Sommersemester 2026

Veranstaltungen von Cosima Linke

  • Seminar

    Das italienische Madrigal und Musiktheorie im mittleren 16. Jahrhundert

    Anmeldeverfahren: Anmeldung über die Lernplattform Glarean
    Unterrichtszeitraum: 14. April 2026 bis 7. Juli 2026  |  2 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Dienstag 12:15 bis 13:45 Uhr, Hauptgebäude, Raum 101
    Zielgruppe: Alle Studiengänge; Hauptfach Musiktheorie/Musikwissenschaft
    Modul: Seminar Geschichte der Musiktheorie, Musiktheoretisches Seminar, Musikwissenschaftliches Seminar
    Abschluss: Schriftliche Hausarbeit in Musiktheorie/Musikwissenschaft bzw. mündliche Prüfung (Musikwissenschaft 2)

    Dieses Seminar behandelt einerseits die Entwicklung des italienischen Madrigals im mittleren 16. Jahrhundert sowie andererseits eine zentrale musiktheoretische Quelle aus der frühen zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts: Gioseffo Zarlinos Istitutioni harmoniche (Erstausgabe Venedig 1558), aus der wir Auszüge in deutscher Übersetzung lesen werden, insbesondere zur praktischen Musiktheorie (Modus- und Kontrapunktlehre). Im besonderen Fokus stehen ausgewählte Madrigale und vergleichend auch Motetten von Jacques Arcadelt (1507–68), Adrian Willaert (ca. 1490–62) und Cipriano de Rore (1515/16–65) sowie Zarlinos eigene Kompositionen. 

    Das Seminar kann sowohl in »Geschichte der Musiktheorie« (Hauptfach Musiktheorie) als auch als »Seminar zur Musikgeschichte von 1350 bis 1650« belegt werden (Uni-Studierende Musikwissenschaft) sowie als musiktheoretisches oder musikwissenschaftliches Seminar.

    Literatur
    McKinney, Timothey (2016), Adrian Willaert and the Theory of Interval Affect: The Musica nova Madrigals and the Novel Theories of Zarlino and Vicentino, London.
    Owens, Jessie Ann/Katelijne Schiltz (Hg.) (2016), Cipriano de Rore. New Perspectives on his Life and Music, Turnhout.
    Pradella, Jonathan (Hg.) (2022), Musico perfetto, Gioseffo Zarlino. His Time, his Work, his Influence, Venice.
    Schiltz, Katelijne (Hg.) (2018), A Companion to Music in Sixteenth-Century Venice, Leiden/Boston.
    Schmierer, Elisabeth (2016), Geschichte der Musik der Renaissance. Die Musik des 16. Jahrhunderts (= Handbuch der Musik der Renaissance, Bd. 1/2), Laaber.
    Zarlino, Gioseffo (2022), Le istitutioni harmoniche, 4 Bde., Venedig 1558, übersetzt von Christoph Hohlfeld, hg. von Markus Engelhardt und Christoph Hust, Rom/Leipzig, digital unter: https://zenodo.org/records/14975549
  • Seminar

    Das italienische Madrigal und Musiktheorie im mittleren 16. Jahrhundert

    Fachbereich: Musikwissenschaft
    Anmeldeverfahren: Anmeldung über die Lernplattform Glarean
    Unterrichtszeitraum: 14. April 2026 bis 7. Juli 2026  |  2 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Dienstag 12:15 bis 13:45 Uhr, Hauptgebäude, Raum 101
    Zielgruppe: Alle Studiengänge; Hauptfach Musiktheorie/Musikwissenschaft
    Modul: Seminar Geschichte der Musiktheorie, Musiktheoretisches Seminar, Musikwissenschaftliches Seminar
    Abschluss: Schriftliche Hausarbeit in Musiktheorie/Musikwissenschaft bzw. mündliche Prüfung (Musikwissenschaft 2)

    Dieses Seminar behandelt einerseits die Entwicklung des italienischen Madrigals im mittleren 16. Jahrhundert sowie andererseits eine zentrale musiktheoretische Quelle aus der frühen zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts: Gioseffo Zarlinos Istitutioni harmoniche (Erstausgabe Venedig 1558), aus der wir Auszüge in deutscher Übersetzung lesen werden, insbesondere zur praktischen Musiktheorie (Modus- und Kontrapunktlehre). Im besonderen Fokus stehen ausgewählte Madrigale und vergleichend auch Motetten von Jacques Arcadelt (1507–68), Adrian Willaert (ca. 1490–62) und Cipriano de Rore (1515/16–65) sowie Zarlinos eigene Kompositionen. 

