Collegium musicum
| Datum | Uhrzeit | Ort | Hinweise |
|---|---|---|---|
| 30. April 2026 | 19 bis 21:25 Uhr | Hauptgebäude, Raum 349 | Leseprobe |
| 20. Mai 2026 | 10 bis 13 Uhr | Hauptgebäude, Raum 349 | |
| 21. Mai 2026 | 10 bis 13 Uhr | Hauptgebäude, Raum 349 | |
| 22. Mai 2026 | 10 bis 13 Uhr | Hauptgebäude, Raum 349 | |
| 22. Mai 2026 | 14 bis 17 Uhr | Hauptgebäude, Raum 349 | |
| 27. Mai 2026 | 14 bis 18 Uhr | Hauptgebäude, Raum 349 | |
| 27. Mai 2025 | 14 bis 18 Uhr | Hauptgebäude, Raum 349 | |
| 28. Mai 2026 | 10 bis 13 Uhr | Hauptgebäude, Raum 349 | |
| 28. Mai 2026 | 14 bis 18 Uhr | Hauptgebäude, Raum 349 | Generalprobe |
| 29. Mai 2026 | 17 bis 20:30 Uhr | Sonstige Gebäude, Schloss Bad Krozingen | Anspielprobe und Konzert (19 Uhr) in Bad Krozingen |
| 30. Mai 2026 | 18 bis 21:20 Uhr | Hauptgebäude, Raum 156 | Anspielprobe und Konzert (19 Uhr) im Raum 156 |
In der Renaissance- und Barockzeit in deutsch-sprachigem Raum bezeichnete der Begriff »Collegium musicum« eine mehr oder weniger straff organisierte Vereinigung musikliebender Personen zum Zwecke regelmäßiger Zusammenkünfte mit Musik. Matthias Weckmann leitete die ersten öffentlichen Konzerte eines Collegium musicum in 1660 in Hamburg, und Später wurde das 1701 von Georg Philipp Telemann in Leipzig gegründete und unter anderem von Johann Sebastian Bach weitergeführte Collegium musicum in der Öffentlichkeit bekannt.
Die regelmäßige Praxis in großem Ensemble ist ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung jedes Musikers, der sich auf historisch informierte Praxis spezialisieren möchte. Von besonderer Bedeutung sind die Entwicklung gewisser, im modernen Orchester nicht unbedingt üblicher Reflexe: Aufmerksamkeit und eigene Verantwortung für den Gesamtklang, »gekreuztes« Zuhören, Nichtvorhandenseins eines Dirigents, Aufmerksamkeit für die harmonische Umgebung und so weiter.
Im Rahmen dieses Kurses werden wir das Ensemblerepertoire des 17. und 18. Jahrhunderts praktisch erforschen und Stilelemente davon extrahieren, die eventuell in anderen Kontexten wiederverwendet werden können. Arbeit über Bogenstriche, Phrasierung, Intonation, Bezug zum Text et cetera werden eine besondere Beachtung finden.
Regelmäßige Teilnahme ist unerlässlich für die Qualität der Arbeit und zudem Voraussetzung für den Erwerb eines Scheins.
Eine Voranmeldung per E-Mail (schroed@mh-freiburg.de) bis zum 27. April 2026 ist erforderlich.