of Haydn, Mozart and Beethoven, Oxford.
Caplin, William E. (2010a), »What are Formal Functions?«, in: ders., James Hepokoski und James Webster, Musical Form, Forms and Formenlehre. Three Methodological Reflections, hg. von Pieter Bergé, Leuven, 21-40.
Hepokoski, James und Warren Darcy (2006), Elements of Sonata Theory. Norms, Types, and Deformations in the Late-Eighteenth-Century Sonata, Oxford.
Schmalfeldt, Janet (2011), In the Process of Becoming. Analytic and Philosophical Perspectives on Form in Early Nineteenth-Century Music, Oxford.
Wörner, Felix (2022), Konzeptualisierung von Form in Musik. Aspekte von Formvorstellungen tonaler Musik vom 19. bis zum 21. Jahrhundert, Basel.
Vande Moortele, Steven (2017), The Romantic Overture and Musical Form from Rossini to Wagner, Cambridge.
Musiktheoretische Quellentexte werden auf Glarean als Digitalisate zu Verfügung gestellt.Kompositionen von Frauen nach 1945
Fachbereich: MusikwissenschaftAnmeldeverfahren: Anmeldung über die Lernplattform GlareanUnterrichtszeitraum: 14. Oktober 2026 bis 10. Februar 2027 | 2 SemesterwochenstundenWöchentliche Termine: Mittwoch 12 bis 14 Uhr, Hauptgebäude, Raum 101
Zielgruppe: Alle Studiengänge; max. 15 TeilnehmendeModul: Musikwissenschaftliches Seminar, Musiktheoretisches SeminarAbschluss: Schriftliche Hausarbeit in Musikwissenschaft oder MusiktheorieIn diesem gemeinsamen Seminar stehen Komponistinnen im Mittelpunkt, die im 20. Jahrhundert tätig waren oder sind und überwiegend mit Mitteleuropa verbunden sind, auch wenn ihr Schaffen teilweise durch interkulturelle Einflüsse und Themen geprägt ist (wie Lutyens, Oliveros, Pagh-Paan, Saariaho, Hölszky, Czernowin, Bauckholt, Chin, Mundry u.a.). Der Zugang des Seminars ist dabei ein doppelter: Einerseits sollen jeweils die soziohistorischen Kontexte in den Blick genommen werden, die für die Werdegänge, das Komponieren und die Rezeption dieser Komponistinnen relevant sind. Andererseits werden wir anhand ausgewählter Werke auch Kompositionstechniken etwa mit Blick auf die stilistische Einordnung, auf Klanggestaltung oder außermusikalische Aspekte behandeln. Ein Ausblick auf jüngere Komponistinnen soll ergänzend Perspektiven auf das gegenwärtige Komponieren von Frauen eröffnen.
Literatur
Hisama, Ellie. 2001. Gendering Musical Modernism: The Music of Ruth Crawford, Marion Bauer, and Miriam Gideon. Cambridge University Press.
Lochhead, Judy. 2016. Reconceiving Structure in Contemporary Music. New Tools in Music Theory and Analysis. New York/London: Routledge.
Mathias, Rhiannon. 2012. Lutyens, Maconchy, Williams, and Twentieth-Century British Music: A Blest Trio of Sirens. London: Routledge.
Oliveros, Pauline. 2010. Sounding the Margins. Collected Writings 1992-2009. New York: Deep Listening Publications.
Zimmermann, Juana. 2005. "Jedenfalls werden wir uns alle dort treffen" – Frauen bei den Darmstädter Ferienkursen 1946–1961. Berlin: Wolke.
