Hören und Spielen
In diesem Seminar geht es um auditives Musizierenlernen, aurale Traditionen, das Spielen nach Gehör, Solmisation und alle anderen primär schriftlosen Musizierformen. Wir wollen uns theoretisch und praktisch damit auseinandersetzen, was es bedeutet, das eigene Musizieren und das Unterrichten primär über die Sinneswahrnehmung des Hörens zu gestalten. Dazu erproben wir gemeinsam in einem experimentellen Setting gegenseitiger Unterrichtssequenzen verschiedene methodische Möglichkeiten des Musizierenlernens ohne Noten. Am Rande streifen wir zudem das weite Feld der aisthetischen Bildung und gehen in diesem Zusammenhang der Frage nach, was Wahrnehmung nich nur aus physiologischer, psycholgoischer oder neuronaler, sondern vor allem aus phänomenologischer Perpektive ist und sein kann.