Collegium musicum
| Datum | Uhrzeit | Ort | Hinweise |
|---|---|---|---|
| 6. November 2026 | 14 bis 17 Uhr | Hauptgebäude, Raum 349 | Leseprobe |
| 4. Dezember 2026 | 14 bis 17 Uhr | Hauptgebäude, Raum 349 | Leseprobe |
| 14. Dezember 2026 | 10 bis 13 Uhr | Hauptgebäude, Raum 349 | |
| 14. Dezember 2026 | 14 bis 16 Uhr | Hauptgebäude, Raum 349 | |
| 15. Dezember 2026 | 10 bis 13 Uhr | Hauptgebäude, Raum 349 | |
| 16. Dezember 2026 | 18:30 bis 21:15 Uhr | Hauptgebäude, Raum 349 | |
| 17. Dezember 2026 | 10 bis 13 Uhr | Hauptgebäude, Raum 349 | |
| 18. Dezember 2026 | 10 bis 13 Uhr | Hauptgebäude, Raum 349 | Hauptprobe |
| 19. Dezember 2026 | 13:30 bis 18:30 Uhr | Hauptgebäude, Foyer | Generalprobe und Konzert um 17 Uhr |
| 20. Dezember 2026 | 9:15 bis 12:30 Uhr | Schloss Bad Krozingen | Anspielprobe und Konzert um 11 Uhr |
In der Renaissance- und Barockzeit bezeichnete der Begriff »Collegium musicum« im deutschsprachigen Raum eine mehr oder weniger straff organisierte Vereinigung musikliebender Personen zum Zwecke regelmäßiger musikalischer Zusammenkünfte. Matthias Weckmann leitete 1660 in Hamburg die ersten öffentlichen Konzerte eines Collegium musicum; später erlangte insbesondere das 1701 von Georg Philipp Telemann in Leipzig gegründete und unter anderem von Johann Sebastian Bach weitergeführte Collegium musicum große Bekanntheit.
Die regelmäßige Praxis im größeren Ensemble ist ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung in historisch informierter Aufführungspraxis. Von den Mitwirkenden werden dabei Eigenverantwortung, Verbindlichkeit und ein hohes Maß an Aufmerksamkeit erwartet. Das Musizieren ohne Dirigenten setzt voraus, dass jede und jeder Einzelne Verantwortung für den Gesamtklang übernimmt, den anderen Stimmen aktiv zuhört und jederzeit auf den musikalischen und harmonischen Kontext reagiert.
Im Rahmen des Kurses wird Ensemblerepertoire des 17. und 18. Jahrhunderts praktisch erarbeitet. Im Mittelpunkt stehen Fragen des historischen Strichs, der Artikulation, der Klanggestaltung, der Phrasierung und Intonation, des Bezugs zum Text sowie des Zusammenspiels. Die in der Ensemblearbeit gewonnenen Erfahrungen und Spielweisen sollen auch auf andere musikalische Kontexte übertragbar sein. Das genaue Repertoire wird nach Abschluss der Anmeldefrist und in Abhängigkeit von der Besetzung bekannt gegeben.
Das Projekt besteht aus zwei Leseproben, einer konzentrierten Probenphase im Dezember sowie zwei Abschlusskonzerten in Freiburg und Bad Krozingen. Mit der Anmeldung wird die Teilnahme an den angegebenen Proben- und Konzertterminen verbindlich. Eine regelmäßige und pünktliche Anwesenheit wird vorausgesetzt. Bereits bekannte Terminkollisionen sind bei der Anmeldung anzugeben.