Verschiede Musik-Konzepte-Bände zu: Chaya Czernowin (2021), Adriana Hölszky (2003), Isabel Mundry (2011), Olga Neuwirth (2023), Rebecca Saunders (2020)Kompositionen von Frauen nach 1945
Fachbereich: Musiktheorie und GehörbildungAnmeldeverfahren: Anmeldung über die Lernplattform GlareanUnterrichtszeitraum: 14. Oktober 2026 bis 10. Februar 2027 | 2 SemesterwochenstundenWöchentliche Termine: Mittwoch 12 bis 14 Uhr, Hauptgebäude, Raum 101
Zielgruppe: Alle Studiengänge; max. 15 TeilnehmendeModul: Musikwissenschaftliches Seminar, Musiktheoretisches SeminarAbschluss: Schriftliche Hausarbeit in Musikwissenschaft oder MusiktheorieIn diesem gemeinsamen Seminar stehen Komponistinnen im Mittelpunkt, die im 20. Jahrhundert tätig waren oder sind und überwiegend mit Mitteleuropa verbunden sind, auch wenn ihr Schaffen teilweise durch interkulturelle Einflüsse und Themen geprägt ist (wie Lutyens, Oliveros, Pagh-Paan, Saariaho, Hölszky, Czernowin, Bauckholt, Chin, Mundry u.a.). Der Zugang des Seminars ist dabei ein doppelter: Einerseits sollen jeweils die soziohistorischen Kontexte in den Blick genommen werden, die für die Werdegänge, das Komponieren und die Rezeption dieser Komponistinnen relevant sind. Andererseits werden wir anhand ausgewählter Werke auch Kompositionstechniken etwa mit Blick auf die stilistische Einordnung, auf Klanggestaltung oder außermusikalische Aspekte behandeln. Ein Ausblick auf jüngere Komponistinnen soll ergänzend Perspektiven auf das gegenwärtige Komponieren von Frauen eröffnen.
Literatur
Hisama, Ellie. 2001. Gendering Musical Modernism: The Music of Ruth Crawford, Marion Bauer, and Miriam Gideon. Cambridge University Press.
Lochhead, Judy. 2016. Reconceiving Structure in Contemporary Music. New Tools in Music Theory and Analysis, New York/London: Routledge.
Mathias, Rhiannon. 2012. Lutyens, Maconchy, Williams, and Twentieth-Century British Music: A Blest Trio of Sirens. London: Routledge.
Oliveros, Pauline. 2010. Sounding the Margins. Collected Writings 1992-2009. New York: Deep Listening Publications.
Zimmermann, Juana. 2005. "Jedenfalls werden wir uns alle dort treffen" – Frauen bei den Darmstädter Ferienkursen 1946–1961. Berlin: Wolke.
Verschiede Musik-Konzepte-Bände zu: Chaya Czernowin (2021), Adriana Hölszky (2003), Isabel Mundry (2011), Olga Neuwirth (2023), Rebecca Saunders (2020)Musikästhetik und Instrumentalmusik von 1750 bis um 1800
Lehrende: Cosima Linke (linke@mh-freiburg.de)Fachbereich: MusikwissenschaftAnmeldeverfahren: Anmeldung über die Lernplattform GlareanUnterrichtszeitraum: 15. Oktober 2026 bis 11. Februar 2027 | 2 SemesterwochenstundenWöchentliche Termine: Donnerstag 12 bis 14 Uhr, Kollegiengebäude I, Raum 1119
Zielgruppe: Alle Studiengänge; Haupt- und Nebenfach MusikwissenschaftModul: Musikwissenschaftliches Seminar, Musiktheoretisches SeminarAbschluss: Schriftliche Hausarbeit in Musikwissenschaft oder MusiktheorieIn diesem Seminar behandeln wir den Zeitraum zwischen J.S. Bachs Tod (1750) und der Wende zum 19. Jahrhundert, bis einschließlich zu früheren Werken Beethovens. Dabei geht es zum einen um die Musikästhetik dieser Zeit mit Blick auf den Wandel von der älteren Nachahmungsästhetik hin zur Ausdrucksästhetik der Empfindsamkeit sowie auf die zentralen musikästhetischen Konzepte des Erhabenen und des Charakteristischen und historische Diskurse zum musikalischen Hören (›Kenner vs. Liebhaber‹). Zum anderen betrachten wir die Instrumentalmusik dieses Zeitraums, die sich durch Stil- und Epochenbegriffe wie ›Galanter Stil, ›Empfindsamkeit‹, ›Mannheimer Schule‹ und ›Wiener Klassik‹ zwar historiographisch einordnen lässt, aber zugleich durch zahlreiche Übergänge gekennzeichnet ist, etwa in Bezug auf die Gattungen Sinfonie und Konzert und die damit einhergehenden Formmodelle. Im besonderen Fokus stehen die Bach-Söhne Carl Philipp Emanuel und Johann Christian Bach und deren Einflüsse auf die Protagonisten der Wiener Klassik.
