Übung
Sommersemester 2025

Collegium musicum

Lehrende: Dijoux
Start: 2. Mai 2025
Blockzeiten:
Datum Uhrzeit Ort
2. Mai 2025 14 bis 17 Uhr Hauptgebäude, Raum 349
16. Mai 2025 14 bis 17 Uhr Hauptgebäude, Raum 349
30. Mai 2025 14 bis 17 Uhr Hauptgebäude, Raum 349
13. Juni 2025 14 bis 17 Uhr Hauptgebäude, Raum 349
27. Juni 2025 14 bis 17 Uhr Hauptgebäude, Raum 349
28. Juni 2025 10:30 bis 12:30 Uhr Hauptgebäude, Raum 349
28. Juni 2025 14 bis 17 Uhr Hauptgebäude, Raum 349
29. Juni 2025 12 bis 16:30 Uhr Anspielprobe und Konzert im Schloss Bad Krozingen (15 Uhr)
30. Juni 2025 16 bis 21 Uhr Hauptgebäude, Anspielprobe und Konzert im Kammermusiksaal (19 Uhr)
7. Juli 2025 10:30 bis 12:30 Uhr Hauptgebäude, Raum 349
7. Juli 2025 14 bis 17 Uhr Hauptgebäude, Raum 349
9. Juli 2025 Keine Angabe Anreise nach Weimar
10. Juli 2025 Keine Angabe Proben in Weimar
11. Juli 2025 Keine Angabe Proben in Weimar
12. Juli 2025 Keine Angabe Proben und Barockfest in Weimar
Gebäude:
Raum: 349
Zielgruppe: IHA-Studierende sowie Studierende, die das Modul »Historische Aufführungspraxis« belegen; auch moderne Streicher (das Instrument sollte dann in 415 Hz gestimmt werden) sowie Studierende im Fach Gesang
Modul: Collegium Musicum / Historische Aufführungspraxis
Abschluss: Abschlusskonzerte am 29.6. in Bad Krozingen und am 30.6. im KMS, am 12.6 in Weimar

In der Renaissance- und Barockzeit im deutsch-sprachigen Raum bezeichnete der Begriff »Collegium musicum« eine mehr oder weniger straff organisierte Vereinigung musikliebender Personen zum Zwecke regelmäßiger Zusammenkünfte mit Musik. Matthias Weckmann leitete die ersten öffentlichen Konzerte eines Collegiums musicum in 1660 in Hamburg, und später wurde das 1701 von Georg Philipp Telemann in Leipzig gegründete und unter anderem von Johann Sebastian Bach weitergeführte Collegium musicum in der Öffentlichkeit bekannt.

Die regelmäßige Praxis in großem Ensemble ist ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung jeder Musikerin und jedes Musikers, die oder der sich auf historisch informierte Praxis spezialisieren möchte. Von besonderer Bedeutung ist die Entwicklung gewisser, im modernen Orchester nicht unbedingt üblicher Reflexe:  Aufmerksamkeit und eigene Verantwortung für den Gesamtklang, »gekreuztes« Zuhören, Nichtvorhandenseins eines  Dirigentens, Aufmerksamkeit für die harmonische Umgebung und so weiter.

Im Rahmen dieses Kurses werden wir das Ensemblerepertoire des 17. und 18. Jahrhunderts praktisch erforschen und Stilelemente davon extrahieren, die eventuell in anderen Kontexten wiederverwendet werden können. Besonderer Wert wird unter anderem auf Bogenstriche, Intonation, Phrasierung und Bezug zum Text gelegt. Externe Referenten, insbesondere im Bereich der Streichinstrumente, werden die Arbeit aus ihrer Perspektive bereichern.

Die Teilnahme an den Konzerten (und damit die Validierung des Moduls) setzt die obligatorische Teilnahme an allen Proben ab Mai und insbesondere in den 10 Tagen vor den Konzerten im Juni und Juli voraus. Bitte blockieren Sie die Termine entsprechend (siehe oben)!

Eine Voranmeldung per E-Mail (j.dijoux@mh-freiburg.de) ist erforderlich.

Achtung: Das Collegium fängt im Mai 2025 an, nicht erst im Juni!