Seminar
Sommersemester 2026

Schostakowitschs Symphonien

Fachbereich: Musikwissenschaft
Anmeldeverfahren: Anmeldung über die Lernplattform Glarean
Unterrichtszeitraum: 13. April 2026 bis 13. Juli 2026  |  2 Semesterwochenstunden
Wöchentliche Termine: Montag 10 bis 12 Uhr, Schöneckstraße 7, Raum 2.008  |  Hinweis: c.t.
Zielgruppe: alle Interessierte
Modul: Seminar Musiktheorie

Dmitri Schostakowitschs 15 Symphonien zählen zum Kernrepertoire der Orchestermusik des 20. Jahrhunderts. Bisweilen werden sie sogar als letzte gewichtige Beiträge zu einer mit Beethoven beginnenden Symphonie-Tradition angesehen, in der nicht nur musikimmanente Aspekte bedeutsam sind, sondern zugleich weltanschauliche, ja existentielle Themen reflektiert werden. Wir werden uns Schostakowitschs Symphonien aus verschiedenen Perspektiven nähern und musikgeschichtliche, analytische und kulturwissenschaftliche Zugänge miteinander verbinden. Dafür beschäftigen wir uns z.B. mit Schostakowitschs Vorbildern, etwa mit Beethoven und Mahler, mit den spannungsreichen Beziehungen zwischen Schostakowitschs Leben und Werk sowie mit seinen kompositorischen Innovationen und Strategien. 

Dieses Seminar gilt nicht als Einführung in die Musikwissenschaft. Literatur und Materialien werden zum Teil online bereitgestellt. Das Seminar kann als musiktheoretisches oder musikwissenschaftliches Seminar belegt werden.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. 

Literatur
Karen Kopp: Form und Gehalt der Symphonien des Dmitrij Schostakowitsch
Eric Roseberry : Ideology, style, content, and thematic process in the symphonies, cello concertos, and string quartets of Shostakovich
Pauline Fairclough and David Fanning (Hrsg.): The Cambridge companion to Shostakovich
Pauline Fairclough: A Soviet credo : Shostakovich's fourth symphony
Michael Koball: Pathos und Groteske: die deutsche Tradition im symphonischen Schaffen von Dmitri Schostakowitsch
David Fanning: The breath of the symphonist : Shostakovich's tenth