Literatur
de la Motte-Haber, Helga (Hg.) (2007), Musikästhetik (= Handbuch der Systematischen Musikwissenschaft, Bd. 1), Laaber.
Nowak, Adolf (2024), Musikästhetik. Einführung – Geschichte – Probleme, Laaber.
Riley, Matthew (2004), Musical Listening in the German Enlightenment: Attention, Wonder and Astonishment, Aldershot.
Unseld, Melanie (2022), Musikgeschichte Klassik (= Bärenreiter Studienbücher Musik, Bd. 21), Kassel.
Wald-Fuhrmann, Melanie (2010), ›Ein Mittel wider sich selbst.‹ Melancholie in der Instrumentalmusik um 1800, Kassel.Musikästhetik und Instrumentalmusik von 1750 bis um 1800
Lehrende: Cosima Linke (linke@mh-freiburg.de)Fachbereich: Musiktheorie und GehörbildungAnmeldeverfahren: Anmeldung über die Lernplattform GlareanUnterrichtszeitraum: 15. Oktober 2026 bis 11. Februar 2027 | 2 SemesterwochenstundenWöchentliche Termine: Donnerstag 12 bis 14 Uhr, Kollegiengebäude I, HS 1119
Zielgruppe: Alle Studiengänge; Haupt- und Nebenfach MusikwissenschaftModul: Musikwissenschaftliches Seminar, Musiktheoretisches SeminarAbschluss: Schriftliche Hausarbeit in Musikwissenschaft oder MusiktheorieIn diesem Seminar behandeln wir den Zeitraum zwischen J.S. Bachs Tod (1750) und der Wende zum 19. Jahrhundert, bis einschließlich zu früheren Werken Beethovens. Dabei geht es zum einen um die Musikästhetik dieser Zeit mit Blick auf den Wandel von der älteren Nachahmungsästhetik hin zur Ausdrucksästhetik der Empfindsamkeit sowie auf die zentralen musikästhetischen Konzepte des Erhabenen und des Charakteristischen und historische Diskurse zum musikalischen Hören (›Kenner vs. Liebhaber‹). Zum anderen betrachten wir die Instrumentalmusik dieses Zeitraums, die sich durch Stil- und Epochenbegriffe wie ›Galanter Stil, ›Empfindsamkeit‹, ›Mannheimer Schule‹ und ›Wiener Klassik‹ zwar historiographisch einordnen lässt, aber zugleich durch zahlreiche Übergänge gekennzeichnet ist, etwa in Bezug auf die Gattungen Sinfonie und Konzert und die damit einhergehenden Formmodelle. Im besonderen Fokus stehen die Bach-Söhne Carl Philipp Emanuel und Johann Christian Bach und deren Einflüsse auf die Protagonisten der Wiener Klassik.
Literatur
de la Motte-Haber, Helga (Hg.) (2007), Musikästhetik (= Handbuch der Systematischen Musikwissenschaft, Bd. 1), Laaber.
Nowak, Adolf (2024), Musikästhetik. Einführung – Geschichte – Probleme, Laaber.
Riley, Matthew (2004), Musical Listening in the German Enlightenment: Attention, Wonder and Astonishment, Aldershot.
Unseld, Melanie (2022), Musikgeschichte Klassik (= Bärenreiter Studienbücher Musik, Bd. 21), Kassel.
Wald-Fuhrmann, Melanie (2010), ›Ein Mittel wider sich selbst.‹ Melancholie in der Instrumentalmusik um 1800, Kassel.Veranstaltungen von Cosima Linke
Veranstaltungen von Cosima Linke