    Das Seminar kann sowohl in »Geschichte der Musiktheorie« (Hauptfach Musiktheorie) als auch als »Seminar zur Musikgeschichte von 1350 bis 1650« belegt werden (Uni-Studierende Musikwissenschaft) sowie als musiktheoretisches oder musikwissenschaftliches Seminar.

    Literatur
    McKinney, Timothey (2016), Adrian Willaert and the Theory of Interval Affect: The Musica nova Madrigals and the Novel Theories of Zarlino and Vicentino, London.
    Owens, Jessie Ann/Katelijne Schiltz (Hg.) (2016), Cipriano de Rore. New Perspectives on his Life and Music, Turnhout.
    Pradella, Jonathan (Hg.) (2022), Musico perfetto, Gioseffo Zarlino. His Time, his Work, his Influence, Venice.
    Schiltz, Katelijne (Hg.) (2018), A Companion to Music in Sixteenth-Century Venice, Leiden/Boston.
    Schmierer, Elisabeth (2016), Geschichte der Musik der Renaissance. Die Musik des 16. Jahrhunderts (= Handbuch der Musik der Renaissance, Bd. 1/2), Laaber.
    Zarlino, Gioseffo (2022), Le istitutioni harmoniche, 4 Bde., Venedig 1558, übersetzt von Christoph Hohlfeld, hg. von Markus Engelhardt und Christoph Hust, Rom/Leipzig, digital unter: https://zenodo.org/records/14975549
  • Vorlesung

    Die Musik des 15. und 16. Jahrhunderts

    Fachbereich: Musikwissenschaft
    Anmeldeverfahren: Anmeldung über die Lernplattform Glarean
    Unterrichtszeitraum: 16. April 2026 bis 16. Juli 2026  |  2 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Donnerstag 12:15 bis 13:45 Uhr, Kollegiengebäude I, Raum 1119
    Zielgruppe: Alle Studiengänge
    Modul: Einführung in die Musikwissenschaft (nur HfM); musikwissenschaftliche Vorlesung
    Abschluss: unbenoteter Schein in Musikwissenschaft; bei Belegung als »Einführung in die Musikwissenschaft« (HfM) Klausur am Semesterende; bei Belegung als »Vorlesung zur Musikgeschichte von 1350 bis 1650« (Uni) Klausur am Semesterende

    Die Vorlesung behandelt überblicksartig die Musikgeschichte des 15. und 16. Jahrhunderts anhand zentraler Stationen, Aspekte und Kontexte der Kompositionsgeschichte. Im Vordergrund steht die historische Entwicklung der Vokalpolyphonie anhand unterschiedlicher geistlicher und weltlicher Gattungen vom frühen 15. Jahrhundert bis zur Spätrenaissance an der Schwelle zum 17. Jahrhundert (v.a. Messe, Motette, Chanson und Madrigal). Dabei werden auch Grundlagen der Musiktheorie der Renaissance behandelt (modales Tonsystem, Notation und Kontrapunktlehre) sowie epochen- und kulturhistorische Kontexte beleuchtet (Humanismus, andere Künste in der Renaissance sowie höfische und kirchliche Rahmenbedingungen).

    Literatur
    Busse Berger, Anna Maria/Jesse Rodin (Hg.) (2015), The Cambridge History of Fifteenth-Century Music, Cambridge.
    Calella, Michele/Lothar Schmidt (Hg.) (2013), Komponieren in der Renaissance. Lehre und Praxis (= Handbuch der Musik der Renaissance, Bd. 2), Laaber.
    Diergarten, Felix (2014), Die Musik des 15. und 16. Jahrhunderts. Eine Einführung, Laaber.
    Lindmayr-Brandl, Andrea (Hg.) (2014), Schrift und Klang in der Musik der Renaissance (= Handbuch der Musik der Renaissance, Bd. 3), Laaber.
    Schmierer, Elisabeth (2016), Geschichte der Musik der Renaissance. Die Musik des 16. Jahrhunderts (= Handbuch der Musik der Renaissance, Bd. 1/2), Laaber.
  • Seminar

