Future-Making: kreative und musikalische Zugänge zur Bildung für nachhaltige Entwicklung
| Datum | Uhrzeit | Ort | Hinweise |
|---|---|---|---|
| 8. Mai 2026 | 9 bis 16 Uhr | Sonstige Gebäude, PH, KG 6, Raum 006 | |
| 9. Mai 2026 | 9 bis 12 Uhr | Sonstige Gebäude, PH, KG 6, Raum 006 | |
| 24. Juli 2026 | 9 bis 15 Uhr | Sonstige Gebäude, PH, KG 6, Raum 006 | |
| 25. Juli 2026 | 9 bis 12 Uhr | Sonstige Gebäude, PH, KG 6, Raum 006 | |
| 27. September 2026 | 11 bis 17 Uhr | Sonstige Gebäude, PH, KG 6, Raum 006 |
Der menschengemachte Klimawandel und wegweisende Zukunftsfragen scheinen in den Hintergrund gerückt, die multiplen ökologischen Krisen dauern jedoch an. Für den schulischen Musikunterricht stellt sich vor diesem Hintergrund die Frage, wie dieses zentrale Thema eine musikpädagogische Auseinandersetzung erfahren kann und soll: Wie lässt sich mit musikalischen Mitteln ein zukunftsweisender Bezug zu Natur und Umwelt thematisieren? Mit welchen kreativen Ansätzen kann man auf die globale Herausforderung der multiplen Umweltkrisen reagieren und Bewusstsein schaffen für einen gesellschaftlich notwendigen Wandel als "future making"? Im Soundscapeansatz bspw. können im Fach Musik durch Deep Listening, Field Recording und das kreatives Arbeiten mit Sound Stories ein pädagogisch-ökologisch-künstlerischer Raum entstehen, in dem Eco-Literacy (d.h. ökologisches Bewusstsein), ein produktiver Umgang mit Krisen und die Vorstellung anderer Zukünfte möglich sind. Durch Gestaltung von Erfahrungsräumen, die einen achtsamen Umgang mit der Natur ermöglichen, können musikalische Zugänge einen Beitrag leisten.
Das Projektseminar versteht sich als Atelier und führt in eine Praxis ein, die sich mit der Welt (auch der nicht-menschlichen Mit-welt) befasst und diese gestaltet. Es entsteht ein Raum, der zum Staunen, Forschen und kreativen Gestalten einlädt und dabei neue, nachhaltige Wege eröffnet, die Umwelt aus frischen Perspektiven zu entdecken und zu erleben.
Qualifikations- und Kompetenzziele:
Die Studierenden
• diskutieren Nachhaltigkeitsfragen unter musikpädagogischen Gesichtspunkten
• kennen Ansätze eines sinnlich-ästhetisch-kreativen Zugangs zu Nachhaltigkeitsfragen
• entwickeln Projektarbeiten zum Thema
• reflektieren künstlerische Gestaltungsprozesse und deren Möglichkeiten für die Schule
Literatur
Romain, L. (2024). Sound Series Episode II. Coconut Thinking. https://open.spotify.com/episode/0FWxDi3pr9scRAVQAoAu4w?si=df3f210e9de443eb&nd=1&dlsi=58af6eb348664cb8
Maggs, D. (2024). Art has the ability to transform us and our way of life. Interview. https://www.uniarts.fi/en/articles/interviews/doctor-david-maggs-art-has-the-ability-to-transform-us-and-our-way-of-life/
Schmid, S. (2023). Grundschul(musik)unterricht for Future? Grundzüge einer Eco-Literate Music Pedagogy für die Grundschule. In M. Haider, R. Böhme, S. Gebauer, C. Gößinger, M. Munser-Kiefer (Hrsg.), Nachhaltige Bildung in der Grundschule (DGfE Jahrbuch Grundschulforschung, Band 27). (S. 285–291). Klinkhardt. https://doi.org/10.25656/01:27721
Schmid, S. (2024). Zeit für Zukunftsmusik! Musik und Unterricht im Spiegel der UN-Nachhaltigkeitsziele für eine nachhaltige(re) Welt von morgen. musikunterricht aktuell 19(24). https://www.bmu-musik.de/fileadmin/Medien/BMU-Magazin/MUaktuell19/05_Diskurs_III.pdf.
Schmid, S. & Schmid, R. (i.E.). Sonic Ecologies in Soil Music: Unveiling Eruptive, Regenerative Research Practices Beyond Siloed Disciplines. In P. Burnard & E. Mackinlay (Hrsg.), Eruptive Research: Changing landscapes on Research in Teaching and Learning. Brill.
Schmid, S. (i.E.). Free the Future! Soil Music als geerdete Zukunftsmusik. In M. Schillmöller, Naturbezogener Musikunterricht. Helbling.