Pop, Protest, Provokation. Songs und Gesellschaft 1950 bis 2000
Ob für Bürgerrechte oder die Umwelt – populäre Songs können eine große Kraft entfalten und zum Ausdruck gesellschaftlicher Strömungen werden. Das Seminar untersucht die Geschichten von Pop- und Folksongs, die in der Gegenkultur der 1960er-Jahre, in den Protestbewegungen der Neuen Sozialen Bewegungen, in der Punk-/ Hausbesetzungsszene oder anderen gesellschaftlich-politischen Kontexten populär wurden. Die Lieder werden im Hinblick auf unterschiedliche Schwerpunkte (Medialität, musikalisch-/intertextuelle Bezüge oder historische Singanlässe/Kontexte usw.) untersucht. Ausgewählte Lieder sollen einen Bezug zur Region Freiburg haben, sodass auch historisch-archivalische und empirisch-qualitative Arbeitsweisen (Archivquellen, themenzentrierte Interviews) vertieft werden können. Das Seminar findet in Kooperation mit dem Freiburger Archiv Soziale Bewegungen statt.