Open Music Education: Offene und hybride Musik-Lernräume gestalten
- Wie lassen sich Musikpädagogik, Musikunterricht und musikalische Lernprozesse offen, hybrid und partizipativ gestalten?
- Welche offenen digitalen Werkzeuge unterstützen Musiklernen
- Wie können Lernmaterialien gemeinschaftlich entwickelt und geteilt werden?
➡️ Diesen Leitfragen widmen wir uns im Seminar “Open Music Education”.
Was wird im Seminar konkret gemacht? Der Ablauf orientiert sich an einem ständigen Wechselspiel: (1) Eigene musikpädagogische Ideen (weiter-)entwickeln und ausprobieren 🔄 (2) Materialien auf der OpenMusic.Academy veröffentlichen und überarbeiten. Inhaltlich ist das Seminar nicht festgelegt. Mögliche musikpädagogische Beispiele können sein:
- Postdigitales Improvisieren mit analogen und digitalen MusikMachDingen
- Erstellen multimedialer musikpädagogischer Inhalte (Podcasts, Unterrichtseinheiten etc.)
- Produzieren von Lernvideos für offene Musiklernräume
- Musikmachen mit Open-Source Software
- Auseinandersetzung mit Künstlicher Intelligenz in musikpädagogischen Kontexten
...
Wie kann das auf der OMA aussehen? Wer sich bereits existierende Beispiele anschauen möchte, wie Lernmaterialien auf der Plattform OpenMusic.Academy als digitaler Lern- und Veröffentlichungsraum aussehen können, findet hier Lernangebote:
Begleitend werden Fragen des Urheberrechts, von Creative-Commons Lizenzen, der Remix-Kultur und des Teilens von Bildungsinhalten kritisch diskutiert. Es soll möglichst konsequent mit Open-Source-Software gearbeitet werden.
Das Seminar versteht Musikpädagogik als experimentellen Gestaltungsraum und ist geprägt von Mitgestaltung, Ausprobieren und gemeinsamer Entwicklung. Im Zentrum steht die Frage, wie Musikpädagogik offen, hybrid und partizipativ gestaltet werden kann.
Hinweis: Vorkenntnisse im Programmieren oder technische Spezialkenntnisse sind nicht erforderlich. Das Seminar versteht sich ausdrücklich als offener Experimentier- und Lernraum, in dem digitale Werkzeuge gemeinsam ausprobiert, reflektiert und kreativ genutzt werden. Neugier und Bereitschaft zur kollaborativen Arbeit stehen im Vordergrund.
Qualifikations- und Kompetenzziele
Die Studierenden …
…reflektieren Möglichkeiten und Grenzen hybrider Musiklernräume im Kontext aktueller musikpädagogischer Entwicklungen.
…entwickeln kreative Unterrichtsideen für offene, kollaborative und digitale Musik-Lernsettings.
…erproben Open-Source-Software und postdigitale Werkzeuge für musikalische und musikpädagogische Arbeitsprozesse.
…gestalten und veröffentlichen Open Educational Resources (OER) für den Musikunterricht auf der OpenMusic.Academy (OMA).
…produzieren Lernvideos und multimediale Unterrichtsmaterialien.
…reflektieren urheberrechtliche Fragestellungen sowie den Einsatz von Creative-Commons-Lizenzen in der musikpädagogischen Praxis.
…arbeiten projektorientiert und kollaborativ in Hackathon-Formaten.