    Verstehen und Analysieren von Musik – Konzepte und Methoden der Musikanalyse

    Fachbereich: Musikwissenschaft
    Anmeldeverfahren: Anmeldung über die Lernplattform Glarean
    Unterrichtszeitraum: 15. April 2026 bis 8. Juli 2026  |  2 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Mittwoch 12:15 bis 13:45 Uhr, Hauptgebäude, Raum 101
    Zielgruppe: Alle Studiengänge
    Modul: Musiktheoretisches Seminar, Musikwissenschaftliches Seminar
    Abschluss: Schriftliche Hausarbeit in Musiktheorie/Musikwissenschaft bzw. mündliche Prüfung (Musikwissenschaft 2)

    In diesem Seminar werden grundsätzliche Fragen, Konzepte und Methoden der Musikanalyse behandelt, insbesondere mit Blick auf das Verhältnis von Verstehen und Analysieren von Musik. Dabei soll zum einen ein historisch-systematischer Überblick über ausgewählte Analysemethoden erarbeitet werden (z.B. zu den Aspekten Form/Zeitverlauf, Harmonik/Tonhöhenorganisation, Klang/Interpretation/Performance, Expressivität/hermeneutischer Sinn/Narrativität). Zum anderen sollen wissenschaftstheoretische Voraussetzungen und Kontexte musikalischer Analyse reflektiert werden: Was ist jeweils das Erkenntnisinteresse unterschiedlicher Analysemethoden? Inwiefern ist musikalisches Analysieren von der Rezeptionsgeschichte musikalischer Werke und Diskursen in der Musikforschung und Musikästhetik geprägt (z.B. Posthermeneutik, Musik und Gender, Artistic Research)? Im Fokus stehen immer auch konkrete Musikbeispiele schwerpunktmäßig aus dem 19. und 20. Jahrhundert, an denen Potentiale und Grenzen des musikanalytischen Sprechens und Schreibens über Musik aufgezeigt werden sollen.

    Literatur
    Calella, Michele/Nikolaus Urbanek (Hg.) (2013), Historische Musikwissenschaft. Grundlagen und Perspektiven, Stuttgart/Weimar.
    Jeßulat, Ariane/Oliver Schwab-Felisch, Jan Philipp Sprick und Christian Thorau (Hg.) (2025), Handbuch Musikanalyse. Pluralität und Methode, Kassel/Berlin.
  • Seminar

    Verstehen und Analysieren von Musik – Konzepte und Methoden der Musikanalyse

    Anmeldeverfahren: Anmeldung über die Lernplattform Glarean
    Unterrichtszeitraum: 15. April 2026 bis 8. Juli 2026  |  2 Semesterwochenstunden
    Wöchentliche Termine: Mittwoch 12:15 bis 13:45 Uhr, Hauptgebäude, Raum 101
    Zielgruppe: Alle Studiengänge
    Modul: Musiktheoretisches Seminar, Musikwissenschaftliches Seminar
    Abschluss: Schriftliche Hausarbeit in Musiktheorie/Musikwissenschaft bzw. mündliche Prüfung (Musikwissenschaft 2)

    In diesem Seminar werden grundsätzliche Fragen, Konzepte und Methoden der Musikanalyse behandelt, insbesondere mit Blick auf das Verhältnis von Verstehen und Analysieren von Musik. Dabei soll zum einen ein historisch-systematischer Überblick über ausgewählte Analysemethoden erarbeitet werden (z.B. zu den Aspekten Form/Zeitverlauf, Harmonik/Tonhöhenorganisation, Klang/Interpretation/Performance, Expressivität/hermeneutischer Sinn/Narrativität). Zum anderen sollen wissenschaftstheoretische Voraussetzungen und Kontexte musikalischer Analyse reflektiert werden: Was ist jeweils das Erkenntnisinteresse unterschiedlicher Analysemethoden? Inwiefern ist musikalisches Analysieren von der Rezeptionsgeschichte musikalischer Werke und Diskursen in der Musikforschung und Musikästhetik geprägt (z.B. Posthermeneutik, Musik und Gender, Artistic Research)? Im Fokus stehen immer auch konkrete Musikbeispiele schwerpunktmäßig aus dem 19. und 20. Jahrhundert, an denen Potentiale und Grenzen des musikanalytischen Sprechens und Schreibens über Musik aufgezeigt werden sollen.

    Literatur
    Calella, Michele/Nikolaus Urbanek (Hg.) (2013), Historische Musikwissenschaft. Grundlagen und Perspektiven, Stuttgart/Weimar.
    Jeßulat, Ariane/Oliver Schwab-Felisch, Jan Philipp Sprick und Christian Thorau (Hg.) (2025), Handbuch Musikanalyse. Pluralität und Methode, Kassel/Berlin.